Familie | Geburt | Schwangerschaft

Baby Nummer 2 ist da.

von am Oktober 14, 2016

Kristina ist ihr Name. Wir wussten nicht, dass man nochmal so viel Liebe empfinden kann. Man kann… auch Melina. Sie ist eine so wundervolle große Schwester. Sie besuchte mich in der Klinik, war etwas zurückhaltend, ging dann aber auf ihre Schwester zu und gab ihr einen Kuss.

Dieses Mädchen ist so zauberhaft. Beide Mädchen sind es.

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Familienbett | Geburtstag | Kinder | Kuchen und Torten

Der dritte Geburtstag.

von am September 8, 2016

Mein Mädchen. Ich liebe sie. Sie ist bei Fremden zurückhaltend, mag es nicht, wenn andere Kinder stürmisch sind. Sie liebt alle Tiere, die Blumen, die Natur, die Berge, Bäume und Wasser. Sie sagt so oft „Mama, schau mal die Blume, die ist ja total schön“. Mein Herz geht auf. Ich finde es so unglaublich schön, dass sie sich an „kleinen“ Dingen erfreuen kann und vor allem, dass sie solche Sachen wahrnimmt. Wie viele Menschen stampfen achtlos an einer Blume vorbei ohne zu sehen, dass auch sie ein kleines Wunder der Natur ist? Oder an einem Regenwurm, der hilflos auf dem Gehsteig liegt und ins Gras/die Erde zurück möchte? Ich möchte nicht, dass die Gesellschaft immer mehr abstumpft, deshalb versuche ich meinen Kindern gewisse Werte mitzugeben, dass sie achtsam sind und nicht immer nur „mehr“ wollen.

In einer Woche fängt der Kindergarten an, ich bin gespannt wie es wird.

Wir teilen uns übrigens wieder das Schlafzimmer!

Im März, mit 2,5 Jahren, wollte sie plötzlich nicht mehr in ihrem Zimmer schlafen, sondern zurück zu uns. Ihr machte starker Wind und viel Regen Angst. Also zog sie wieder zu uns. Warum auch nicht? Ich finde es so schön, wenn mein Kind neben mir liegt, sich an mich kuschelt und meine Hand im Schlaf festhält. Wenn wir morgens zusammen aufwachen und sie mir einfach so sagt, dass sie mich lieb hat. Das ist so etwas wundervolles.

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Geburtstag | Kinder

Der zweite Geburtstag.

von am September 8, 2015

…die Zeit rast. Sie ist so ein wundervolles und liebenswertes Mädchen.

Auch das zweite gemeinsame Jahr ist total schnell vergangen, wir hatten viel Spaß zusammen, haben wunderschöne Ausflüge gemacht, waren sehr viel am See, im Schwimmbad oder haben es uns im Garten gemütlich gemacht. Inzwischen spricht sie schon so viel, sie weiß genau was sie möchte und was nicht. Sie zieht sich alleine an und braucht keine Windel mehr. Wahnsinn… wie schnell alles geht.

Kurz nach dem ersten Geburtstag allerdings „wollte“ sie in ihr Zimmer ziehen.

Als sie 3 Monate alt war haben wir begonnen, ein „Abendritual“ einzuführen. Noch vor unserem Abendessen wurde sie sehr müde, das war meist so gegen 18 Uhr, dann stillte ich sie und legte sie -noch wach- in ihr Bett. Ich blieb so lange bei ihr, bis sie schlief. Das ging immer echt schnell, 15 Minuten maximal. Ich streichelte ihren Kopf und flüsterte nur noch, meistens redet ich aber gar nicht mehr.

Wenn sie ab und zu wach wurde ging ich sofort zu ihr, flüstere ihr zu, dass ich da bin und sie schlief sofort weiter. Ich denke, dass sie sich vergewissern wollte, dass Mama kommt, wenn sie ruft. Das tat ich. IMMER. Von „schreien lassen“ halte ich absolut nichts. Mit 3 Monaten schlief sie echt gut, so dass sie erst zwischen 22 und 23 Uhr wieder Hunger hatte. Ich ging dann ins Bett und nahm sie mit. Die restliche Nacht schlief sie dann bei mir.

