Barfußschuhe | Kaufempfehlung

Eine Ode an die Barfußschuhe

von am Juni 20, 2020

Hier seht ihr ein kleines Vermögen liegen und auch wenn sich folgendes jetzt so liest, werde ich (leider!) nicht von Barfußschuh-Herstellern gesponsert.

Seit knapp 2 Jahren trage ich sie: Barfußschuhe. Was vorher undenkbar war, ist inzwischen für mich normal. Auslöser war ein schlimmes Umknicken des linken Fußes mitten im Wald (selbstverständlich mit „guten“ flachen Schuhen). Danach war ich 8 Wochen förmlich ausgeknockt und konnte nur mit Schiene laufen. Absolut kein Spaß und dazu noch unglaublich schmerzhaft. Den Fuss und dass er mal „kaputt“ war, merkte ich noch Monate später.

In den darauffolgenden Monaten erzählte mir eine der liebsten Freundinnen immer wieder von Barfußschuhen und dass ich die doch mal ausprobieren soll. Da ich zu dem damaligen Zeitpunkt allerdings immer diese Zehenvariante der Barfußschuhe vor mir sah, kam ich von diesem Thema immer wieder weg. Doch sie lies nicht locker (Danke!) und irgendwann testete ich ihre Schuhe und war begeistert! Seitdem nicht mehr ohne, die Liebe war sofort da. Meine absoluten Favoriten sind die Leguanos, da sie für meine Füße hervorragend passen und dazu noch ein wenig „Grip“ haben. Ich trage sie eigentlich immer, inzwischen auch zum wandern, außer in steilem und felsigem Gelände.

Nach meiner Liebesentdeckung ging der Gang zum Schuhschrank der Mädchen. Mit der Checkliste von Kinderbarfußschuh-Herstellern im Kopf scannte ich die Schuhe. Viele hatten sie nicht, da sie am liebsten barfuß unterwegs waren. Dennoch waren da ein paar Schuhe und herrje, bis auf ein Paar Sandalen fielen alle durch. Zu schwer, zu starr. Und das, obwohl wir ausschließlich im Schuhladen des Vertrauens gekauft hatten.

Nun sollte man wissen, dass fast alle Kinder mit gesunden Füßen geboren werden, aber lediglich 20% von ihnen können die gesunden Füße bis ins Erwachsenenalter erhalten, ist das nicht erschreckend?

Wie viele kenne ich, die Fuß-, Rücken- oder Knieprobleme haben… ihr sicherlich kennt auch einige oder seid evtl. selbst betroffen. Schuld daran sind vor allem schlecht passende und falsch konzipierte Kinderschuhe. Konventionelle Kinderschuhe weisen meist verschiedene Mängel auf: Sie sind zu steif, zu schwer, vor allem im Zehenbereich zu schmal und sie stützen Kinderfüße unnötigerweise mit Fußbetten oder dick gepolsterten Sohlen. Damit verhindern sie einen natürlichen Bewegungsablauf und eine gesunde Fußentwicklung – mit starker Muskulatur und unverformten Zehen. (Quelle: Wildling)

Mit großem Glück kann ich sagen, dass meine damals schon „öko-orientierten“ Eltern und das meine ich sehr liebevoll, immer darauf geachtet haben, was ich für Schuhe trug und dass ich oft barfuß unterwegs war. So bin ich zumindest von Fuß,- Rücken- und Knieproblemen verschont geblieben.

Natürlich sehen konventionelle Kinderschuhe entzückend aus, sie blinken, glitzern und sind hübsch anzusehen, auch wir sind darauf reingefallen, bis zum oben genannten Zeitpunkt. Ich habe mich dann (und auch jetzt noch laufend) mit allen mir bekannten Barfußschuhen befasst, wir alle haben alle probiert, eine Liste hänge ich euch unten an. Inzwischen gibt es eine Vielzahl wirklich hübscher Schuhe, übrigens auch für den Winter.

