Asthma | Danke | Herzensangelegenheit

Früher und heute. Kleine Motivation.

von am Februar 15, 2020

Früher und heute…

So genau weiß ich noch, wie ich vor vielen, vielen Jahren am Tegernsee stand und hoch zu den Bergen schaute. Wehmütig und traurig, weil mein schweres Asthma mir nicht erlaubte, Berge zu besteigen. Nun kann man sagen, fahr halt mit der Gondel… aber dass das nicht dasselbe ist, wusste ich auch ohne Bergerfahrung. Nun sind die Kinder größer, so dass ich sie auch mal länger beim Papa lassen kann und ich quasi wieder etwas mehr frei war. Also erfüllte ich endlich den Wunsch, der so lang tief in mir versteckt war. Ab auf den Berg! Dank der Ernährungsumstellung 2011 bin ich -sehr zur Überraschung diverser Ärzte übrigens- Asthma-frei. KOMPLETT! 

Warum ich nun das Folgende schreibe? Weil ich immer wieder Nachrichten bekomme, von Mamas die völlig k.o. sind, nur noch mit den Kindern schimpfen, weil ihr Seelenfrieden etwas angeknackst ist, weil sie auf dem Zahnfleisch gehen, weil sie immer präsent sein und alles zusammen halten müssen, weil sie perfekt sein wollen… und dies doch nicht müssen! Auch Mamas dürfen einfach mal nur Mensch sein! 

Ich mache das, wovon ich träum(t)e. Tu DU es auch. Achtung, es folgt ein Rat a la Lebens- und Motivationscoach. Bist du unzufrieden mit etwas? Ändere es! Und zwar so, wie du es möchtest. So oft habe ich schon gesagt: „Denk auch mal an dich, denn wenn du nicht zufrieden bist, sind es auch deine Kinder nicht…“ Kinder spiegeln uns, das merke auch ich immer wieder. Sind wir entspannt und in uns selbst ruhend, so sind es auch die Kinder. Beobachtet es mal. Versucht es auf „die nette und relaxte“ Tour, gebt Zeit, seid ruhig, entschleunigt, sagt Verabredungen auch mal ab, sagt nicht immer nur JA und lasst vielleicht den Haushalt sogar einfach mal ein paar Stunden liegen… setzt euch zusammen, spielt, lest und vor allem lasst euch von euren Kindern erzählen! Ich kann es so sehr empfehlen. Ihr werdet merken, dass es ein anderes Beisammensein ist, ein absolutes Miteinander und: es macht Spaß! 

Und ich möchte es nochmal sagen, weil eine Mama eigentlich immer nur macht, tut, da ist, putzt, kocht, chauffiert. Sie ist in den meisten Familien die Managerin, kennt den Terminkalender auswendig, Geburtstage von Freunden und Familie sowieso. Natürlich auch die der Freunde der Kinder… kümmert sich um die Urlaubsplanung, um Arztbesuche, hält das Haus in Schuss, oftmals auch den Garten und das Auto. Sie ist Trösterin oder auch mal Ärztin für kleinere Wehwehchen und das alles 24/7. „Schlimmer“ als ein Vollzeitjob und doch soviel schöner! Niemals mehr würde ich tauschen wollen und dennoch freue ich mich über Auszeiten, in denen ich einfach nur bin. Ein Sauna Tag oder auf Neudeutsch auch DaySpa… ein Brunch mit Freundinnen oder wie bei mir: wandern, Bergsteigen und klettern. Raus in die Natur, dorthin wo es ruhig ist. Ist eine Mama nicht fit, traurig oder unglücklich, so ist es indirekt auch die Familie. Deshalb bitte, an alle hier lesenden Mamas: Ihr dürft auch mal für euch sein! Wer keine Familie hat, keine Oma oder Opa in der Nähe: sucht euch Mamas, tut euch zusammen. Kein Mütterbashing mehr, sondern Zusammenhalt! 2 Mamas nehmen die Kinder, 2 andere Mamas machen einen Tag das, worauf sie Lust haben. Ihr werdet sehen, wie sehr ihr entschleunigen könnt.

Einigen von Euch habe ich ja schon persönlich geantwortet und es tut mir so im Herzen weh, wenn ich lese, wie es einigen von euch geht. Warum es dieses ausufernde und bösartige Mamabashing überhaupt gibt, ist mir ein absolutes Rätsel. Jede Mama möchte das Beste für ihr Kind, auch wenn es eine andere vielleicht nicht für das Beste hält… Ich finde es nur wichtig, Dinge zu hinterfragen, sei es Fremdbetreuung unter 3, Gesundheitsfragen, Schule, Medikamente, wie man Tiere, Umwelt oder auch andere Menschen (Kinder!) schützen kann usw. Es gibt zig Themen, genauso wie zig Meinungen und zig Antworten. Muss man immer gleich verurteilen? Ich denke nicht. Ich nehme mich bei dem Verurteilen absolut nicht raus und kämpfe auch immer wieder dagegen an, dass mich manchmal Vorurteile einzunehmen drohen oder ich lege ein gewisses Schubladendenken an den Tag. Aber ich habe gelernt, erstmal zu hinterfragen „warum tut die Mama jetzt ausgerechnet DAS?“ Das ist gut und sehr hilfreich! Oftmals „erwische“ ich mich dabei, wie ich vermeintlich böse Dinge, die ein anderer tut, gutheiße. Weil ich die Geschichte dahinter kenne… oftmals ist es Unsicherheit, Angst, die einen leitet… vielleicht ist die Wurzel in der Kindheit zu finden, vielleicht vielleicht vielleicht… 

