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Der vierte Geburtstag.

von am September 11, 2017

4 Jahre ist dieses kleine zauberhafte Wesen schon bei uns. Ich kann gar nicht glauben, dass es schon 4 Jahre sind! Die Zeit ist so gerast und all die Jahre waren wundervoll. Jahre vollgepackt mit neuen Entdeckungen und Erfahrungen, voller Ereignissen und tollen Ausflügen. Die Welt aus Kinderaugen kennenzulernen und (wieder) zu entdecken, all die Schönheiten der Natur zu sehen war und ist einfach wunderbar! Wir haben in diesen 4 Jahren so viel zusammen gelacht und Späße gemacht. Wir haben aber auch zusammen geweint und ich war ab und zu mal fix und fertig, weil auch mein Kind manchmal richtig mies drauf sein kann. Nicht oft, aber es kam vor und auch ich musste dies erst annehmen, reflektieren und begleiten lernen. Aber ich bin immer noch davon überzeugt, dass man mit Liebe und Vertrauen alles zusammen schaffen und auch schwierige Situationen meistern kann.

Seit einem Jahr geht sie nun schon in den Kindergarten und es macht ihr Spaß. In unserem Kiga gab es keine „gewöhnliche“ Eingewöhnung. Vom ersten Tag an war sie ohne uns dort. Am ersten Tag für eine Stunde. Wir waren aber in einem für Eltern eingerichteten Raum im gleichen Gebäude und hätten so jederzeit gerufen werden können, hätte etwas nicht geklappt.

Glücklicherweise war dies nicht nötig. Die Zeit wurde dann direkt am nächsten Tag etwas verlängert, so dass wir bereits am Ende der Woche bei unserer vollen Buchungszeit von 4 Stunden angelangt waren.

An den ersten beiden Tagen gab es beim „Abgeben“ ein paar Tränen, sie wurde dann von einer Kindergärtnerin auf den Arm genommen und abgelenkt. Und schon war alles wieder gut. Seitdem freut sie sich jeden Tag auf den Kindergarten, mal mehr, mal weniger. Weil ich oft gefragt werde: JA, ich hätte Melina zuhause gelassen, wenn es ihr nicht gefallen hätte oder wenn die „Eingewöhnung“ absolut nicht funktioniert hätte und dann vielleicht in einem halben Jahr einen neuen Kiga Versuch gestartet. Aber ich freue mich und bin sehr glücklich darüber, dass sie sich in diesem Kindergarten sehr wohl fühlt. Sie ist immer noch die „Beobachterin“. Bevor sie etwas tut, beobachtet sie die anderen Kinder und sucht sich dann die Kinder aus, die ähnlich sind wie sie. Aber was soll es. Jedes Kind ist anders. Sogar eine Freundin hat sie schon und mein Herz hüpft wenn sie davon erzählt. Denn ich erinnere mich noch an meine Kindergartenzeit und an meine Kiga-Freundinnen. Diese Zeit, in der es noch keine „Pflichten“ gab, war wirklich schön. Ein Buch übrigens, welches wir vor dem Kiga-Start oft gelesen haben ist dieses hier.

Bzgl. unseres Familienbettes gab es dieses Jahr im Juli eine Änderung. Melina schläft seit dem Urlaub alleine in ihrem Zimmer. Dies war ihr Wunsch. „Mama, wir haben im Urlaub ja immer alle zusammen geschlafen, deshalb habe ich mir jetzt überlegt, dass ich gerne in meinem Bett schlafen möchte…“ sagte sie zu mir und tat es. Ab und zu, zum Beispiel wenn es schrecklich stürmt oder doll gewittert, kommt sie zu uns.

Aber zurück zum Geburtstag. Die Feier war total nett, Familie und liebe Freunde waren bei uns. Es gab verschiedene Kuchen: Maulwurftorte, eine vereinfachte Schwarzwälder Kirschtorte, einen roh-veganen Cashewkuchen, Zitronenkuchen und Marmorkuchen. Den Zitronenkuchen habe ich wieder als Schiffskuchen gemacht, denn auch ich liebte ihn früher.

