Buchempfehlung | Kinder

Meine ewig währende Bücherliebe.

von am November 6, 2017

Bücher und auch Bibliotheken oder Buchhandlungen liebe ich schon immer. Viele Jahre habe ich nebenbei in der Stadtbibliothek gearbeitet, es waren wunderbare Jahre. Die neusten, aber auch uralte Bücher in der Hand zu halten, sie durchstöbern zu können und sie wieder an ihren Platz einzuräumen, wunderbar! Für mich war dies der beste Nebenjob überhaupt.

Ich erinnere mich noch gut, dass wir früher zuhause sehr viel gelesen haben, immer hatte jemand Zeit für mich und ein Buch. Sich bei Regen, Sturm und Kälte mit einem Buch auf die Couch oder ins Bett kuscheln zu können liebe ich eigentlich noch immer. Eigentlich… Seit 4 Jahren ist dies nun nicht mehr so einfach. Aber die Kinder sind inzwischen 4 und 1, die Nächte werden langsam besser, ich bin nicht mehr mega müde, so dass ich mir oftmals abends den Luxus erlauben kann, wenigstens ein paar Seiten zu lesen. Das ist so, so schön.

Mein erstes Pixibuch „Ein kleiner Hund sucht sich ein Heim“ habe ich noch immer. Seit ich reden kann, kann ich dieses Buch auswendig. Wahrscheinlich legte dieses Buch sehr früh schon den Grundstein irgendwann im Tierschutz zu landen…

Und weil ich eben Bücher so gerne mag und sie mich mit Freude an meine Kindheit erinnern, habe ich schon früh damit angefangen, Melina Bücher vorzulesen. Sie war 6 Monate alt und ich entdeckte beim Durchstöbern der Buchhandlung das Buch „die Schnecke und der Buckelwal“, ein so süßes, liebevoll geschriebenes und hübsch illustriertes Buch darüber, dass man -auch wenn man nur ganz klein ist- viel bewirken kann, denn die kleine Schnecke rettet dem großen Wal das Leben. Dieses Buch wurde unser gemeinsames Lieblingsbuch und obwohl es eigentlich viel Text hat, hörte Melina immer gerne zu, während ich las und holte es schon früh selbstständig aus dem Regal. Dicke Pappbilderbücher ohne Text für Babys mag ich nicht. Toll dagegen finde ich die unkaputtbaren Baby Pixi Bücher, von denen wir einige hatten bzw. noch immer haben.

Auf Flohmärkten findet man allerlei Bücherschätze. Die kleine Raupe Nimmersatt, die Pimpelmaus, eine ganze Reihe von den „Wieso? Weshalb? Warum?“ Büchern, Wimmelbücher und total süße Geschichten. Aber manchmal komme ich nicht drumherum, doch mal in eine Buchhandlung zu gehen und die neusten Werke durchzuschauen. Leider schaffe ich es, trotz Disziplin, niemals ohne leere Hände wieder raus. Glücklicherweise gibt es aber sogar bei uns eine Bücherei, die wir total gerne besuchen, dort findet man nicht nur Bücher, sondern auch Hörspiele und Zeitschriften. Für Kinder und Erwachsene.

Ein paar unserer absoluten Lieblingsbücher habe ich Euch mal hier zusammengestellt, vielleicht sucht noch jemand ein Geschenk. Alle Bücher sind durchweg wundervoll geschriebene Geschichten. „Lass mich frei“ ist ein Buch ohne Text, die Geschichte dazu kann man erfinden. Hier ist meine Rezession dazu. Das perfekte Buch für Menschen, die Tiere lieb haben. „Maulwurf und der kleine Vogel“ ist ebenfalls ein Buch darüber, dass Tiere, in dem Fall ein kleiner Vogel, nicht eingesperrt sein möchten. So süß illustriert, mit einem sehr liebevollen und verständlichen Text.