Eine meiner liebsten Freundinnen sagt immer „Wenn ihr nach Fehlern sucht, benutzt einen Spiegel und kein Fernglas“. Den Satz sollte man verinnerlichen, das Lästern einfach mal einstellen und stattdessen helfen und füreinander da sein, denn oftmals entpuppen sich die, die man aus einer Oberflächlichkeitsbetrachtung raus in eine Schublade gesteckt hat, als wunderbare Menschen. Und wenn man diese dann kennt, die Vergangenheit und die Umstände, dann schämt man sich für sein Denken zu Beginn. Da spreche auch ich (leider!) aus Erfahrung. 

Fangt mit einem Lächeln an, jeden Tag, schenkt es einer anderen Mama und schaut, was passiert.

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Delfine | Herzensangelegenheit | Urlaub

Delfine erleben, aber respektvoll!

von am Februar 5, 2020

Im Juni 2018 waren wir im Urlaub. Zum ersten Mal führte es uns nach Kroatien, genauer gesagt nach Istrien. Wer mir auf Instagram folgt, hat ja bereits die Fotos gesehen und mit mir geschwärmt. Dieses Land ist so toll und ich frage mich seitdem, weshalb wir nicht mal früher dort waren, denn gerade auch ohne Kinder ist es ein schnell erreichbares, absolut ruhiges und vielseitiges (Urlaubs-)land.

Wir schlenderten am Hafen von Vrsar entlang, als uns überall „Delfin Touren“ angeboten wurden. Bis dato war mir Kroatien als „Delfin Land“ nicht in den Sinn gekommen, was vielleicht auch daran lag, dass unsere Urlaube einfach immer nach Italien gingen…

Wie dem auch sei, hier findet ihr meinen Bericht auf der Seite der Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V.

https://www.delphinschutz.org/news-kroatien/istrien-sanfter-delfintourismus-vrsar/

Dass Emanuele (der Mann mit dem Speedboot) nach wie vor so handelt wie in dem Bericht geschrieben, konnten wir die Jahre drauf wieder erleben. Auch von vielen, vielen Menschen, die aufgrund meines Berichtes mit ihm fuhren, bestätigten mir von diesem achtsamen Menschen, der sein Land und „seine“ Delfine liebt.

An dieser Stelle auch ein großes und herzliches Dank an all die lieben Menschen, die mir geschrieben haben und denen es ebenso wichtig ist, den Delfinen achtsam zu begegnen und die niemals gefangene Delfine besichtigen würden. All diese Leute haben Kinder und ich bin sehr dankbar, dass es doch einige Menschen gibt, denen Tierschutz nicht am Allerwertesten vorbei geht und die Werte wie Mitgefühl anderen Lebewesen gegenüber an ihre Kinder weitergeben.

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Alltag | Kinder | Schule

Lernen mit Freude. Montessori.

von am September 12, 2019

Das größte Glück!

…2015 waren wir zum ersten Mal dort und seitdem wissen wir, dass dies unsere Schule sein soll. Eine Montessori – Schule in unserer Nähe. Während damals alternative Schulen noch nicht soooo gefragt waren, war es dieses Jahr ein Drama, welches mit vielen, vielen Tränen verbunden war. Vor allem mit meinen. Die Bewerbung und Gespräche waren toll und nicht das Problem, aber das bange lange Warten ob wir einen Platz bekommen, war unglaublich kräftezehrend, wir alle waren einige Monate lang echt angespannt.

Und trotzdem haben wir die Hoffnung und den tiefen Glauben, dass es klappt, niemals aufgegeben. Ende März wurden wir dann erlöst und Melina bekam einen der wenigen, aber so krass begehrten Plätze. Was für ein Glück!