Bei uns kam es glücklicherweise nicht vor, die Leute waren immer sehr interessiert, aber bei vielen kommt leider auch der Druck aus dem Umfeld dazu, dumme Sprüche, wenn man nicht die super mega Blinkies hat… Mobbing vom feinsten und das schon im Kindergarten. Seltsame Blicke, weshalb das arme Kind keine gescheiten Schuhe hat… Und sind das Kind bzw. die Eltern nicht gewappnet oder gestärkt für sich das Richtige zu tun, verfallen sie schnell in die unterdrückte Rolle, beugen sich und spurten in den nächsten Schuhladen, um doch noch die super mega Blinkies zu besorgen, damit das Kind „mitreden“ kann. Puh. Tut es nicht. Stärkt und informiert euch, schwimmt in diesem Fall nicht mit dem Strom der Gesellschaft, sondern redet darüber und vor allem informiert andere. Die Füße eurer Kinder werden es euch danken und wie zu Beginn erwähnt, gibt es wunderbare Barfußschuhe auch für Erwachsene, testet sie einfach mal. Leider und nun kommt das Aber, sind diese Schuhe teurer als viele herkömmlichen Schuhe. Die Antwort auf das Warum ist recht einfach, es sind meist kleine Manufakturen, die zu fairen Arbeitsbedingungen Schuhe von Hand herstellen, oftmals in Deutschland. Hier steht Qualität und auch Nachhaltigkeit an erster Stelle.

Warum ich den Artikel JETZT schreibe?

Letzte Woche bin ich wieder umgeknickt. Nachdem ich samstags eine 10stündige traumhafte 3-Gipfel-Geburtstagstour gemacht habe, hatte ich am Sonntag etwas Muskelkater. Ich war im Keller, hatte einiges mit hochzunehmen und da ich nur einmal gehen wollte, habe ich alles auf mich geladen und zack: Treppenstufe übersehen, runtergefallen, umgeknickt. Heftigst. So lag ich auf dem Kellerboden, bedeckt mit all möglichen Sachen, die natürlich runtergefallen waren, habe mich schon im Krankenhaus auf dem OP Tisch gesehen und der Bergsaison adios gesagt. Aber Pustekuchen. Nach 5 Minuten konnte ich auftreten, der Fuss war leicht geschwollen, gleich hochgelagert und gekühlt. Kaum Schmerzen. Es wurde täglich besser, ich brauchte keine Arzt und schon gar kein Krankenhaus. Nur meine liebste Physiotherapeutenfreundin hat sich den Fuß angeschaut und auch gemeint, er sei nur gedehnt…

So und ich bin sicher, dass meine Füße (mit denen ich auch früher immer umgeknickt bin!) in den letzten Jahren eine Muskulatur aufgebaut haben, die mich echt gerettet hat. Deshalb dieser Artikel jetzt, als Ansporn für Euch alle da draußen, die auch Probleme mit Füßen, dem Rücken oder den Knien haben.

Testet sie und beginnt sie zu lieben.

Unsere 5 Favoriten stelle ich euch hier kurz vor, denkt bitte immer daran, die Füße zu messen und mit den Größenangaben auf den Herstellerseiten zu vergleichen. Alle Hersteller haben außerdem ein großes Sortiment an veganen Schuhen.

Wildling Shoes: Die biegsamsten Schuhe, die ich kenne, schöne schlichte Designs, handgearbeitet und nachhaltig. Ein junges Unternehmen, absolut und uneingeschränkt zu empfehlen. Selbst im Winter, mit etwas know-how zu tragen. Schuhe auch für Erwachsene!

Filii: Hier findet man alles, von der glitzernden Sandale, über Turnschuhe bis zu warmen Winterschuhen. Ich würde sagen, dass sie vom Design her den konventionellen Kinderschuhen am nächsten kommen und dennoch super biegsam sind. Mein kleines Mädchen liebt ihre Filiis.

Kiuu: Auch hier wird Nachhaltigkeit groß geschrieben. Handgefertigt, höchste Qualität und durch die waterproof Kollektion für mich die besten Winterschuhe in super schönen Designs. Es lohnt allerdings zeitig in den Shop zu schauen, da manche Modelle eine Lieferzeit von 40 Tagen haben. Aber alles, was sofort lieferbar ist, kommt auch schnell.

Leguano: Ich liebe die „Socken Ballerinas“. Hier gibt es wirklich für jeden etwas! Schicke und schlichte Schuhe. Für alle Jahreszeiten. Für Kinder (Leguanitos) gibts nicht so viel, wobei mein großes Mädchen den einfachen „Socken-Schuh“ dennoch für alles bevorzugt. Die Schuhe können einfach in der Waschmaschine gewaschen werden. Schuhe auch für Erwachsene!

