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Gipfelglück auf dem Dürrnbachhorn.

von am Oktober 15, 2017

Man steht oben und denkt, dass dies nur ein Traum sein kann. Aber es ist real und einfach WOW!

Was für ein wunderschöner Tag!

Das Wetter war perfekt gemeldet, der Gatte aber leider von früh bis spät beruflich unterwegs… Also fuhren wir Mädels gemeinsam mit meiner lieben Freundin alleine Richtung Berge. Dieses Mal war der Weg echt weit, bis nach Reit im Winkl, gute 90km und das an einem Samstag… Puh. Wir machten uns also sehr zeitig auf den Weg, um eventuelle Staus zu umgehen, was uns tatsächlich ganz gut gelang.

Am Abend zuvor überlegten wir wohin wir fahren könnten und suchten einen Berg, der auch am Wochenende nicht überlaufen ist. Das ist nicht einfach, vor allem die „Seilbahn-Berge“ sind stark frequentiert. Die Wahl unserer Tour war Schicksal, denn ich schlug mein Buch auf, es fiel mir runter und landete auf genau dieser Seite: Wanderung auf das Dürrnbachhorn. Also gut. 🙂

Mit einer alten Einsitzer Sesselbahn (die Kinder durften auf den Schoß, das Gepäck fuhr hinterher) ging es hinauf bis zur Alm und von dort aus dann zu Fuß weiter.

Gute 2 Stunden, durch Latschen und über Felsen, immer höher und höher. Wunderschöne Ausblicke und perfekte Fernsicht. Aber auch wieder eine Tour, die Trittsicherheit erfordert! Und Ausrüstung, mindestens Wander-/Bergschuhe sollten auf jeden Fall dabei sein. Auch für Kinder. Die müssen allerdings nicht teuer sein, denn auch auf Flohmärkten oder bei Ebay Kleinanzeigen kann man richtige Schnäppchen machen. Melinas Schuhe sind top in Ordnung, fast neu und haben 4€ gekostet…

Am Gipfel angekommen empfingen uns schon einige Bergdohlen, die mit uns die Brotzeitboxen begutachteten und auch etwas stibitzten. Bergdohlen gehören zur Familie der Rabenvögel. Sie leben oberhalb der Baumgrenze und sind die weltbesten Flugkünstler im Hochgebirge. Sie sind super intelligent und es war eine wahre Freude ihnen zuschauen zu dürfen.

Ein, mein Herzmoment: Kristina saß vor uns und schaute Richtung Berge, Melina stand auf, setzte sich zu ihr, umarmte und sagte: „Ach, meine kleine Schwester, ist das nicht wunderschön?“. Mein Herz schmilzt. Ein so wunderschöner Moment, den man tief in sich speichert.

Diese Tour war so traumhaft, dass ich sie liebend gern weiter empfehle! Um auch auf dem Heimweg die Staus zu umgehen ließen wir den Tag am Chiemsee ausklingen, wo wir direkt am See den Rest unserer Brotzeit verspeisten, um dann mit satten, entspannten und schlafenden Kindern nach Hause fahren zu können. Ein rundum gelungener Tag.

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Brotzeit | Elternzeit | Kinder | Onlineshop | Picknick | Tipps

Brotzeit, Picknick und raus in die Natur! 3 Jahre Elternzeit.

von am August 14, 2016

Vorweg möchte ich gern sagen, dass dies, was ich schreibe absolut keine Kritik an früh wieder zur Arbeit gehenden Mamas sein soll! Bei manchen geht es nunmal nicht anders oder hat andere Gründe.

Ich teile hier lediglich meine Erfahrung und greife die Fragen und Wünsche auf, die mich erreichen.

3 Jahre zuhause mit dem Kind, 3 Jahre Elternzeit: „was macht man denn da?“, „wie bekomme ich den Tag bloß rum?“, „ich weiß überhaupt nicht, was ich mit meinem Kind den ganzen Tag machen soll“, „ich vermisse meine Arbeit, da wurde ich wenigstens gebraucht“… Solche und andere Sätze höre ich dauernd und die Fragen dazu.

Für mich sind diese 3 Jahre Elternzeit ein Geschenk und ich nutze sie in vollen Zügen. Natürlich muss man arg auf das Geld schauen, denn wenn nur einer verdient, muss man schlicht und einfach bei vielem zurückstecken. Mir ist und war es wichtiger, diese 3 Jahre auszuschöpfen, anstatt schnell wieder arbeiten zu gehen. Zum Glück sah dies mein Mann auch so. Die ersten 3 Jahre sind so wertvoll, in diesen Jahren passiert so unglaublich viel, ich möchte nicht von der Kita erfahren, dass mein Kind die ersten Schritte gemacht hat oder dass es nun neue Worte kann. Ich möchte dabei sein.

