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Das Brauneck und die nicht erreichten Gipfelkreuze…

von am Oktober 9, 2017

Es war ein toller Ausflug, doch leider kam der angekündigte Wind wesentlich früher auf als erwartet, so dass wir kurz vor der Gipfelbesteigung umdrehen mussten. Wir starteten an der Brauneck Bergstation und gingen Richtung Schrödelstein über das Stangeneck bis zum vorderen Kirchstein. Den Weg zum in Sichtweite stehenden Latschenkopf konnten wir nicht laufen, da ein Weitergehen mit Kindern zu gefährlich gewesen wäre. Der Wind blies so stark, dass ich Melina festhalten musste, also gingen wir einen anderen Weg zurück, nämlich direkt runter zur Stie-Alm. Der Abstieg war nicht die beste Idee, es war steinig, felsig und wirklich steil. Mit zwei Kindern – ohne Begleitperson- würde ich diesen also wirklich nicht weiterempfehlen. Der Weg über den Latschenkopf wäre wesentlich einfacher gewesen.

Ein Traum ist dieser verwinkelte Weg allerdings, wenn man alleine oder mit nur einem, gerne gehenden, trittsicheren (!) Kind unterwegs ist. Der Weg wirkt manchmal wie verwunschen, dicke Felsen ragen aus der Erde, Fels-Tore, durch die man hindurch gehen kann, kleine Pfade und immer der Blick auf die umliegende Berge.

 

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Aufstieg zum Gipfel. Stille, Weite, Bergliebe.

von am September 28, 2017

Über ein Jahr ist es nun her. So lange stand ich nicht mehr auf einem Gipfel. Wer mich kennt, weiß, dass dies für mich absolut schlimm ist. Klar waren die letzten Monate auch wunderschön, die zweite Schwangerschaft, Kristinas Geburt, neue Erfahrungen, Erlebnisse und der Alltag mit zwei Kindern… trotzdem: die Sehnsucht blieb. Früher habe ich Melina eingepackt und wir sind einfach los. Mit zwei Kindern geht das nicht mehr bzw. nicht so einfach. Eine Wanderung mit Gipfelbesteigung ist einfach nicht drin, da mein großes Kind seit der Geburt der kleinen Schwester sehr lauffaul geworden ist und am liebsten auch getragen werden möchte. Zwei Kinder und den Rucksack tragen funktioniert blöderweise nicht. Ganz davon abgesehen wäre dies eh ein zu gefährliches Vorhaben.

Ein weiteres meiner Probleme ist, dass ich mit Kraxen nicht zurecht komme. Alle im Fachhandel erhältlichen Kraxen habe ich bereits getestet, entweder liegen sie nicht korrekt auf meiner Schulter oder sie sind mir zu schwer. Über Tipps wäre ich hier sehr dankbar!

Somit kommen für mich nur die normalen Babytragen infrage. Kristina habe ich 9 Monate in der Fräulein Hübsch auf dem Rücken getragen, damit einen Gipfelaufstieg zu wagen, war mir allerdings zu gefährlich. Inzwischen trage ich sie in der Buzzidil, wie damals schon Melina. Mit dieser Trage fühle ich mich auch auf dem Berg absolut sicher und kann diese Trage guten Gewissens empfehlen.

Bleibt das Problem mit dem lauffaulen Kleinkind und dem Rucksack. Man braucht also bestenfalls eine „Begleitperson“. An überfüllten Wochenenden meide ich die Berge mit Seilbahn außerdem. Wie schön ist es demnach, wenn man Freundinnen hat, die einen besuchen und begleiten. Oftmals ist es ja (leider) so, dass sich Freundschaften ändern und man sich auseinander lebt, sobald ein Part Kinder und Familie hat. Bei dieser Freundin ist dies nicht passiert. Wir kennen uns schon viele Jahre und leben noch dazu weit voneinander entfernt. Trotzdem sehen wir uns regelmäßig und ich bin sehr dankbar dafür. Auch, oder gerade weil sie uns „immernoch“ mag, obwohl es hier sehr turbolent zur Sache geht und es auch oftmals wirklich hektisch ist. Für eine allein lebende Person ist so ein Alltag mit Kindern schon krass, zumindest stelle ich es mir so vor. Ein paar Tage hatten wir also Besuch meiner lieben Freundin und das Wetter meinte es gut mit uns. Wir haben tolle Dinge zusammen unternommen und dann war er da. Der Tag auf dem Gipfel. Traumhaft und wunderschön.