Affenzahn: Diese Firma kennen vielleicht einige von Rucksäcken, da diese durch das auffällige Design schon sehr verbreitet sind. Die Schuhe sind hübsch, bunt, biegsam und auch Winterschuhe gibt es.

(Sollte sich jetzt jemand wundern, weshalb die Kinder so viele Schuhe haben, dem sei gesagt, dass dies verschiedene Größen sind, denn oftmals kaufe ich -wenn den Kindern ein Schuh besonders gut gefällt-, gleich die nächste Größe mit oder grundsätzlich einen Schuh größer, falls es die derzeit passende Größe nicht gibt. 🙂 )

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Ausflug | Brotzeit | Info | Kinder

Geliebter Wallberg. Immer und immer wieder.

von am Oktober 18, 2017

„Mama, können wir heute wieder auf einen Berg gehen?“, das ist Melinas derzeitige Lieblingsfrage, sobald die Sonne am Himmel steht.

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue und wie glücklich ich bin, dass sie Berge und vor allem aber unsere Natur so sehr liebt wie ich. Sie sieht Dinge, die für viele Menschen gar nicht bemerkenswert sind. Eine Blume am Wegrand, einen Käfer, Schneckenhäuschen und so vieles mehr. Oder sie bleibt stehen und sagt: „Schau mal, wie wunderschön!“ und damit meint sie kleine Naturschätze, ein Blatt, einen Stein oder was auch immer.

Unsere momentane Freiheit geniessen wir total, ist das Wetter bergperfekt kann ich sie spontan im Kindergarten abmelden und losfahren. Dieses Mal wurden gleich zwei Kinder abgemeldet und wir ausflügelten gemeinsam. Eine super schöne Tour an meinen Lieblingssee und den dazugehörigen Hausberg: eine Tour auf den Wallberg, hoch über dem Tegernsee. Kraxeln bis auf den Gipfel und wieder absolut perfektes Wetter.

Ich könnte dies jeden Tag tun. Oben auf dem Berg stehen, hinunterblicken, in die Ferne schauen. Die Stille genießen. Ein Gipfelkreuz ist der perfekte Platz um Kraft zu tanken, man wird sich mehr denn je bewusst, wie traumhaft unsere Natur ist und wie gewaltig die umliegenden Berge. Brotzeit ganz oben, zwei glückliche und zufriedene kleine Mädchen. Sie nahmen sich an der Hand um sich gegenseitig beim Abstieg festzuhalten. Es war so, so süß.

Info zur Tour: der Aufstieg auf den Wallberg-Gipfel gilt fast überall als „einfache Tour, die auch mit kleinen Kindern gut begangen werden kann“. Das finde ich nicht… Meine bzw. inzwischen auch unsere Wege führten uns schon auf einige Gipfel. Den Weg auf den Wallberggipfel halte ich für nicht einfach! Er ist steil und mehrere kurze Stücke sehr (!) felsig. Man kann nicht nebeneinander gehen. Trittsicher sollten auch die Kinder sein. Am besten auch noch schwindelfrei… Als „ersten, einfachen Berg für Kinder“ würde ich ihn also keinesfalls empfehlen. 

 

Wenn es Euch nicht gut geht, ihr traurig seid oder lustlos. Geht auf einen Berg. Probiert es aus. Ich bin mir sicher, dass es Euch danach besser gehen wird. Und: bitte berichtet mir davon. Danke. 

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Ausflug | Brotzeit | Info | Kinder

Das Brauneck und die nicht erreichten Gipfelkreuze…

von am Oktober 9, 2017

Es war ein toller Ausflug, doch leider kam der angekündigte Wind wesentlich früher auf als erwartet, so dass wir kurz vor der Gipfelbesteigung umdrehen mussten. Wir starteten an der Brauneck Bergstation und gingen Richtung Schrödelstein über das Stangeneck bis zum vorderen Kirchstein. Den Weg zum in Sichtweite stehenden Latschenkopf konnten wir nicht laufen, da ein Weitergehen mit Kindern zu gefährlich gewesen wäre. Der Wind blies so stark, dass ich Melina festhalten musste, also gingen wir einen anderen Weg zurück, nämlich direkt runter zur Stie-Alm. Der Abstieg war nicht die beste Idee, es war steinig, felsig und wirklich steil. Mit zwei Kindern – ohne Begleitperson- würde ich diesen also wirklich nicht weiterempfehlen. Der Weg über den Latschenkopf wäre wesentlich einfacher gewesen.

