Geburtstag | Kuchen und Torten

Der 6. Geburtstag

von am September 9, 2019

Und schon wieder feiern wir Geburtstag… das ist wirklich der Wahnsinn.

Ab sofort werde ich aber nicht mehr so detailliert über die Kinder schreiben, um ihre Privatsphäre zu wahren. Mit einigen von euch bin ich über die Jahre ja in Kontakt gekommen, so dass wir uns eh regelmäßig schreiben, was ich übrigens unglaublich toll finde und das niemals gedacht hätte. Der Blog sollte ja eigentlich eher mein „Rauslassen“ diverser Sachen sein! 

Der sechste Geburtstag war der erste, der total verregnet war. Geplant war eine große Wasserparty. Die wars auch, allerdings kam das Wasser von oben und nicht von unten. Wir mussten alles nach drinnen verlegen, nur die Schatzsuche fand, alle eingekleidet in Matschoutfits, draußen statt. Den Kindern wars egal, sie hatten ihren Spaß und mir (uns) haben am Abend die Ohren gedröhnt. 9 Kids ist ja schon eine Hausnummer… und dennoch so wunderbar! 

Ich bin gespannt und freue mich mega auf den nächsten Geburtstag, da das Alter der Kinder vermutlich stark variiert, denn dann werden sicherlich auch größere Mädels aus der Klasse da sein und mit meinem Topfschlagen wird es leider vorbei sein.

Wer hier also Ideen für Kindergeburtstage mit Kindern verschiedener Altersklassen hat: ich freue mich über Nachrichten! Es muss absolut nichts teures sein und auch kein Motto haben. 

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Geburtstag | Kuchen und Torten

Der zweite Geburtstag

von am Oktober 15, 2018

2 Jahre. Auch sie ist so krass gewachsen. Völlig anders als die große Schwester und doch so zuckersüss ist dieses kleine Mädchen. In Sachen Ordnung, Empathie und Sozialverhalten hat sie halt mit der Großen auch die beste Lehrmeisterin. Eine kleine Ulknudel und Quatschtante, die übrigens auch nicht in ihrem eigenen Bett schläft… Aber wisst ihr was? Ich genieße es und es stört mich bzw. uns absolut nicht. Da wir eh schon seit Jahren (aufgrund von Schnarchen ;)) getrennt schlafen, ist es doch auch schön, jemanden bei sich liegen zu haben und wenn das kleine Händchen dann zu einem rüber fühlt… Jeder mit Familienbett weiß genau, wovon ich schreibe. 

 

 

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Geburtstag | Kuchen und Torten

Der fünfte Geburtstag

von am September 10, 2018

5  Jahre. Das letzte Jahr war geprägt mit unfassbaren Entwicklungsschüben. Man sieht ihr an, dass sie nun kein kleines Mädchen mehr ist. Eine Große, mit so vielen Ideen, Wünschen und auch Träumen. Sie ist so dermaßen klasse in ihrem emphatischen und sozialen Denken, dass ich in ihr wirklich sehe, dass unser Tun und unsere Wertevermittlung, inzwischen starke Wurzeln bekommen haben. Sie liebt Tiere, ihre Freundinnen und beschützt wirklich jedes Kind, was in welcher Weise auch immer, geärgert oder gehauen wird. Und immer wieder sagen die Erzieherinnen zu mir, dass sie sie so sehr vermissen werden und dass man nicht so oft solch eine Bindung zu einem Kind aufbaut. Das ist so ein wunderbar krasser Balsam für meine Seele und mein Herz. Dieses kleine und so wundervolle Mädchen meine Tochter nennen zu dürfen. Ihr seht, wie wohl jede Mama ihr Kind liebt, ich liebe sie aus tiefstem Herzen und freue mich so sehr auf alles, was noch kommt. Solltet ihr euch jetzt fragen, ob wirklich immer alles gut ist, kann ich euch „beruhigen“. Nein, natürlich nicht! Auch wir streiten, haben Meinungsverschiedenheiten oder sie kleinere Wutanfälle. Wir sprechen darüber, finden Kompromisse und vertragen uns schnell wieder. 