Ich liebe es, draußen zu sein. Die Natur und die Berge. An Seen, Bächen und Flüssen zu verweilen. In den Wald zu gehen… Unser Land hat so traumhafte Fleckchen, die man alle entdecken kann. Total gut natürlich, dass man sowas unter der Woche tun kann, somit umgeht man sämtliche Wochenend-Staus und ist oftmals auf den Touren alleine. Schön ist es da, wenn man eine Freundin dabei hat, mit Kind oder auch ohne… So oft erreichen mich die zu Beginn stehenden Fragen, vorrangig, was ich mit dem Kind den ganzen Tag mache, man hat keine Ideen oder ist während den Jahren voller Arbeit einfach träge geworden… Ich sage dann: Fahrt raus! Es gibt so viele Mamas, die mit Sicherheit gern viel mehr Ausflüge machen wollen und dies aber aus verschiedenen Gründen nicht machen. Einige wollen nicht „alleine mit dem Kind“ sein, anderen ist es zu stressig. Sucht euch doch einfach eine Mama dazu. Inzwischen gibt es so viel, wo man Gleichgesinnte finden kann. Facebook-Gruppen, Spielgruppen, auf Spielplätzen, Aushänge in Supermärkten, Anzeige in der Zeitung und sogar auf Ebay Kleinanzeigen.

Ich finde es gibt nichts schöneres, als Kindern die Vielfalt unserer Natur beizubringen, sie alles entdecken zu lassen, Steintürme bauen, Bäume und Sträucher kennenlernen. Wer kann heutzutage noch Blätter zu Bäumen zuordnen? Kaum jemand. Das finde ich soooo schade. Wenn es nicht so weit weg gehen kann oder soll: die Isar oder die Mangfall, beide Flüsse sind toll. Picknick eingepackt, Decke, was zu spielen/lesen, vielleicht Eimer und Gießkanne und auf gehts. 3 Jahre, die es uns erlauben unser Kind 24/7 zu sehen. Was gibt es besseres? 

Mir ist es an dieser Stelle sehr wichtig zu zeigen, dass man auch ohne viel Geld ausgeben zu müssen, wunderschöne Ausflüge und Tagestouren machen kann. Ohne irgendwo einkehren zu müssen. Ich stehe morgens extra früher auf und packe unsere Brotzeitboxen. Unterwegs suchen wir uns dann einen schönen Platz zum picknicken. Das Gute daran ist so ganz nebenbei, dass wir nicht nach Öffnungszeiten von Almen oder Restaurants schauen müssen, sondern einfach los können. Das einzige was man haben sollte wäre ein Auto… Die meisten Ziele sind aber auch mit der BOB erreichbar.

Melina liebt unsere Picknicks, für sie gehören sie zu jedem Ausflug. Und sie liebt ihre Boxen. Neben „Mama, wann sind wir da?“ ist „was haben wir zu Essen dabei“ eine der ersten Fragen während der Autofahrt…

Seit einigen Jahren nutzen wir schon die Edelstahlboxen von ° Luchbots, die sind super stabil und es gibt sie mit mehreren Fächern. Die Anschaffung solcher Boxen ist erstmal teurer (!), aber sie halten eben auch lange und sind sehr robust. Und da ich die nunmal schon lange habe, kosten uns die Ausflüge „nur“ das Benzin. 

Auch die Boxen von °PlanetBox kann ich sehr empfehlen. Von dieser Firma gibt es auch kleine Silikon-Einsätze, damit man die Fächer nochmal unterteilen kann. Melina hat alles immer sehr gerne geordnet, daher sind für uns solche Einsätze super.

Der Online Shop meiner Wahl ist hier Kivanta. Vielleicht kann man sich so etwas auch zum Geburtstag oder Weihnachten wünschen?

Hier findet man allerdings auch einige Boxen, die dann etwas günstiger sind.

Prinzipiell ist es aber völlig egal, was man für Boxen hat, Hauptsache man nutzt die Elternzeit mit all ihren Vorzügen.

In den kommenden Jahren werde ich hier einfach weitere Fotos von unseren Picknicks hinzufügen.

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