Fragt sich jetzt jemand, warum es eine alternative Schule sein soll? Das erkläre ich euch gerne. Ich (wir!) halten nicht (mehr) viel von dem deutschen Schulsystem, dem Hineinpressen in ein System, Frontalunterricht und dem Hintenanstellen der eigenen Bedürfnisse, die durchaus auch Kinder haben und fühlen. Druck und Stress, der bereits in der Grundschule beginnt. Als wir uns vor einigen Jahren, Melina war knapp 2 Jahre alt, gegen die Regelschule entschieden haben, haben wir uns mehrere Alternativen angeschaut bzw. damit beschäftigt. Immer wieder sind wir zurück zur Pädagogik nach Maria Montessori, die unserer Meinung nach die liebevollste ist, die es gibt und die für unsere  Tochter perfekt passt. Hier wird das Kind in den Vordergrund gestellt, seine Bedürfnisse gehört und wahrgenommen. Individuelle Förderung und Forderung jedes einzelnen Kindes. Achtsamkeit, Offenheit und Empathie. Werte, die für uns sowieso eine große Rolle spielen. Es gibt verschiedene Werkstätten, die allesamt wunderschön sind. Eine kleine Schule, kleine Gruppen, die Grundstufe besteht aus Jahrgangsmischungen mit je 24 Kinder aus der 1. bis 4. Klasse. Die Großen helfen und unterstützen die Kleinen, so wie es auch früher war. Mobbing oder Ausgrenzung ist an dieser Schule fremd. Von all dem abgesehen, ist diese Schule ein absoluter Wohlfühlort, bereits der Weg zur Schule erfüllt einen mit Glück, ein großes Grundstück mit Wald und Wiesen, Kräuter- und Gemüsegarten, vielen Blumen und Bäumen, einem Lagerfeuerplatz und so vielem mehr. Die Atmosphäre ist einzigartig, liebevoll und individuell. Die Lehrer und auch die Schüler ein Traum. Ich habe mich so oft mit Schülern unterhalten, es waren offene, herzerwärmende Kinder, die genau wissen, was sie wollen. Jedes Mal, bei jedem Fest, haben wir uns so sehr gewünscht, dass es unsere Schule wird und ich kann gar nicht beschreiben, wie der Moment war, indem es wahr wurde. Auf uns warten nun 10 Schuljahre, ohne viel Druck in einer wunderbar liebevollen Gemeinschaft.

Fragt sich jemand, ob ich aufgrund meiner Geschichte eine Alternative gesucht habe? Nein, ich hatte eine schöne Schulzeit und zum Glück auch keine Probleme mit Mobbing oder solch schlimmen Sachen. Leider kenne ich aber die Geschichten von Freunden und Bekannten, die mit unfassbaren Dingen zu kämpfen hatten und noch heute an den Folgen von damals leiden und arbeiten (müssen). Dies im Hinterkopf plus die heutige Zeit, in der der Status wichtiger ist, als das Zwischenmenschliche hat uns den Weg frei gemacht, Alternativen zu finden und anzunehmen. Man muss nicht alles hinnehmen, sondern darf sich gern selbst belesen und offen zu seiner Meinung stehen.

Wer Fragen zu alternativen Schulen hat, schreibt mir gerne.

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Geburtstag | Kuchen und Torten

Der 6. Geburtstag

von am September 9, 2019

Und schon wieder feiern wir Geburtstag… das ist wirklich der Wahnsinn.

Ab sofort werde ich aber nicht mehr so detailliert über die Kinder schreiben, um ihre Privatsphäre zu wahren. Mit einigen von euch bin ich über die Jahre ja in Kontakt gekommen, so dass wir uns eh regelmäßig schreiben, was ich übrigens unglaublich toll finde und das niemals gedacht hätte. Der Blog sollte ja eigentlich eher mein „Rauslassen“ diverser Sachen sein! 

Der sechste Geburtstag war der erste, der total verregnet war. Geplant war eine große Wasserparty. Die wars auch, allerdings kam das Wasser von oben und nicht von unten. Wir mussten alles nach drinnen verlegen, nur die Schatzsuche fand, alle eingekleidet in Matschoutfits, draußen statt. Den Kindern wars egal, sie hatten ihren Spaß und mir (uns) haben am Abend die Ohren gedröhnt. 9 Kids ist ja schon eine Hausnummer… und dennoch so wunderbar! 

Ich bin gespannt und freue mich mega auf den nächsten Geburtstag, da das Alter der Kinder vermutlich stark variiert, denn dann werden sicherlich auch größere Mädels aus der Klasse da sein und mit meinem Topfschlagen wird es leider vorbei sein.

Wer hier also Ideen für Kindergeburtstage mit Kindern verschiedener Altersklassen hat: ich freue mich über Nachrichten! Es muss absolut nichts teures sein und auch kein Motto haben. 

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Buchempfehlung | Fernsehen | Radio

Talkshow, Radiointerview und eine Buchempfehlung.

von am August 10, 2019

Read and Talk:

Im April 2017 war ich zu Gast in einer Talkshow in der es um vegane Kinderernährung ging. Leider war ich an diesem Tag nicht gut beieinander, da unser geliebter Kater ein paar Tage zuvor gestorben war. Für uns alle ein Schock. Ich teile es aber trotzdem mit euch, vielleicht gibts für jemanden noch interessante Infos.