Geschlafen wird übrigens nicht mehr in ihrem Bett… sondern abwechselnd bei Papa oder mir. Sei’s drum, ich bin sicher, dass ihr Freund später mal nicht bei uns im Bett schlafen wird. 

Der diesjährige Geburtstag war wunderbar, wir konnten, wie im letzten Jahr auch schon, draußen feiern, mit leckerem Essen und Spielen, wie es sie auch schon auf meinen Geburtstagen gab: Sackhüpfen, Becherwerfen und Topfschlagen. Außerdem haben wir kleine Schatzkisten und Armbänder gebastelt. Und ein kleines Highlight: Die Photo Booth wurde aufgebaut, mit all möglichen Utensilien zum verkleiden. Vielleicht kennt ihr sowas von anderen Feierlichkeiten. Die Kinder hatten einen riesigen Spaß.

 

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Kuchen und Torten | Rezepte

Der leckere Mandarinentraum.

von am Oktober 17, 2017

Kochen lag mir nie und liegt mir bis heute nicht. Aber schon früh hat meine Oma den Grundstein für meine Liebe zum backen gelegt. Ich liebe den Geruch, der das ganze Haus erfüllt, während der Kuchen im Backofen ist. Immer schon habe ich gerne Rezepte für Kuchen und Torten ausprobiert, nach der Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung war, wie ich Euch schon öfters mitgeteilt habe :), einer bzw. mein erster Gedanke, dass ich nun auf Kuchen und Torten verzichten müsse. Zu weit weg erschien mir der Gedanke, dass all das natürlich auch ohne Eier, Milch oder Butter geht… Zugegeben, es dauert eine Weile, bis man „den Dreh raus hat“, nämlich der, dass der Kuchen nicht sitzenbleibt oder zu fest ist. Für mich muss zum Beispiel ein Biskuitboden locker sein, ein Hefeteig richtig aufgehen und natürlich sollte es schmecken „wie früher“. Nicht soooo einfach, aber durchaus machbar.

Heute habe ich für Euch das Rezept von einem meiner schnellen und wirklich einfachen Lieblingskuchen aufgeschrieben. Man braucht weder Ei-Ersatz noch einen speziellen Pflanzendrink. Meine unangefochtene Nummer eins ist und bleibt zwar die Maulwurftorte, aber diese hier ist wirklich lecker und kommt auch bei Besuchern unserer Infostände mit Sunnydays immer bestens an. Mein Mandarinentraum ist angelehnt an „Fantaschnitten“, das sagt bestimmt dem Ein oder Anderen noch etwas.

Los geht’s:

Mandarinentraum (Springform 26cm)

Zutaten für den Teig:

100g Mehl (Weizen oder 630 Dinkel)
15g Speisestärke
45g Zucker (alternativ Xylit)
20g Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
20ml Raps- oder Sonnenblumenöl
10ml Zitronensaft
110ml Sprudelwasser (oder einen Teil Fanta bzw. etwas vergleichbares, dann wären es „Fantaschnitten“)

3 kleine Dosen „Mandarinen“

Zutaten Creme:

200ml Leha Schlagfix (die rote im kleinen Tetrapack)
4 Päckchen Sahnesteif
3 Päckchen Vanillezucker
3-4 EL Naturjogurt (Provamel Soja Zero)

Zimt (oder Kakao) zum bestäuben der Creme

Zubereitung:

° Die Backform fetten und einmehlen.
° Die trockenen Zutaten mischen, nacheinander Öl, Zitronensaft und Sprudel hinzugeben.
° Den Teig so kurz wie möglich rühren, bis er keine Klümpchen mehr hat.
° Bei 160° Umluft ca. 40 Minuten backen, Stäbchenprobe.

Vollendung, nachdem der Boden GUT abgekühlt ist:

° etwas Sahnesteif auf dem Boden verteilen, so wird der Boden nicht ganz so feucht.
° Mandarinen auf dem Boden verteilen
° Sahne auf den Mandarinen schön verteilen und mit Zimt bestäuben

Lasst es Euch schmecken! 