Ein Traum ist dieser verwinkelte Weg allerdings, wenn man alleine oder mit nur einem, gerne gehenden, trittsicheren (!) Kind unterwegs ist. Der Weg wirkt manchmal wie verwunschen, dicke Felsen ragen aus der Erde, Fels-Tore, durch die man hindurch gehen kann, kleine Pfade und immer der Blick auf die umliegende Berge.

 

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Ausflug | Brotzeit | Buchempfehlung | Info | Kinder | Restaurantempfehlung | Tipps

Aufstieg zum Gipfel. Stille, Weite, Bergliebe.

von am September 28, 2017

Über ein Jahr ist es nun her. So lange stand ich nicht mehr auf einem Gipfel. Wer mich kennt, weiß, dass dies für mich absolut schlimm ist. Klar waren die letzten Monate auch wunderschön, die zweite Schwangerschaft, Kristinas Geburt, neue Erfahrungen, Erlebnisse und der Alltag mit zwei Kindern… trotzdem: die Sehnsucht blieb. Früher habe ich Melina eingepackt und wir sind einfach los. Mit zwei Kindern geht das nicht mehr bzw. nicht so einfach. Eine Wanderung mit Gipfelbesteigung ist einfach nicht drin, da mein großes Kind seit der Geburt der kleinen Schwester sehr lauffaul geworden ist und am liebsten auch getragen werden möchte. Zwei Kinder und den Rucksack tragen funktioniert blöderweise nicht. Ganz davon abgesehen wäre dies eh ein zu gefährliches Vorhaben.

Ein weiteres meiner Probleme ist, dass ich mit Kraxen nicht zurecht komme. Alle im Fachhandel erhältlichen Kraxen habe ich bereits getestet, entweder liegen sie nicht korrekt auf meiner Schulter oder sie sind mir zu schwer. Über Tipps wäre ich hier sehr dankbar!

Somit kommen für mich nur die normalen Babytragen infrage. Kristina habe ich 9 Monate in der Fräulein Hübsch auf dem Rücken getragen, damit einen Gipfelaufstieg zu wagen, war mir allerdings zu gefährlich. Inzwischen trage ich sie in der Buzzidil, wie damals schon Melina. Mit dieser Trage fühle ich mich auch auf dem Berg absolut sicher und kann diese Trage guten Gewissens empfehlen.

Bleibt das Problem mit dem lauffaulen Kleinkind und dem Rucksack. Man braucht also bestenfalls eine „Begleitperson“. An überfüllten Wochenenden meide ich die Berge mit Seilbahn außerdem. Wie schön ist es demnach, wenn man Freundinnen hat, die einen besuchen und begleiten. Oftmals ist es ja (leider) so, dass sich Freundschaften ändern und man sich auseinander lebt, sobald ein Part Kinder und Familie hat. Bei dieser Freundin ist dies nicht passiert. Wir kennen uns schon viele Jahre und leben noch dazu weit voneinander entfernt. Trotzdem sehen wir uns regelmäßig und ich bin sehr dankbar dafür. Auch, oder gerade weil sie uns „immernoch“ mag, obwohl es hier sehr turbolent zur Sache geht und es auch oftmals wirklich hektisch ist. Für eine allein lebende Person ist so ein Alltag mit Kindern schon krass, zumindest stelle ich es mir so vor. Ein paar Tage hatten wir also Besuch meiner lieben Freundin und das Wetter meinte es gut mit uns. Wir haben tolle Dinge zusammen unternommen und dann war er da. Der Tag auf dem Gipfel. Traumhaft und wunderschön.

Als Ziel haben wir uns den Rauhkopf auf 1.689m ausgesucht, ein kleinerer Berg oberhalb des Spitzingsees. Aufgrund des großen Kindes und meiner momentanen (noch) nicht ganz so guten Kondition sind wir mit der Taubensteinbahn ein Stück hochgegondelt und von dort aus dann auf den Gipfel des Rauhkopfes gelaufen. Und siehe da, mein großes Mädchen ist komplett selbstständig aufgestiegen. Ohne zu murren, mit voller Freude. Ihr erster eigenständig erklommener Gipfel. Sie war so stolz und ist gekraxelt wie ein Weltmeister. Am allermeisten freue ich mich darüber, dass es ihr total Spaß gemacht hat, denn ich hoffe so sehr, dass meine Kinder diese Liebe zu Bergen geerbt haben und wir noch viele gemeinsame Gipfel besteigen werden.