„Der kleine Fuchs im Winterwald“  passt perfekt in die kalte Jahreszeit. Melina hat das Buch in einer Buchhandlung entdeckt und hat es seitdem quasi nicht mehr aus der Hand gelegt… Ihr gefällt an dem Buch ganz besonders, dass die Seiten glitzern… Auch „Willi Wolke und der kleine Spatz“ wollte sie unbedingt haben, trotz des vielen Textes.

„Der Baum der Erinnerung“ ist ein kindgerechtes Buch über das Sterben. Da der Tod von unserem geliebten Kater noch immer allgegenwärtig ist, wird dieses Buch oft angeschaut.

Ich habe für Melina außerdem zwei kleine Büchlein designed. Mit ihren Lieblingsmenschen und Tieren. Diese beiden Bücher mussten immer und überall mit hin und auch heute stehen sie noch im Regal und werden sehr gerne angeschaut. Ein paar der Tiere sind schon verstorben, auch dann kommt wieder der Baum der Erinnerung zum Einsatz…

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Familienbett | Geburtstag | Kinder | Kuchen und Torten

Der dritte Geburtstag.

von am September 8, 2016

Mein Mädchen. Ich liebe sie. Sie ist bei Fremden zurückhaltend, mag es nicht, wenn andere Kinder stürmisch sind. Sie liebt alle Tiere, die Blumen, die Natur, die Berge, Bäume und Wasser. Sie sagt so oft „Mama, schau mal die Blume, die ist ja total schön“. Mein Herz geht auf. Ich finde es so unglaublich schön, dass sie sich an „kleinen“ Dingen erfreuen kann und vor allem, dass sie solche Sachen wahrnimmt. Wie viele Menschen stampfen achtlos an einer Blume vorbei ohne zu sehen, dass auch sie ein kleines Wunder der Natur ist? Oder an einem Regenwurm, der hilflos auf dem Gehsteig liegt und ins Gras/die Erde zurück möchte? Ich möchte nicht, dass die Gesellschaft immer mehr abstumpft, deshalb versuche ich meinen Kindern gewisse Werte mitzugeben, dass sie achtsam sind und nicht immer nur „mehr“ wollen.

In einer Woche fängt der Kindergarten an, ich bin gespannt wie es wird.

Wir teilen uns übrigens wieder das Schlafzimmer!

Im März, mit 2,5 Jahren, wollte sie plötzlich nicht mehr in ihrem Zimmer schlafen, sondern zurück zu uns. Ihr machte starker Wind und viel Regen Angst. Also zog sie wieder zu uns. Warum auch nicht? Ich finde es so schön, wenn mein Kind neben mir liegt, sich an mich kuschelt und meine Hand im Schlaf festhält. Wenn wir morgens zusammen aufwachen und sie mir einfach so sagt, dass sie mich lieb hat. Das ist so etwas wundervolles.

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Ausflug | Kinder | Tierschutz

Ausflüge auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

von am Februar 9, 2016

In den letzten Monaten waren wir oft auf Gut Aiderbichl, weil Melina gerne die Tiere besuchen wollte.

Kinder sind von Natur aus emphatisch. Sie können sich in die Gefühle von Tieren reinfühlen.

Leider ist es so, dass dieses „Verhältnis“ zu anderen Lebewesen „abtrainiert“ wird, seitens der Eltern und des Umfeldes. Es ist normal, dass man Tiere isst. Es ist normal, dass man Zirkusse mit Wildtieren besucht, in den Zoo geht… Die meisten Menschen denken nicht darüber nach, dass dies vielleicht falsch sein könnte. Habe ich ja auch nicht.

Heute weiß ich es besser. Ich möchte meinem Kind bestimmte Werte vermitteln. Respekt vor anderen Lebewesen, ich wünsche mir, dass sie ein Mädchen wird, dem Schwächere nicht egal sind. Da beziehe ich jetzt auch Menschen mit ein. Ich wünsche mir, dass sie ihre Augen nicht vor dem ganzen Leid verschließt, sondern dass sie Hilferufe wahrnehmen kann. Dass sie eingreift, wenn etwas unrechtes geschieht.

Und ich hoffe, dass der Weg wie wir ihn gehen, richtig ist und dass sie so emphatisch bleibt wie sie ist.

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