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Blutwerte | Gerichte | Kinder | Tipps | Wichtig

Essenstipps für Kinder

von am Februar 18, 2015

Per Mail erreichen mich sehr viele Anfragen von Mamas, die nicht so recht wissen, was sie ihrem Kind zu essen geben dürfen/sollen, wenn es vegan ernährt wird. Deshalb habe ich Melinas Mittagessen im Januar und Februar teilweise fotografiert. Sie ist jetzt fast 1,5 Jahre alt und ich finde es wichtig, ihr sehr viele Lebensmittel anzubieten, denn das, was Kinder in den ersten 2 Jahren ihres Lebens essen, mögen sie auch später (wieder).

Auf unserem Speiseplan stehen täglich Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Samen, Nussmuse und gute Öle.

Morgens gibt es Müsli aus Hafer- oder Hirseflocken, Weizenkeime, gepoppter Amaranth, gemahlene Leinsamen oder Chiasamen und getrocknete Cranberries, ebenfalls gemahlen. Ich variiere öfters. Mal mahle ich Sonnenblumenkerne, mal Kürbiskerne. Mal kommen gemahlene Sesamkerne hinzu. Manchmal Erdmandelpulver. Als Milchalternative nehme ich Hafermilch+Calcium. Wobei das Calcium aus einer Alge gewonnen wird. Manchmal auch nur Wasser mit Mandelmus. Süßen tue ich nicht zusätzlich. Warum auch? Wir kennen die Geschmacksrichtung süß. Kinder nicht. Ich möchte sie also nicht darauf „trainieren“ auf süß anzuspringen…

Sie liebt ihr tägliches Müsli und isst es voller Genuss. Selber essen möchte sie. Tatsächlich macht sie das aber echt gut, es geht nicht viel daneben, sondern landet im Mund.

Mittags gibt es immer Gemüse. Hirse, Polenta, Vollkornnudeln, Reis, Kichererbsen, Bohnen, dazu Tofuwiener oder Räuchertofu. Als Dip gebe ich ihr Mandel- oder Cashewmus. Verzieren tue ich mit Kresse, Petersilie, Hanfsamenschalen etc. Oder ich streue gemahlene Paranüsse drüber. Ihr seht, es gibt eine unglaublich große Auswahl an gesunden und leckeren Dingen, die man auch im Laden kaufen kann.

Nachmittags mache ich gepoppten Amaranth mit einer zerdrückten Banane, Tahin (Sesammus) und Carobpulver. Ab und zu kommt gutes Kokosöl noch hinzu. Sie isst aber durchaus auch einfach mal ein Obstgläschen oder Obststücke.

Abends essen wir meist ähnlich wie mittags, wobei sie am Abend nicht viel Hunger hat.

Es hört sich etwas kompliziert an, das gebe ich zu. Ist es aber nicht! Ich mahle ca. alle 2 Wochen alle oben genannten Sachen im (6 Jahre alten) Vitamix und lagere sie in Zwergenwiese- oder Rapunzelgläsern im Kühlschrank. Morgens habe ich so alles griffbereit und es dauert nicht länger, als wie wenn man eine Tüte Cornflakes aufreißt. Der Unterschied ist allerdings gravierend. Gesundheitlich gesehen.

Zusätzlich stillt sie noch 3x pro Tag und trinkt ansonsten Calcium-reiches Wasser (Residenzquelle).

Zwischendurch isst sie gern Hirsebällchen oder Müslikekse.

Ich vermeide weißen Zucker und Weizenmehl. Bis zu ihrem zweiten Lebensjahr habe ich vor dies durchzuziehen. Probleme sehe ich nicht, es gibt inzwischen Schokolade, die ihre Süße aus Datteln bekommen oder aber mit Kokosblütenzucker gesüßt sind. Ich denke, dass so kleine Kinder das essen möchten, was ihnen von den Eltern vorgelebt wird. Ob ich damit richtig liege, wird sich in den nächsten Jahren rausstellen…

! WICHTIG !