Einige Zeit standen wir dort oben, fühlten die Stille und die Luft. Sahen in die Weite, der Fernblick war gut und traumhaft wie so oft. Dort oben zu stehen erfüllt mich mit Glück, ich kann dieses Gefühl nur sehr schwer beschreiben. Bergmenschen kennen es und wissen genau wie es sich anfühlt. Eine Art Erfüllung, Dankbarkeit, aber auch Ehrfurcht vor dem gewaltigen Naturwunder Berg.

Der Weg an sich war steinig, teilweise etwas matschig, zwischendurch felsig, aber grundsätzlich relativ einfach zu gehen. Immer darauf achten, wohin man tritt, auf die Füße achten und manche Stellen vortasten. Bergschuhe, Stöcke und Erfahrung am Berg sollte man haben. Genauso wie einen Blick auf das (sich manchmal recht schnell wechselnde) Wetter. Das gilt aber meiner Meinung nach für jeden Berg.

Zum Abschluss und weil mein großes Kind noch immer fit war, haben wir noch den schönsten Spielplatz am ganzen Schliersee besucht. Ein Spielplatz für Kleinkinder, größere Kinder und sogar mit einem Wasserspiel. Direkt am See. Besser geht es nicht. Wunderwunderschön.

Ganz in der Nähe des Spielplatzes befindet sich übrigens das kleine, süße Café „glückSeelig“, welches aber leider immer nur bis 18 Uhr geöffnet hat.

 

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Ausflug | Hunde | Kinder

Ausflug ins Mangfalltal über den Pfaffensteig

von am Mai 22, 2016

Nicht ganz einfache, aber sehr schöne Tour.

8km, Höhenmeter: 140

° wir parken in der Höhenkirchener Straße, 83620 Feldkirchen-Westerham

° nicht Kinderwagengeeignet

° über den Trampelpfad bis zur Mangfall-Brücke

° Feldweg weiter flussaufwärts, dann in den Wald.

° ab hier dem Schild „Pfaffensteig“ folgen

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Ausflug | Kinder

Wanderung aufs Brauneck

von am Dezember 26, 2015

Manchmal, bzw. sehr oft ergreift mich die Sehnsucht und ich muss auf einen Berg und in die Ferne schauen. Vom Brauneck aus sieht man wirklich weit, vom Wendelstein bis zur Zugspitze und sogar den Großglockner und den Großvenediger.  Richtung Norden außerdem das wunderschöne Voralpenland. Die viele Flüsse und Seen.

Am 2. Weihnachtsfeiertag hatten wir so wundervolles Wetter, dass wir tatsächlich aufs Brauneck konnten. Den Gleitschirmfliegern zuschauen findet Melina total toll und ich liebe diese grandiose Fernsicht bei gutem Wetter. Es war wie schon so oft traumhaft.

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Ausflug | Kinder

Wanderung auf die Kampenwand

von am November 8, 2015

Ich liebe, liebe, liebe sie! Die Berge. Immer und immer wieder. Diese Stille im Berg. Man kann sie nicht beschreiben. Aber man kann sie fühlen. Es ist so unglaublich traumhaft.

Auch wenn die Tour auf die Kampenwand wirklich anstrengend ist, es lohnt sich.

Achtung! Bitte mit Kindern nicht auf den Gipfel gehen! Ich finde, hier geht Sicherheit vor. Vielleicht ab 7 Jahren, dann aber auch nur Berg-erfahrene Kinder… Klar, kann jeder selbst entscheiden. Aber ich wäre nie (!) mit Melina auf dem Rücken bis zum Gipfel gegangen. Als Seilschaft klar, wenn die Kinder gesichert sind ist dies kein Problem, aber sonst nicht.

° Dieses Mal haben wir die Runde um die Kampenwand genommen. Traumhaft schön, da man auf der anderen Seite tatsächlich auch am Wochenende (fast) alleine ist.

Abends waren wir k.o., aber glücklich.

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