Es war eine Talkshow für einen kleinen Sender in Rosenheim. Es hat mega Spaß gemacht und auch die Kinder waren entzückt von all den Kameras und den vielen Menschen. Im Vorfeld wurde mit uns alleine gedreht, wir waren beim Einkaufen und haben Zuhause gekocht. Herzlichen Dank an abm Medien, die übrigens auch sonst tolle Sachen machen!

Hier findet ihr das Video:

https://vimeo.com/369271013

Edit: VEBU ist jetzt Proveg e.V.

Apropos Klischee. Niko Rittenau hat ein absolut geniales Werk auf den Markt gebracht: Vegan-Klischee ade! Damit sollten wirklich alle Vorurteile gegenüber rein pflanzlicher Ernährung, die ja so oft als Mangelernährung abgestempelt wird, aus der Welt geräumt werden.

Interview mit Bayern2:

Wer hier mitliest, weiss, dass ich früher von schlimmster Neurodermitis und schwerem Asthma geplagt war. Noch vor 10 Jahren habe ich nachts ausschließlich mit verbundenen Armen (und manchmal auch Beinen) geschlafen und musste aufgrund des Asthmas alle 3 Wochen zum Lungenfunktionstest. Niemals habe ich das Haus ohne mindestens zwei Asthmasprays verlassen. Bei mir war die Umstellung auf die rein pflanzliche Ernährung der Schlüssel zu einem neuen Lebensgefühl. Dass dies nicht bei jedem so sein muss, steht außer Frage, aber einen Versuch sollte es immer wert sein.

Über die Zeit wie es früher war und wie es jetzt ist erzähle ich in einem Interview mit Bayern2.

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/radioreportage-haut-wie-wir-die-welt-fuehlen-100.html

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Geburtstag | Kuchen und Torten

Der zweite Geburtstag

von am Oktober 15, 2018

2 Jahre. Auch sie ist so krass gewachsen. Völlig anders als die große Schwester und doch so zuckersüss ist dieses kleine Mädchen. In Sachen Ordnung, Empathie und Sozialverhalten hat sie halt mit der Großen auch die beste Lehrmeisterin. Eine kleine Ulknudel und Quatschtante, die übrigens auch nicht in ihrem eigenen Bett schläft… Aber wisst ihr was? Ich genieße es und es stört mich bzw. uns absolut nicht. Da wir eh schon seit Jahren (aufgrund von Schnarchen ;)) getrennt schlafen, ist es doch auch schön, jemanden bei sich liegen zu haben und wenn das kleine Händchen dann zu einem rüber fühlt… Jeder mit Familienbett weiß genau, wovon ich schreibe. 

 

 

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Geburtstag | Kuchen und Torten

Der fünfte Geburtstag

von am September 10, 2018

5  Jahre. Das letzte Jahr war geprägt mit unfassbaren Entwicklungsschüben. Man sieht ihr an, dass sie nun kein kleines Mädchen mehr ist. Eine Große, mit so vielen Ideen, Wünschen und auch Träumen. Sie ist so dermaßen klasse in ihrem emphatischen und sozialen Denken, dass ich in ihr wirklich sehe, dass unser Tun und unsere Wertevermittlung, inzwischen starke Wurzeln bekommen haben. Sie liebt Tiere, ihre Freundinnen und beschützt wirklich jedes Kind, was in welcher Weise auch immer, geärgert oder gehauen wird. Und immer wieder sagen die Erzieherinnen zu mir, dass sie sie so sehr vermissen werden und dass man nicht so oft solch eine Bindung zu einem Kind aufbaut. Das ist so ein wunderbar krasser Balsam für meine Seele und mein Herz. Dieses kleine und so wundervolle Mädchen meine Tochter nennen zu dürfen. Ihr seht, wie wohl jede Mama ihr Kind liebt, ich liebe sie aus tiefstem Herzen und freue mich so sehr auf alles, was noch kommt. Solltet ihr euch jetzt fragen, ob wirklich immer alles gut ist, kann ich euch „beruhigen“. Nein, natürlich nicht! Auch wir streiten, haben Meinungsverschiedenheiten oder sie kleinere Wutanfälle. Wir sprechen darüber, finden Kompromisse und vertragen uns schnell wieder. 

Geschlafen wird übrigens nicht mehr in ihrem Bett… sondern abwechselnd bei Papa oder mir. Sei’s drum, ich bin sicher, dass ihr Freund später mal nicht bei uns im Bett schlafen wird. 

Der diesjährige Geburtstag war wunderbar, wir konnten, wie im letzten Jahr auch schon, draußen feiern, mit leckerem Essen und Spielen, wie es sie auch schon auf meinen Geburtstagen gab: Sackhüpfen, Becherwerfen und Topfschlagen. Außerdem haben wir kleine Schatzkisten und Armbänder gebastelt. Und ein kleines Highlight: Die Photo Booth wurde aufgebaut, mit all möglichen Utensilien zum verkleiden. Vielleicht kennt ihr sowas von anderen Feierlichkeiten. Die Kinder hatten einen riesigen Spaß.