° Vitamin B12 sollte jeder vegan lebender Mensch supplementieren! Auch Melina bekommt einmal pro Woche eine Jarrows Tablette zerdrückt in den Brei.

° Vitamin D sollte -vor allem in den Wintermonaten- ebenso supplementiert werden, da in unseren Breitengraden die Sonneneinstrahlung zu gering ist, um genug Vitamin D aufnehmen zu können. Vitamin D ist allerdings KEIN vegan Problem, sondern gilt für die komplette Bevölkerung!

° Damit Eisen aus pflanzlicher Nahrung im Körper gut aufgenommen werden kann benötigt es Vitamin C. Ein paar Spritzer Zitrone genügen oder ein Glas Orangensaft zum Essen. Oder natürlich Vitamin C-haltiges Gemüse oder/und Obst.

Ich empfehle ab und an ein Blutbild erstellen zu lassen. Ferritin (Eisenspeicher), Vitamin B12 in Form von Methylmalonsäure oder Holotranscobalamin und Vitamin D sind wichtige Werte. (Die Empfehlungen gelten allerdings auch für alles-essende-Kinder, denn nicht selten leiden auch diese unter einem zB Eisenmangel…)

Wer es noch genauer wissen möchte, lässt auch noch das Enzym Alkalische Phosphatase (Calcium Haushalt), Zink und Jod testen. Und ein großes Fettsäureprofil kann man auch erstellen lassen, was aber manchmal sogar im großen Blutbild enthalten ist.

Ich möchte aber nochmal betonen, dass ich kein Ernährungsberater bin und auch nichts mit Ernährung studiert habe oder für Ernährungsberufe ausgebildet wurde. All das was ich zusammengetragen habe, ist Wissen, welches ich mir selbst angeeignet, recherchiert und mit einer befreundeten Ernährungsberaterin besprochen habe.

 

Hinweis: die Verweisungen (Links) auf verschiedene Seiten dienen dazu, sich das Produkt anzuschauen. Dieses gibt es im Laden aber oftmals viel günstiger zu kaufen!

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Plätzchen | Tipps | Weihnachten

Plätzchen! Klappt auch vegan.

von am Dezember 10, 2011

In der Weihnachtsbäckerei… dieses Lied schwirrt mir immer im Kopf herum, wenn ich an die Weihnachtszeit denke. Ich liebe diesen Zauber, den man in der Vorweihnachtszeit spürt. Alles ist schön geschmückt, die Menschen sind -aus mir unerfindlichen Gründen- ausgesprochen fröhlich und freundlich.

Es sind aber nicht die Geschenke, weshalb ich die Weihnachtszeit mag. Materielle Dinge stehen bei mir nicht an erster Stelle. Jedes Jahr freue ich mich auf das Zusammensein mit meiner Familie. Wir alle wohnen nicht zusammen, sehr viele Kilometer trennen uns. Umso mehr erfreut es mich, alle meine Lieben dann für ein paar Tage zu sehen. Gemeinsames Plätzchen vernaschen, Karten spielen, über Weihnachtsmärkte schlendern und den Baum schmücken. Ein Bäumchen übrigens, was uns schon viele Jahre über begleitet. Er wird immer größer. Irgendwann passt er nicht mehr ins Haus. Wenn es soweit ist werden wir ihn auspflanzen.

Einige Wochen vor dem ersten Advent beginne ich normalerweise mit dem Plätzchenbacken. In diesem Jahr fiel mir dies ein klein wenig schwerer. Ich hatte zwar meine Rezepte, aber diese mussten erst veganisiert werden. Wieder verbrachte ich einige Zeit in Supermärkten, wurde aber fündig und probierte letztendlich auch neue Rezepte aus.

° Anstatt Butter nehme ich entweder Margarine (Deli Reform) oder Alsan.

° bei der Kuvertüre muss man darauf achten, dass keine Milchbestandteile enthalten sind

° Ich verwende Dinkelmehl 630

° Roh-Rohrzucker oder Rohrzucker

° Eier lasse ich weg und ersetze diese auch nicht – es hat hervorragend funktioniert!

  • "Butter" Gebäck

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