Am Abend grillten wir noch.

Die vielen Menschen und Geschenke überforderten sie zwar zwischendurch etwas, aber gefallen hat es ihr trotzdem. Als wir zusammen am Tisch saßen und alle gemeinsam „Wie schön, dass du geboren bist…“ sangen, war sie erst etwas -wie soll ich es nennen?- bei Erwachsenen würde man sagen „peinlich berührt“, aber dann stand sie auf ihrem Stuhl und tanzte sogar etwas. Sooooo süß. Beim ins-Bett-bringen erzählte sie von „ihrem Geburtstag“ und wie sehr es ihr gefallen hat. Und auch am nächsten Tag war „ihr Tag“ noch immer Thema. Kein Wunder, denn die Geschenke mussten ja ersteinmal begutachtet werden. Spiele, Seifenblasen und Fingerfarben hatte sie sich letztendlich gewünscht.

Ein paar Wochen vor ihrem Geburtstag fragte ich sie, ob sie irgendwelche besonderen Wünsche hat. Ihre Antwort war „aber Mama, ich habe doch alles. Ich möchte, dass Oma und Opa und… kommen“ sie zählte mir alle Kinder auf, die sie einladen wollte. Das war es. Bezüglich der Geschenke machte ich ihr ab und zu (kleine) Vorschläge. Sie ist ein so -für mich- besonderes Mädchen und ich bin unfassbar glücklich, dass für sie die Geschenke nicht im Vordergrund standen. Sie erzählte mir auch abends nicht von den vielen Geschenken, sondern von den Menschen, die bei uns waren. Über jeden Einzelnen hatte sie etwas zu sagen. Auch da zeigte sich wieder, wie krass und aufmerksam sie beobachtet.

Mein kleines zauberhaftes Zaubermädchen. Danke für dieses Kind.

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Der dritte Geburtstag.

von am September 8, 2016

Mein Mädchen. Ich liebe sie. Sie ist bei Fremden zurückhaltend, mag es nicht, wenn andere Kinder stürmisch sind. Sie liebt alle Tiere, die Blumen, die Natur, die Berge, Bäume und Wasser. Sie sagt so oft „Mama, schau mal die Blume, die ist ja total schön“. Mein Herz geht auf. Ich finde es so unglaublich schön, dass sie sich an „kleinen“ Dingen erfreuen kann und vor allem, dass sie solche Sachen wahrnimmt. Wie viele Menschen stampfen achtlos an einer Blume vorbei ohne zu sehen, dass auch sie ein kleines Wunder der Natur ist? Oder an einem Regenwurm, der hilflos auf dem Gehsteig liegt und ins Gras/die Erde zurück möchte? Ich möchte nicht, dass die Gesellschaft immer mehr abstumpft, deshalb versuche ich meinen Kindern gewisse Werte mitzugeben, dass sie achtsam sind und nicht immer nur „mehr“ wollen.

In einer Woche fängt der Kindergarten an, ich bin gespannt wie es wird.

Wir teilen uns übrigens wieder das Schlafzimmer!

Im März, mit 2,5 Jahren, wollte sie plötzlich nicht mehr in ihrem Zimmer schlafen, sondern zurück zu uns. Ihr machte starker Wind und viel Regen Angst. Also zog sie wieder zu uns. Warum auch nicht? Ich finde es so schön, wenn mein Kind neben mir liegt, sich an mich kuschelt und meine Hand im Schlaf festhält. Wenn wir morgens zusammen aufwachen und sie mir einfach so sagt, dass sie mich lieb hat. Das ist so etwas wundervolles.

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Der erste Geburtstag.

von am September 8, 2014

Wahnsinn wie die Zeit vergeht…

Nun ist sie kein Baby mehr, sondern gilt als Kleinkind. Noch immer schlafen wir zusammen in einem Zimmer und noch immer bekommt sie keine Zucker-haltigen Lebensmittel. Soweit bin ich meinem Vorhaben also schon mal treu geblieben. Letzteres war allerdings auch absolut kein Problem. Melina ist immer glücklich mit dem Essen, was ich einpacke und dabei habe. Es kam noch nicht vor, dass sie etwas anderes essen möchte. Mich freut es natürlich unendlich, dass sie so zufrieden mit ihren Sachen ist und gar nicht das Bedürfnis nach etwas anderem hat.