 

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Info | Tierschutz | Tipps

Was jeder tun kann.

von am Mai 28, 2018

Hallo meine lieben Leser*innen,

„wie schaffst du das alles“, „woher nimmst du die Kraft“, „warum machst du das alles“… ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich diese Fragen schon gehört habe und einige Dinge musste bzw. habe ich in den letzten Monaten auch wirklich eingestellt bzw. abgegeben, da mir meine Gesundheit sagte „mach mal bisschen langsamer“…

Meine Antwort auf die oben genannten Fragen sind allerdings sehr einfach: Ich will, dass sich etwas verändert. Und wo sollte ich anfangen, als bei mir selbst… und ehrlich gesagt, bin ich so sauer auf mich und stelle mir oft die Frage, warum mein Denken und Handeln erst mit 28 Jahren eingesetzt hat. Aber wie heißt es so schön? Besser spät als nie.

Die Gesellschaft verroht immer mehr, die Gewalttaten nehmen zu, die Tierquäler reihen sich aneinander und um einen herum leben Egoisten. Geht es so weiter wie momentan, leben in nicht weit entfernter Zukunft keine Eisbären und Nashörner mehr auf dieser Welt. Ja sogar die Bienen sind in Gefahr, weil es in sehr vielen Gärten keine Nahrung mehr gibt, weil alles zugebaut oder mit Kies zugeschüttet wird. Was aber oft vergessen wird: ohne Bienen können bzw. werden wir auch nicht mehr lange leben können… Die Massentierhaltung ist der Horror und die Tier-Exporte nehmen ebenfalls zu. Was bitte ist denn los? Die Zeit, den eigenen Hintern in Bewegung zu setzen und anzupacken ist doch schon längst da. Natürlich leben wir hier im schönen Deutschland gut. Aber ist das ein Grund, auf wirklich alles zu scheißen? Entschuldigt meine Wortwahl, aber bei diesem Thema bin ich einfach unglaublich wütend, was auch der Grund ist, weshalb ich darüber noch nicht geschrieben habe. Da sich allerdings die Fragen über Facebook, aber vor allem Instagram nach der diesjährigen Amphibienschutzaktion derart gehäuft haben, habe ich ja versprochen hierzu etwas zu schreiben.

Dieser „Appell“ richtet sich vorrangig an die lieben Mamas und Papas unter Euch. Nehmt Eure Kinder als Vorbild! Legt das Handy zur Seite, geht mit ihnen raus in die Natur und beobachtet sie. Sie werden Euch zeigen, was wichtig ist.

Aber mal zurück zum Thema. Wie ich das alles schaffe weiß ich manchmal selbst nicht. Die Anfragen die mich erreichen beantworte ich, wie ihr ja seht, meist spätabends, nachts oder am frühen morgen. Dann, wenn die Kinder schlafen. Tagsüber beschäftige ich mich mit meinen zwei Mädchen, weil ich nicht will, dass in ihrer Erinnerung „Mama ist nur am Handy“ bleibt. Eure Anfragen, vor allem aber die, die wirklich letztendlich etwas ändern, helfen und auch sich selbst reflektieren, geben mir Kraft und machen vor allem Mut, dass „wir“ doch immer mehr werden. Ich danke Euch sehr dafür. Für all die vielen Nachrichten und „Updates“.

Aktiv etwas zu bewirken ist eigentlich nicht schwer. Das Schwierigste ist das Ausbrechen aus unseren Gewohnheiten. Und dies merkt man am meisten beim Einkauf von Lebensmittel und deren Zubereitung. „Du hast die Wahl. Jeden Tag am Supermarktregal“, das ist einer meiner Lieblingssprüche, denn er sagt einfach die Wahrheit. Entscheidest du dich für deine Gesundheit und gegen das Leid vieler Tiere? Oder bleibst du bei alten Gewohnheiten? Ich hoffe ersteres. Meiner Meinung nach muss man nicht alles sofort ändern, es geht auch in kleinen Schritten. Weniger Fleisch, dafür aber bio und regional. Eier ebenfalls vom Biohof. Aber Milch, dieses Thema finde ich furchtbar und da fällt es mir wirklich schwer zu sagen „erstmal weniger“. Schweifen wir ein wenig ab: Säugetiere sind Tiere, die ihre Kinder in sich tragen und sie gebären. Menschen übrigens sind ebenfalls Säugetiere. Kühe sind schwanger wie wir, fühlen und spüren die Tritte wie wir, sind so lange schwanger wie wir und sie lieben ihr Baby. Wie wir. Sie würden ihr Baby genauso stillen wie wir, doch sie dürfen nicht, weil der Mensch Kuhmutter und Kuhkind trennt, um sich selbst die Milch zu holen. Die Mama schreit nach ihrem Kind und umgekehrt. Sie sehen sich nie wieder. Wie würde es UNS gehen? Die Kuhmutter wird immer wieder geschwängert, während das Kälbchen, sofern es männlich ist, zu Wiener Schnitzel verarbeitet wird und sehr oft in Menschenkindermägen landet. Ich finde dafür keine Worte, nur das ich dies mit Schizophrenie gleichsetze. Und das ich traurig bin, dass es so viele -vor allem Mamas gibt- die diese Empathie gegenüber anderen Müttern nicht fühlen können oder wollen oder einfach Angst haben „anders zu sein“.