Manchmal kam es vor, dass sie schon früher Hunger hatte, ich stillte und legte sie zurück ins Bett. Sie schlief sofort wieder und auch recht lange. Immer wenn ich sie mit mir ins Bett nahm hatte ich das Gefühl, dass es ihr nicht gefällt, sie wurde dauernd wach und fand nicht in den Schlaf. Also habe ich sie manchmal in ihrem Zimmer gelassen, dort schlief sie sehr viel besser. Aber auch dort ließ ich sie nicht alleine, sondern schlief auf einer Matratze in ihrem Zimmer. Nach ein paar Wochen zog ich zurück ins Schlafzimmer und Melina blieb in ihrem Zimmer. Das Babyphone war auf höchste Empfindlichkeit eingestellt und so hörte ich jeden Mucks.

Nunja, jetzt schläft sie immer noch in ihrem Zimmer und uns geht es gut damit.

 

 

 

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Kinder | Probleme

Das Stillen und die Probleme nach der Geburt. Aber auch etwas schönes…

von am Oktober 10, 2013

Es gibt Menschen, die sind nach wenigen Stunden Schlaf wieder putzmunter. Zu diesen gehörte ich mal… Mein kleines Mädchen ist nun 4 Wochen alt und nun weiß ich, welch ein Luxus Schlaf ist und wie schlimm Schlafmangel sein kann.

So ein Baby stellt wirklich alles auf den Kopf, schreit wegen Hunger, voller Windel oder aus unerfindlichen Gründen und ich leide unter ständig wiederkehrenden Milchstaus. Aua. Ich kann nur sagen: Bitte fragt jemanden um Rat! Man kann etwas tun um solche Staus zu vermeiden und auch etwas, damit man diese Beschwerden schnell wieder los wird. Die LLL hat dazu wertvolle Tipps. Klar, das sind total intime Sachen (so dachte ich zumindest früher), aber es gibt Menschen, die sich damit auskennen und helfen können. Ich war mega froh, dass ich eine Freundin hatte, die ich um Rat fragen konnte. Und auch meine Hebamme gab mir viele Tipps. Trotzdem bewahrte mich dies nicht vor weiteren Staus… Zumindest aber wusste ich dann, damit umzugehen.

Die ersten Wochen nach der Geburt sind vermutlich für die meisten Neu-Mamas kein Spaziergang. Zumindest kenne ich keine, die quietschfidel und immer mit guter Laune durch die Gegend gehüpft ist…Man muss nicht die Powermama spielen und jedem und überall sagen, wie gut es einem geht. Denn meist ist dies einfach nicht der Fall. Es gibt viele Menschen, Familie und Freunde, aber auch Bekannte, die wollen auf einen Besuch vorbei kommen und erwarten dann, bewirtet zu werden… Ich bin wirklich heilfroh, dass ich solche Leute nicht um mich herum habe. Jeder, der mich besuchen kam, brachte was zu Essen mit, bediente sich selbst und spülte sogar ab. DAS ist eine Hilfe. Nicht der 10. Strampler…

Neben meinem derzeitigen Befinden gibt es natürlich auch täglich wunderschöne Momente, dieses kleine Wesen anzuschauen, ihre Entwicklung zu beobachten, das langsames Anfangen zu Begreifen, ein Lächeln… Sie mag es wenn jemand singt. Sie liebt das Geräusch der Dunstabzugshaube und den Fön. Wenn sie weint, ich sie in den Arm nehme und sie ruhig wird. Das ist die Verbindung, die ich in einem vorherigen Artikel meinte.

Jeden Tag gehen wir zusammen spazieren, einfach raus an die frische Luft. Ich spreche viel mit ihr, sage ihr jeden Tag wie lieb ich sie habe und das ich mich sehr freue, dass sie bei uns ist. Egal wie müde oder fertig ich bin… Ich bin davon überzeugt, dass auch so ein kleines Baby diese Worte und die Liebe für es spürt. Wenn auch nur im Unterbewusstsein. Ich erzähle ihr, was wir unternehmen, welche Bäume um uns herum sind. Vermutlich gab es Leute auf unseren Spaziergängen, die dachten, dass ich spinne… „unterhält sich mit einem Baby…“ Nein, ich spinne nicht, aber warum sollte ich ihr nicht sagen, was ich sehe und fühle? Wie gesagt, ich bin davon überzeugt, dass dies für ihre Entwicklung wichtig ist.

Nun sitze ich hier und sie schläft neben mir, zuckersüß und so klein. Ich denke, dass wir beide uns ganz gut arrangieren. Und auch wenn sie mich nachts nicht schlafen lässt, ich Brustschmerzen habe oder einfach nur müde bin: ich liebe sie.

 

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