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Der zweite 1. Geburtstag

von am Oktober 13, 2017

Nun haben wir wieder kein Baby mehr im Haus. Unser Minibär Kristina feierte ihren 1. Geburtstag und ich bin etwas wehmütig. Schon wieder ist ein Jahr vorbei, die Kinder werden so schnell so viel größer und selbstständiger… Sogar Kristina „braucht“ mich nicht mehr dauernd, ich kann locker mehrere Stunden weg bleiben. Wo ist nur mein kleines Baby hin? Sie macht und tut und räumt Sachen hin und her und noch lieber ein und wieder aus. Sie isst so gerne, sie klatscht und wippt zur Musik. Sie brabbelt total laut und viel. Eigentlich tut sie das den ganzen Tag, sie „fragt“ wo der Papa ist: „Apappa?“ das ist so unglaublich süß. Sie liebt ihre große Schwester und die Katzen.

Schlafen tut sie inzwischen auch etwas besser. Sehr zur Freude meinerseits. Ein Jahr nicht länger als 1,5 bis 2 Stunden am Stück zu schlafen ist schon -ich nenne es mal- wirklich krass und kräftezehrend.

Sie weiss genau was sie will, ob dies nun trinken, essen, spielen oder was auch immer ist. Sie hat eine unglaubliche Gestik und so kommunizieren wir echt gut. Meistens. 🙂

Ihren Geburtstag fand sie glaube ich richtig gut. Es war nur ein Kind geladen plus Mama und Geschwisterkind, dazu Oma und Opa, ich denke, dass dies völlig ausreichend war. Ganz anders als Melina geht sie total auf andere Kinder zu, interagiert mit ihnen und sie genoss es sichtlich im Mittelpunkt zu stehen.

Unser kleiner Bär wird groß. <3

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Der vierte Geburtstag.

von am September 11, 2017

4 Jahre ist dieses kleine zauberhafte Wesen schon bei uns. Ich kann gar nicht glauben, dass es schon 4 Jahre sind! Die Zeit ist so gerast und all die Jahre waren wundervoll. Jahre vollgepackt mit neuen Entdeckungen und Erfahrungen, voller Ereignissen und tollen Ausflügen. Die Welt aus Kinderaugen kennenzulernen und (wieder) zu entdecken, all die Schönheiten der Natur zu sehen war und ist einfach wunderbar! Wir haben in diesen 4 Jahren so viel zusammen gelacht und Späße gemacht. Wir haben aber auch zusammen geweint und ich war ab und zu mal fix und fertig, weil auch mein Kind manchmal richtig mies drauf sein kann. Nicht oft, aber es kam vor und auch ich musste dies erst annehmen, reflektieren und begleiten lernen. Aber ich bin immer noch davon überzeugt, dass man mit Liebe und Vertrauen alles zusammen schaffen und auch schwierige Situationen meistern kann.

Seit einem Jahr geht sie nun schon in den Kindergarten und es macht ihr Spaß. In unserem Kiga gab es keine „gewöhnliche“ Eingewöhnung. Vom ersten Tag an war sie ohne uns dort. Am ersten Tag für eine Stunde. Wir waren aber in einem für Eltern eingerichteten Raum im gleichen Gebäude und hätten so jederzeit gerufen werden können, hätte etwas nicht geklappt.

Glücklicherweise war dies nicht nötig. Die Zeit wurde dann direkt am nächsten Tag etwas verlängert, so dass wir bereits am Ende der Woche bei unserer vollen Buchungszeit von 4 Stunden angelangt waren.

An den ersten beiden Tagen gab es beim „Abgeben“ ein paar Tränen, sie wurde dann von einer Kindergärtnerin auf den Arm genommen und abgelenkt. Und schon war alles wieder gut. Seitdem freut sie sich jeden Tag auf den Kindergarten, mal mehr, mal weniger. Weil ich oft gefragt werde: JA, ich hätte Melina zuhause gelassen, wenn es ihr nicht gefallen hätte oder wenn die „Eingewöhnung“ absolut nicht funktioniert hätte und dann vielleicht in einem halben Jahr einen neuen Kiga Versuch gestartet. Aber ich freue mich und bin sehr glücklich darüber, dass sie sich in diesem Kindergarten sehr wohl fühlt. Sie ist immer noch die „Beobachterin“. Bevor sie etwas tut, beobachtet sie die anderen Kinder und sucht sich dann die Kinder aus, die ähnlich sind wie sie. Aber was soll es. Jedes Kind ist anders. Sogar eine Freundin hat sie schon und mein Herz hüpft wenn sie davon erzählt. Denn ich erinnere mich noch an meine Kindergartenzeit und an meine Kiga-Freundinnen. Diese Zeit, in der es noch keine „Pflichten“ gab, war wirklich schön. Ein Buch übrigens, welches wir vor dem Kiga-Start oft gelesen haben ist dieses hier.

Bzgl. unseres Familienbettes gab es dieses Jahr im Juli eine Änderung. Melina schläft seit dem Urlaub alleine in ihrem Zimmer. Dies war ihr Wunsch. „Mama, wir haben im Urlaub ja immer alle zusammen geschlafen, deshalb habe ich mir jetzt überlegt, dass ich gerne in meinem Bett schlafen möchte…“ sagte sie zu mir und tat es. Ab und zu, zum Beispiel wenn es schrecklich stürmt oder doll gewittert, kommt sie zu uns.

Aber zurück zum Geburtstag. Die Feier war total nett, Familie und liebe Freunde waren bei uns. Es gab verschiedene Kuchen: Maulwurftorte, eine vereinfachte Schwarzwälder Kirschtorte, einen roh-veganen Cashewkuchen, Zitronenkuchen und Marmorkuchen. Den Zitronenkuchen habe ich wieder als Schiffskuchen gemacht, denn auch ich liebte ihn früher.

Am Abend grillten wir noch.

Die vielen Menschen und Geschenke überforderten sie zwar zwischendurch etwas, aber gefallen hat es ihr trotzdem. Als wir zusammen am Tisch saßen und alle gemeinsam „Wie schön, dass du geboren bist…“ sangen, war sie erst etwas -wie soll ich es nennen?- bei Erwachsenen würde man sagen „peinlich berührt“, aber dann stand sie auf ihrem Stuhl und tanzte sogar etwas. Sooooo süß. Beim ins-Bett-bringen erzählte sie von „ihrem Geburtstag“ und wie sehr es ihr gefallen hat. Und auch am nächsten Tag war „ihr Tag“ noch immer Thema. Kein Wunder, denn die Geschenke mussten ja ersteinmal begutachtet werden. Spiele, Seifenblasen und Fingerfarben hatte sie sich letztendlich gewünscht.

Ein paar Wochen vor ihrem Geburtstag fragte ich sie, ob sie irgendwelche besonderen Wünsche hat. Ihre Antwort war „aber Mama, ich habe doch alles. Ich möchte, dass Oma und Opa und… kommen“ sie zählte mir alle Kinder auf, die sie einladen wollte. Das war es. Bezüglich der Geschenke machte ich ihr ab und zu (kleine) Vorschläge. Sie ist ein so -für mich- besonderes Mädchen und ich bin unfassbar glücklich, dass für sie die Geschenke nicht im Vordergrund standen. Sie erzählte mir auch abends nicht von den vielen Geschenken, sondern von den Menschen, die bei uns waren. Über jeden Einzelnen hatte sie etwas zu sagen. Auch da zeigte sich wieder, wie krass und aufmerksam sie beobachtet.

Mein kleines zauberhaftes Zaubermädchen. Danke für dieses Kind.

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