Aktiv sein – wie geht das? Es gibt zig verschiedene Dinge um die man sich kümmern kann.

  • Februar/März: Amphibienschutz, Retten von Amphibien. Kröten, Molche, Frösche. Allesamt sind sie ein sehr wichtiger Teil des Ökosystems und müssen geschützt werden. Ansprechpartner ist hier der BUND Naturschutz, auf deren Internetseite findet ihr Ortsgruppen in all möglichen Städten. Schreibt eine Mail oder ruft an und fragt, was ihr tun könnt. Gibt es noch keine Ortsgruppe? Dann gründet eine. Irgendwer muss ja mal anfangen. 🙂
  • September/ Anfang Herbst: Fledermaus- und Vogelnistkästen müssen überprüft und gesäubert werden. Auch hier ist Ansprechpartner der Bund Naturschutz.
  • ganzjährig: Vereine oder private Auffangstationen für Eichhörnchen, Vögel und/ oder Igel brauchen immer dringend Hilfe, googelt einfach ob es solche Stationen gibt oder fragt beim Tierheim was gebraucht wird. So viele Stellen freuen sich auch einfach „nur“ über eine Ladung Nüsse oder allgemein Futter.
  • ganzjährig: Fragt bei euch im Tierheim nach, ob sie Hilfe benötigen. Vor allem die Tierheimhunde sind auf „Gassi-Geher“ angewiesen und auch die Katzen freuen sich über Streicheleinheiten.
  • IMMER: haltet einfach Eure Augen offen und helft verunfallten Tieren. Ich habe seit Jahren eine „Tierrettungskiste“ im Auto, eine kleine Box und dazu Handschuhe, Pipetten, Zucker, Decke und Handtücher. So können zB verunfallte Vögel geborgen und sicher zum nächsten Vogelkundigen Tierarzt (oder Vogelklinik) transportiert werden. Ganz wichtig: RUHE bewahren! Den Vogel vorsichtig aufheben und in die Box (ein Karton mit Luftlöchern tut es zur Not auch!) setzen. Kein Futter, kein Wasser!
  • ganzjährig: es gibt zig Vereine, die sich für alles mögliche einsetzen. Für Tiere, gegen Tiertransporte, gegen Schächten, Naturschutz, ja sogar politische Parteien gibt es bereits. Auf Straßenfesten (Vegan Street Day, Feste im Tierheim, allgemeine Straßenfeste usw.) lernt ihr diese kennen und dort könnt ihr auch gleich schauen, ob ihr euch mit dem jeweiligen Verein identifizieren könnt und euch vorstellen könntet dort aktiv zu werden. Aktiv muss ja nicht gleich heißen, dass man ständig und überall Leute anquatschen muss. Viele Vereine brauchen auch Leute im Hintergrund, um Flyer zu entwerfen, administrative Tätigkeiten, Telefonakquise oder Vorbereitung von diversen Kostproben für Infostände. Es gibt so viel was man tun kann.
  • IMMER: habt ihr einen Garten oder Balkon? Dann bitte pflanzt Blumen, Stauden, Sträucher, die Bienen und andere Insekten anziehen. Lasst alles blühen und erfreut euch an den Insekten, die es annehmen. Vielleicht ist es auch möglich einen Platz zu lassen, wo wirklich alles frei wachsen kann, eine Wildblumenwiese oder einfach Klee. Bienen lieben es. Es muss ja nicht an einer Stelle sein, wo wir alle dauernd barfuss laufen… Es gibt nichts schöneres als im Garten zu liegen und von Vogelgezwitscher und Summen umringt zu sein (finde ich). Und bitte: füttert die Wildvögel auch im Sommer! Denn auch sie haben wirklich Probleme ausreichend Nahrung zu finden. Ist das nicht schlimm und traurig?
  • Regionalgruppen: Proveg (ehemals VEBU) hat auch in mega vielen Städten Regionalgruppen, die man einfach auf deren Seite findet. Schließt euch an, lernt Leute kennen, denen die Welt auch nicht egal ist und beginnt aktiv zu werden. Es ist so toll! Das Klischee, dass alle sich engagierenden Leute (vor allem im Tierschutz) die mega „Ökos“ sind, nur in uralt-Schlappen, mit Jutesäcken und ungepflegt und stinkend durch die Gegend laufen, ist völliger Schmarrn und ganz blödes Schubladendenken. Wie ihr ja auf Instagram seht, bin auch ich nicht überall der super mega klischeeumworbene Öko, ich liebe Spezi (inzwischen aber noch lieber Karamalz) und gezuckerte Kekse und gehe im konventionellen Laden einkaufen. Und ich esse gerne „Fleischersatzprodukte“… All das ist aber kein Grund, einfach alles was gut ist zu unterlassen. Wie gesagt, hilfreich sind auch die Kleinen Schritte und anfangen muss und sollte man immer bei sich selbst.

