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Weihnachtszauber im Advent.

von am Dezember 5, 2017

Meine lieben Leser*innen, Danke für die zahlreichen Emails. Es ist so schön zu wissen, dass es dort draußen ähnlich denkende Menschen gibt und tatsächlich auch einige die mich vermissen, obwohl wir uns gar nicht persönlich kennen. 🙂

Es geht uns gut, ich hatte nur in letzter Zeit wenig Zeit für das Internet, da mich das reale Leben etwas in Beschlag nahm, Infostände und auch Neurodermitis-, vor allem aber Asthma Betroffene mich kontaktierten und ich mich erstmal darum gekümmert habe, weil ich selbst weiß wie beschissen diese Krankheiten sind und man sich nichts sehnlicher wünscht als Unterstützung.

Ich weiß aber -und freue mich sehr darüber!- dass mir einige von Euch auf Instagram folgen.

Danke für Euer positives Feedback.

Nun aber zum heutigen Thema. Die Advents- und Weihnachtszeit.

Als ich schwanger war, haben wir uns viel darüber unterhalten, wie wir mit unseren Kindern umgehen möchten. Die leider so oft gehörte typische Strenge mit vielen Strafen und Verboten liegt mir absolut fern. Ich bzw. wir haben uns vorgenommen, dass zum Beispiel auf ein „nein, das möchte ich so nicht“ eine Erklärung folgt, so, dass das Kind versteht warum manches vielleicht nicht geht oder nicht in dem Umfang.

Liebe, viel miteinander reden, immer erklären, aber vor allem vorleben. Das waren unsere „Vorsätze“. Und natürlich nicht lügen…

So, und da lag das Problem. Wir alle wissen, dass es weder den Osterhasen noch den Nikolaus, Weihnachtsmann oder das Christkind gibt. Kinder nunmal nicht und wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, lag immer genau darin der Zauber, den ich so sehr geliebt habe. Dieser Zauber begann jedes Jahr Ende November, denn dann befanden wir uns „in der Weihnachtsbäckerei…“. Kerzen brannten, es war kuschelig, wir spielten viel und bekamen immer Bücher vorgelesen. Wir vernaschten Plätzchen, öffneten jeden Tag ein Beutelchen an unserem Adventskalender und dann war er da: der Heilige Abend.

Aber wie ist das nun mit dem Lügen? Von klein auf die Wahrheit sagen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt? Die Bücherei während dieser Zeit meiden, um nicht auf Bücher zu stoßen, die dann ja alle „nicht richtig“ wären? Oder ein anderes Fest feiern, das Jahresendfest oder was auch immer? Und wollte ich, wollten wir auf diesen Zauber verzichten? Ich habe ehrlich lange darüber nachgedacht und wir haben uns für Weihnachten entschieden. Für alles, mit allem drum und dran. So wie früher.

Wir schreiben dem Weihnachtsmann einen Brief, hängen am Abend vor dem Nikolaustag ein Säckchen an die Tür, schmücken den Weihnachtsbaum, hören Weihnachtsmusik, lesen Weihnachtsbücher und besuchen Weihnachtsmärkte. Ich bin eigentlich total der Sommer-Typ. Kälte mag ich absolut nicht, außer in der Weihnachtszeit. Überall leuchtet es, Plätzchenduft liegt in der Luft und wenn dann auch noch Schnee fällt ist es perfekt. Überall kann man diesen Zauber spüren. Ich liebe diese geruhsame, stille Zeit.

Nun, 4 Jahre nach unseren Unterhaltungen, ob wir Weihnachten richtig feiern wollen oder eben nicht, sehe ich mehr denn je, dass dies die richtige Entscheidung war, denn auch Melina spürt diesen Zauber. Sie liebt es, wenn wir nach dem Kindergarten die Weihnachtsmusik anmachen, nachmittags Plätzchen essen und ab der Dunkelheit unser Weihnachtsstern am Fenster leuchtet. Wir kuscheln uns oft auf die Couch und lesen ein Buch nach dem Anderen.

Auch gebacken haben wir schon einiges, sie hat so toll geholfen und Plätzchen ausgestochen und hatte große Freude daran. Sogar ihrer kleinen Schwester wollte sie zeigen, wie Plätzchen backen geht.

