Amphibien | Kinder | Tierschutz

Amphibienschutz ist auch für Kinder interessant

von am März 23, 2017

Manch einer wird nun sagen „Igitt“… vermutlich hat derjenige aber noch nie eine Kröte aus der Nähe betrachtet und sie schon gar nicht angefasst.

Warum nicht? Amphibien stellen ein sehr wichtiges Glied in der Natur dar, beispielsweise vertilgen sie Insekten und ihre Larven, Spinnen, Schnecken, Würmer und dienen somit als „Schädlingsbekämpfer.“

Amphibien sind wechselwarme Tiere, dass heißt, dass ihre Körpertemperatur von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Kälte und knappe Nahrung zwingen sie zur Winterruhe. Um überwintern zu können, benötigen sie passende Verstecke, wie zum Beispiel Wurzelbereiche von Bäumen, Erdlöcher, Felsspalten, Hohlräume unter Steinplatten oder unter totem Holz. Erst im Frühjahr werden sie erneut aktiv.

Viele sind in erster Linie nachts aktiv, um sich vor Fressfeinden zu schützen, sowie Wasserverluste durch die Haut gering zu halten. Wenn die Dämmerung einsetzt und es nach den Wintermonaten mild wird, laufen sie los. Tausende verlieren ihr Leben auf der Straße.

Bitte achtet auf die Schilder mit der Kröte und fahrt angepasst bzw. lieber noch langsamer, denn auch Kröten und Molche haben nur ein Leben…

Kinder übrigens haben absolut keine Berührungsängste. Sie wollen die Natur und die Tiere um sie herum kennenlernen. Bitte lasst sie.

Die Ortsgruppen des BUND e.V. freuen sich über Helfer!

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Tierrettung | Tierschutz

Rettung einer Kuh vor dem Tod.

von am April 28, 2014

 

Frieda ist 11 alt, sie hat 10 Kinder geboren. Keines durfte sie behalten. Alle wurden ihr nach der Geburt weggenommen. Warum? Weil sie eine Kuh ist. Menschen möchten die für das Kalb bestimmt Muttermilch trinken. Frieda lebte in einem Stall, sie konnte nicht nach draußen.

11 Jahre lang. Das sind 4.015 Tage.

° Kühe sind genauso lange schwanger wie Frauen.

Meine Freundin wurde auf Frieda aufmerksam. Wir beratschlagten zusammen, was wir tun können. Mit einigen anderen tierlieben Menschen kauften wir Frieda frei. Nach vielem hin- und her und bangem Warten wurde uns ein Platz auf Gut Aiderbichl Eslarn zugesprochen.

Heute war es so weit. Frieda zog um. In ein neues Leben. Grüne Wiesen, saftiges Gras, Kuh-Gesellschaft, leckeres Futter und Freiheit. Auf dem Gut darf sie sein was sie ist. Eine Kuh. Kein Ausbeutung-Objekt mehr.

Eine lange Fahrt lag vor uns, über 220km. Als sie aus dem Transporter stieg schaute sie uns an und ging dann bis zum Ende der Weide, dies war ein sehr weiter Weg, denn die Weide ist riesig. Sie blieb stehen und schaute in die Weite. Viele Minuten stand sie einfach nur da und schaute. Was wohl in ihr vorging? Woran sie dachte?

Dann kam sie zurück und muhte laut und lange. Sie stand direkt vor uns und ich bin davon überzeugt, dass dies ein „Danke“ war.

Bald werden wir sie wieder besuchen.

Es war ein schöner Tag, aber ein ganz bitterer Beigeschmack bleibt: die Tiere, die im Stall zurückbleiben und auf ihren Tod warten.

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