Alltag | Kaufempfehlung | Kinder

Organisation ist alles.

von am Juli 8, 2020

Ihr lieben Leserinnen und Leser,

ich habe noch einige nicht veröffentlichte Beiträge, die ich nun nach und nach hochladen werde. Da Fragen wie „wie bekommt man bloß das Essen in die Kinder“ oder „mein Kind isst einfach nichts, was ich ihm hinstelle“ immer mal wieder Thema sind, fange ich hiermit an.

Wer kennt es nicht? Mutti stand in der Küche und hat liebevoll etwas zum Essen gezaubert, dann kommen die Kinder und machen alles zunichte, das Glücksgefühl, etwas Leckeres gekocht zu haben ist verschwunden, denn die lieben Kleinen (oder auch Großen) haben irgendwas zu meckern. „iiiiihhh, was ist das?“, „heute mag ich keinen Blumenkohl“, „das esse ich nicht.“. Nunja, da ich als kleines Mädchen nahezu Hunger auf nichts hatte und meine Eltern, insbesondere meine arme Mama, in den Wahnsinn getrieben habe, kann ich davon ein Lied mit vielen Strophen singen.

Damit das nicht auch hier passiert, konnte ich Abhilfe schaffen. Denn das Glücksgefühl, welches man nunmal hat, wenn das Kind sagt „lecker, Mama!“ oder „es schmeckt total gut!“, beizubehalten, gibt es bei uns seit Jahren einen Essensplan. Bei der Auswahl der Gerichte fiel dann auf, dass den beiden Mädels doch einige Dinge schmecken und wir bzw. ich tatsächlich abwechslungsreich kochen kann. Zumindest mittags, abends ist der Gatte zuständig, denn der ist der absolute Profi und Chefkoch bei uns.

Wir fotografierten also alle Lieblingsgerichte, druckten sie aus, schnitten sie zu und laminierten sie. Hinten dran kam noch ein Magnet und voilà, ab damit auf die große Familien-Erinnerungs-Termin-Kalenderwand in der Küche. Super einfach, aber mega effektiv!

Die Mädels planen nun jeden Sonntag das Mittagessen für die komplette Woche und ich muss echt sagen, dass dies seit Jahren hervorragend funktioniert, ohne dass ich sagen muss, dass doch bitte der Plan gemacht werden muss.

Probiert es ruhig mal aus, denn die Essenszeremonie muss nicht in Tränen enden.

Übrigens habe ich hier noch eine tolle Empfehlung: diesen Saisonkalender lieben die Mädels! Ihr bekommt ihn bei „Wir für die Erde“: https://www.wirfuerdieerde.de/shop/saisonkalender/

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Kinder | Probleme

Das Stillen und die Probleme nach der Geburt. Aber auch etwas schönes…

von am Oktober 10, 2013

Es gibt Menschen, die sind nach wenigen Stunden Schlaf wieder putzmunter. Zu diesen gehörte ich mal… Mein kleines Mädchen ist nun 4 Wochen alt und nun weiß ich, welch ein Luxus Schlaf ist und wie schlimm Schlafmangel sein kann.

So ein Baby stellt wirklich alles auf den Kopf, schreit wegen Hunger, voller Windel oder aus unerfindlichen Gründen und ich leide unter ständig wiederkehrenden Milchstaus. Aua. Ich kann nur sagen: Bitte fragt jemanden um Rat! Man kann etwas tun um solche Staus zu vermeiden und auch etwas, damit man diese Beschwerden schnell wieder los wird. Die LLL hat dazu wertvolle Tipps. Klar, das sind total intime Sachen (so dachte ich zumindest früher), aber es gibt Menschen, die sich damit auskennen und helfen können. Ich war mega froh, dass ich eine Freundin hatte, die ich um Rat fragen konnte. Und auch meine Hebamme gab mir viele Tipps. Trotzdem bewahrte mich dies nicht vor weiteren Staus… Zumindest aber wusste ich dann, damit umzugehen.

Die ersten Wochen nach der Geburt sind vermutlich für die meisten Neu-Mamas kein Spaziergang. Zumindest kenne ich keine, die quietschfidel und immer mit guter Laune durch die Gegend gehüpft ist…Man muss nicht die Powermama spielen und jedem und überall sagen, wie gut es einem geht. Denn meist ist dies einfach nicht der Fall. Es gibt viele Menschen, Familie und Freunde, aber auch Bekannte, die wollen auf einen Besuch vorbei kommen und erwarten dann, bewirtet zu werden… Ich bin wirklich heilfroh, dass ich solche Leute nicht um mich herum habe. Jeder, der mich besuchen kam, brachte was zu Essen mit, bediente sich selbst und spülte sogar ab. DAS ist eine Hilfe. Nicht der 10. Strampler…

Neben meinem derzeitigen Befinden gibt es natürlich auch täglich wunderschöne Momente, dieses kleine Wesen anzuschauen, ihre Entwicklung zu beobachten, das langsames Anfangen zu Begreifen, ein Lächeln… Sie mag es wenn jemand singt. Sie liebt das Geräusch der Dunstabzugshaube und den Fön. Wenn sie weint, ich sie in den Arm nehme und sie ruhig wird. Das ist die Verbindung, die ich in einem vorherigen Artikel meinte.

Jeden Tag gehen wir zusammen spazieren, einfach raus an die frische Luft. Ich spreche viel mit ihr, sage ihr jeden Tag wie lieb ich sie habe und das ich mich sehr freue, dass sie bei uns ist. Egal wie müde oder fertig ich bin… Ich bin davon überzeugt, dass auch so ein kleines Baby diese Worte und die Liebe für es spürt. Wenn auch nur im Unterbewusstsein. Ich erzähle ihr, was wir unternehmen, welche Bäume um uns herum sind. Vermutlich gab es Leute auf unseren Spaziergängen, die dachten, dass ich spinne… „unterhält sich mit einem Baby…“ Nein, ich spinne nicht, aber warum sollte ich ihr nicht sagen, was ich sehe und fühle? Wie gesagt, ich bin davon überzeugt, dass dies für ihre Entwicklung wichtig ist.

Nun sitze ich hier und sie schläft neben mir, zuckersüß und so klein. Ich denke, dass wir beide uns ganz gut arrangieren. Und auch wenn sie mich nachts nicht schlafen lässt, ich Brustschmerzen habe oder einfach nur müde bin: ich liebe sie.

 

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