Für mich war dieses Jahr anders als alle Jahre zuvor. Es war ereignisreich, spannend, wunderschön und voller Liebe zu diesem kleinen Geschöpf.

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Familienbett oder eigenes Zimmer?

von am November 4, 2013

Über was man sich alles Gedanken macht, wenn man schwanger ist… Klar geht es darum auch, wo denn das Baby schlafen soll… und da scheiden sich die Geister. Grundsätzlich finde ich, dass dies jedem selbst überlassen ist. Früher war ich der Meinung, dass ein Kind natürlich im eigenen Zimmer schlafen muss, da hatte ich allerdings noch keine Kinder…

Als dann dieses kleine Wesen in unser Leben trat, habe ich nicht mal daran gedacht, es in ein eigenes Zimmer zu stecken. Sie hat zwar ein Zimmer, dort steht auch ein Bett und ein Schaukelstuhl zum Stillen, sowie eine Wickelkommode, allerdings schläft sie da nicht. Die ersten Wochen hat sie ihre Schläfchen entweder auf mir, im Stubenwagen in unserem Wohnzimmer oder auf der Couch gemacht… und ich habe mitgeschlafen…:)

Immer öfter höre ich von Familien, dass die Kinder „natürlich im eigenen Bett schlafen“. Bei uns in Deutschland entspricht ein Familienbett nicht der Norm, während es in andere Kulturen völlig selbstverständlich ist. Aber warum ist das denn so? Werte wie Harmonie und Ausgeglichenheit sind doch mehr wert als Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Ich finde, man darf nicht vergessen, dass es sich um Babys handelt. Für sie sind die Eltern alles. Sind Mama und Papa in der Nähe gibt es dem Baby die Sicherheit, dass sofort jemand zur Stelle ist, wenn es aufwacht, weint oder es ihm sonst nicht gut geht. Babys weinen nun mal, sie wissen nicht, was passiert. Sie wissen nicht, warum ihnen die Zähne oder der Bauch weh tun. Sie weinen, wenn sie eine neue Windel möchten oder Hunger haben. Sie brauchen die Gewissheit, dass Mama und Papa sie hören und sofort da sind.

Oft hört man „das Kind wird ja total verzogen mit so einem Familienbett“ oder „es kann doch ruhig mal schreien“. Ich kann es wirklich nicht mehr hören. Bei manchen Spielplatz-Unterhaltungen fragt man sich tatsächlich, weshalb genau manche Menschen Kinder haben. Sie stören überall, dürfen nicht mal laut sein oder sich zu laut freuen, sollen doch bitte nicht im Sand spielen, da dieser die Klamotten dreckig macht, dürfen dies und jenes nicht, überall hört man ein „Nein“ ohne Erklärung… Kinder sind Kinder und keine kleinen Erwachsenen… sie wollen alles von der Welt entdecken. Lassen wir sie doch bitte.

Aber zurück zum Familienbett:

Inzwischen ist Melina fast 2 Monate alt und die Schlafsituation hat sich nicht geändert. Den Nachtschlaf beginnt sie im Stubenwagen bei uns und wenn sie dann die nächste Stillrunde einläutet gehen wir zusammen ins Bett. Dieses kleine Wesen neben mir, sie hält nachts meine Hand fest… Was gibt es schöneres? Mit 18 wird sie nicht mehr bei uns im Bett schlafen. Die Zeit, in der sie so klein ist und mich braucht, wird vergehen, deshalb möchte ich ihr diese Nähe und Geborgenheit ermöglichen. Und ganz nebenbei: zum stillen ist es sehr viel praktischer, nicht aufstehen zu müssen…

 

Es gibt übrigens ein wunderschönes Buch, welches ich schon in der Schwangerschaft gelesen habe:

„In Liebe wachsen“ von Dr. González.

 

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