Alles in allem sind es -wie ihr nun wahrscheinlich schon festgestellt habt- nicht die Geschenke, weshalb ich die Weihnachtszeit mag. Materielle Dinge stehen bei mir nicht an erster Stelle. Jedes Jahr freue ich mich auf das Zusammensein mit meiner Familie. Wir alle wohnen nicht zusammen, sehr viele Kilometer trennen uns. Umso mehr erfreut es mich, alle meine Lieben dann für ein paar Tage zu sehen. Gemeinsames Plätzchen vernaschen, Karten spielen, gemeinsame Ausflüge machen, über Weihnachtsmärkte schlendern und den Baum schmücken. Während es bei meinen Eltern einen echten Baum gibt, der schon seit vielen Jahren immer wieder zurück in den Garten gepflanzt wird, haben wir seit einigen Jahren einen künstlichen Baum, weil ich nicht jedes Jahr einen echten Baum abholzen lassen möchte. Dieser künstliche Baum ist sehr hübsch und hält minimum 20 Jahre. Das ist mir persönlich lieber.

Eine Herzensangelegenheit habe ich aber noch: bitte denkt auch an die, denen es schlecht geht. Für Menschen gibt es einige Aktionen und es wird gut geholfen, für Tiere allerdings hält sich die Hilfe in Grenzen. Ihr alle wisst, wie sehr mir die Tiere am Herzen liegen. Denn sie sind auf unsere Hilfe angewiesen. Hunde in kalten Ländern wie zB Rumänien erfrieren, weil sie nicht mal eine Hütte haben, überall auf der Welt hungern sie. Auch bei uns in Deutschland, denn auch hier leben Straßenkatzen.

Schaut euch bitte auf folgenden Seiten um, jeder Euro zählt und hilft.

  1. Spendenmarathon
  2. Leuchtsterne Aktion
  3. Hier werden dringend Hundehütten benötigt

Aber nicht nur die „Haus“tiere brauchen Hilfe und Hoffnung, auch die „Nutz“tiere und ich bitte Euch von Herzen, zu überlegen, ob es zum FEST DER LIEBE wirklich misshandelte und getötete Tiere geben muss. Sollte es nicht das Fest des Friedens sein, für alle Lebewesen? Unser Weihnachtsmenü wird ein fantastisches Veganes, das Rezept bekommt ihr noch, ich muss es aber noch zusammen schreiben. 🙂

DANKE und Euch eine besinnliche Advents- und Vorweihnachtszeit.

  • Nikolaus 2016

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Plätzchen | Tipps | Weihnachten

Plätzchen! Klappt auch vegan.

von am Dezember 10, 2011

In der Weihnachtsbäckerei… dieses Lied schwirrt mir immer im Kopf herum, wenn ich an die Weihnachtszeit denke. Ich liebe diesen Zauber, den man in der Vorweihnachtszeit spürt. Alles ist schön geschmückt, die Menschen sind -aus mir unerfindlichen Gründen- ausgesprochen fröhlich und freundlich.

Es sind aber nicht die Geschenke, weshalb ich die Weihnachtszeit mag. Materielle Dinge stehen bei mir nicht an erster Stelle. Jedes Jahr freue ich mich auf das Zusammensein mit meiner Familie. Wir alle wohnen nicht zusammen, sehr viele Kilometer trennen uns. Umso mehr erfreut es mich, alle meine Lieben dann für ein paar Tage zu sehen. Gemeinsames Plätzchen vernaschen, Karten spielen, über Weihnachtsmärkte schlendern und den Baum schmücken. Ein Bäumchen übrigens, was uns schon viele Jahre über begleitet. Er wird immer größer. Irgendwann passt er nicht mehr ins Haus. Wenn es soweit ist werden wir ihn auspflanzen.

Einige Wochen vor dem ersten Advent beginne ich normalerweise mit dem Plätzchenbacken. In diesem Jahr fiel mir dies ein klein wenig schwerer. Ich hatte zwar meine Rezepte, aber diese mussten erst veganisiert werden. Wieder verbrachte ich einige Zeit in Supermärkten, wurde aber fündig und probierte letztendlich auch neue Rezepte aus.

° Anstatt Butter nehme ich entweder Margarine (Deli Reform) oder Alsan.

° bei der Kuvertüre muss man darauf achten, dass keine Milchbestandteile enthalten sind

° Ich verwende Dinkelmehl 630

° Roh-Rohrzucker oder Rohrzucker

° Eier lasse ich weg und ersetze diese auch nicht – es hat hervorragend funktioniert!

  • "Butter" Gebäck

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