So, ich hoffe, dass ihr mit diesen Infos erstmal zurecht kommt, wenn nicht oder noch was fehlt: schreibt mir. 🙂

 

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Allgemein | Vorsätze zum Jahreswechsel

Wie ist das mit den guten Vorsätzen?

von am Februar 8, 2018

Hallo meine lieben Leser*innen dort draußen, es ist schon etwas länger her, aber mich haben so viele Mails erreicht, in denen es um gute Vorsätze für das neue Jahr geht. Wie ihr aber schon wisst habe ich mich dazu entschlossen, hier darüber zu schreiben, anstatt jede Mail einzeln zu beantworten. Und da das neue Jahr noch nicht sooo alt ist, tue ich das jetzt. 🙂

Herzlichen Dank an dieser Stelle für Euer Vertrauen.

Tatsächlich habe ich die Frage: „uuuund, was hast du für Vorsätze für das neue Jahr?“ noch nie beantworten können, denn ich hatte noch nie welche. Wenn ich meinte etwas ändern zu müssen, sei es gesünder essen, nachhaltiger leben, weniger shoppen, einen Streit aus dem Weg räumen oder jemanden mal wieder kontaktieren, dann habe ich das sofort oder aber innerhalb weniger Wochen umgesetzt oder es zumindest probiert . Wozu soll man lange warten oder etwas immer und immer wieder aufschieben oder sich DAS dann als Vorsatz für das neue Jahr nehmen? Ich finde, dass es viel einfacher ist, diverse Sachen, die man (an sich) ändern möchte gleich anzugehen, man muss es ja nicht sofort radikal verändern, sondern kann auch kleine Schritte gehen.

So viele Menschen nehmen sich vor mehr Sport zu machen oder damit anzufangen, was aber sehr oft (das lese ich auch in Euren Mails raus!) daran scheitert, dass Fitnessstudios recht teuer oder an lange Verträge gebunden sind. Aber muss man, um sportlicher zu werden, denn wirklich dreimal pro Woche ins Fitnessstudio laufen? Schwimmen oder joggen gehen, Fahrrad fahren wäre doch auch schon mal ein Anfang. Wandern, Walken, Spazierengehen… Apps mit diversen Workouts oder zig YouTube Videos gäbe es auch noch. Rein theoretisch müsste man um fit zu werden gar nicht mal die eigenen vier Wände verlassen. Das Zauberwort ist hier: einfach machen! Ich denke, der innere Schweinehund steht einem da so oft im Weg und solche Sachen dann als „Vorsatz“ zu nehmen, ist natürlich einfacher.

Eine Sprache lernen, einen Tanzkurs machen… tut es! Relativ günstige Angebote gibt es soweit ich weiss an sämtlichen Volkshochschulen. Und bitte (bitte!) denkt doch nicht immer darüber nach, was der oder die dazu wohl sagen… Es ist doch euer Leben und wenn Euch etwas wichtig ist, macht es doch nicht von anderen Leuten abhängig. Egal, was diese dann sagen. Oftmals traut man sich alleine nicht. Das ging mir auch schon oft so. Ich mache viele Sachen (eigentlich alles -hier müsste jetzt der Tränen-lachende-Smiley hin) viel lieber zu zweit, habe aber -inzwischen- kein Problem mehr damit, einfach mal alleine etwas zu machen (zB schwimmen). Dennoch: dieses Problem kann ich sehr gut nachvollziehen und kann euch hier Ebay Kleinanzeigen ans Herz legen. Hört sich komisch an? Ja vielleicht, aber dort haben sich schon so viele Menschen getroffen. Für gemeinsame Unternehmungen, Wanderungen, ja sogar Urlaube usw. Probiert es einfach. Auch ich habe da -rein zufällig- eine wunderbare Frau getroffen, die ich inzwischen eine sehr liebe Freundin nennen darf.

Noch so ein Vorsatz: gesünder Essen. Essen ist reine Gewohnheit, das habe ich an mir selbst auch gemerkt. Ich bin auch so, dass ich Gerichte die mir schmecken immer und immer wieder koche. Sogar im Restaurant esse ich meist das, was ich schon kenne und mag. Neue Sachen probieren? Ist nicht so meins. Zum Glück aber habe ich da einen Mann, der einfach macht und ich erinnere mich echt noch, wie oft ich die Nase gerümpft habe, wenn er irgendwelche Essenskreationen gemacht hat, die außerhalb meiner Vorstellungskraft lagen. Vorurteile… ein kleines Problem meinerseits, welches aber schon sehr viel besser geworden ist. Und warum? Ich finde Vorurteile gelinde gesagt echt scheiße und es hat mich selbst genervt, wenn mal wieder das Ein oder Andere Vorurteil auf meiner Schulter saß. Also? Ändern. Nicht als Vorsatz, sondern sofort. Dazu brauche ich keinen Jahreswechsel.

Ich kann Euch nur sagen: wenn Euch etwas nervt, ihr unzufrieden seid oder ihr was auch immer ändern wollt. Tut es! Nicht lange überlegen. Machen. Jetzt. 🙂

In diesem Sinne: Stay strong and be yourself.

 

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Rezepte | Weihnachten

Weihnachtsmenü

von am Dezember 30, 2017

Das köstliche Weihnachtsmenü… leider erst für 2018, da ich es vorher absolut nicht geschafft habe, es abzutippen und zu veröffentlichen. Total blöd, dass ich es angekündigt und dann doch nicht veröffentlicht habe. Deshalb danke ich Euch ganz herzlich für die vielen Emails und Nachrichten, die mich über verschiedene Wege erreicht haben. Habt ihr alle dieses Menü an Weihnachten gekocht? Berichtet mir gern wie es bei Euren Lieben angekommen ist. Von einigen weiß ich es ja schon und ich freue mich so, so sehr, dass tatsächlich die Weihnachtsgans dem Nussbraten „Platz“ gemacht hat und somit -hoffentlich- weniger Tiere sterben mussten als in den Jahren zuvor. Es ist das Fest der Liebe und ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man mit seinen Liebsten feiern kann, während andere Lebewesen niemals richtig leben durften… Aber gut, früher war ich auch nicht anders.

Hier kommt nun unser Menü:

Vorspeise:

Vogerlsalat (Feldsalat, Nüsschen,…) mit filetierten Orangen. Das Dressing kann man beliebig machen, dazu habe ich kein Rezept, da unser Dressing immer anders schmeckt.


Hauptspeise:

Nussbraten mit Kartoffelknödeln, Blaukraut und dunkler Soße

Zutaten für den Nussbraten (f. 4 Personen)

  • 80g Margarine
  • 3 Zwiebeln
  • 2TL Oregano
  • 2EL (Dinkel)Mehl
  • 100g Cashewkerne
  • 100g Haselnüsse
  • 100g Sojagranulat (fein)
  • 150g Semmelbrösel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Semmelbrösel zum panieren

 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Sojagranulat für 10min in gekochtes Wasser legen, dann auspressen und würzen
  3. Zwiebeln schälen, fein hacken und in Margarine für 5 Minuten andünsten
  4. Oregano und Dinkelmehl hinzufügen und verrühren
  5. Wasser unter stetigen Rühren untermengen und ca. 10min eindicken lassen
  6. Cashewkerne und Haselnüsse klein mahlen
  7. Topf von der Herdplatte nehmen und Nüsse, Sojagranulat, Semmelbrösel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer untermengen.
  8. Masse zu einem festen, leicht klebrigen Teig verkneten und zu einem länglichen Laib formen
  9. Laib in Semmelbröseln wälzen und in eine geölte Auflaufform (!) setzen
  10. Im Laufe des Bratvorgangs immer mal mit Öl einpinseln
  11. ca. 1,5 Stunden in den Ofen

Nachspeise:

Schichtdessert (Crumble), reicht für ca. 8 kleine Rapunzel Gläser:

Granatapfel Crumble

Zutaten:

  • 1 Vanilleschoten
  • 150ml Schlagsahne (Schlagfix rot)
  • 300g Sojajoghurt ungesüsst (Provamel)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Granatapfel
  • 1 Banane
  • 1 Packung Oreos
  • Schokostreusel

 

Zubereitung:

Alle Kerne des Granatapfels rausnehmen und zur Seite stellen. Banane in Mini-Stückchen schneiden, Mark der Vanilleschoten raus kratzen, Schlagsahne steif schlagen, Joghurt, Vanille, Agavendicksaft mischen, Bananenstückchen untermischen und paar Minuten kühl stellen.

Oreos gut zerbröseln.

Gläser bereitstellen und mit dem schichten beginnen, erst Kekse, dann Creme, ein paar Granatapfel Kerne, Kekse, Creme, Kerne usw. Als letzte Schicht sollte nochmal Creme sein, diese hübsch mit ein paar Kernen und Schokostreuseln garnieren. 🙂


  • Dessert: Crumble mit Oreos, Granatapfelkernen und Banane

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