Als Ziel haben wir uns den Rauhkopf auf 1.689m ausgesucht, ein kleinerer Berg oberhalb des Spitzingsees. Aufgrund des großen Kindes und meiner momentanen (noch) nicht ganz so guten Kondition sind wir mit der Taubensteinbahn ein Stück hochgegondelt und von dort aus dann auf den Gipfel des Rauhkopfes gelaufen. Und siehe da, mein großes Mädchen ist komplett selbstständig aufgestiegen. Ohne zu murren, mit voller Freude. Ihr erster eigenständig erklommener Gipfel. Sie war so stolz und ist gekraxelt wie ein Weltmeister. Am allermeisten freue ich mich darüber, dass es ihr total Spaß gemacht hat, denn ich hoffe so sehr, dass meine Kinder diese Liebe zu Bergen geerbt haben und wir noch viele gemeinsame Gipfel besteigen werden.

Einige Zeit standen wir dort oben, fühlten die Stille und die Luft. Sahen in die Weite, der Fernblick war gut und traumhaft wie so oft. Dort oben zu stehen erfüllt mich mit Glück, ich kann dieses Gefühl nur sehr schwer beschreiben. Bergmenschen kennen es und wissen genau wie es sich anfühlt. Eine Art Erfüllung, Dankbarkeit, aber auch Ehrfurcht vor dem gewaltigen Naturwunder Berg.

Der Weg an sich war steinig, teilweise etwas matschig, zwischendurch felsig, aber grundsätzlich relativ einfach zu gehen. Immer darauf achten, wohin man tritt, auf die Füße achten und manche Stellen vortasten. Bergschuhe, Stöcke und Erfahrung am Berg sollte man haben. Genauso wie einen Blick auf das (sich manchmal recht schnell wechselnde) Wetter. Das gilt aber meiner Meinung nach für jeden Berg.

Zum Abschluss und weil mein großes Kind noch immer fit war, haben wir noch den schönsten Spielplatz am ganzen Schliersee besucht. Ein Spielplatz für Kleinkinder, größere Kinder und sogar mit einem Wasserspiel. Direkt am See. Besser geht es nicht. Wunderwunderschön.

Ganz in der Nähe des Spielplatzes befindet sich übrigens das kleine, süße Café „glückSeelig“, welches aber leider immer nur bis 18 Uhr geöffnet hat.

 

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Das typische „Touri – Programm“ am Chiemsee…

von am September 23, 2017

…ist auch mal schön. Melina hatte sich gewünscht mal wieder Schiff zu fahren. Da wir beide noch nie zusammen auf einem unserer bayrischen Seen mit dem Schiff unterwegs waren und wir noch dazu gerade Besuch von Oma und Opa hatten, machten wir einen Ausflug an den größten See in Bayern: den Chiemsee.

Ab Prien ging es zuerst auf die Herreninsel, auf der wir nicht der Menschenmasse Richtung Herrenchiemsee folgten, sondern den großen Rundweg um die Insel machten. Wir waren alleine, keine Menschenseele weit und breit. Man hörte die verschiedenen Vögel, die dort einen wunderschönen Lebensraum haben. An einer Stelle mit Bergblick machten wir Picknick. Wundervoll. Schiffe schipperten vorbei und Melina winkte den Leuten. Sie hatte total viel Spaß. Und auch Kristina, die inzwischen so fit ist und alles begreift, winkte mit. Mein Herz geht auf. Diese süßen wundervollen Geschöpfe gehören zu mir. Ihnen zuzuschauen, ihnen Sachen beizubringen und die hundertste „Warum?“-Frage zu beantworten… So schön. Manchmal lerne ich sogar noch was, denn oftmals macht man sich um das „Warum?“ überhaupt keine Gedanken und muss wirklich überlegen (oder nachlesen…).

Zurück auf dem Schiff ging es auf die Fraueninsel, die süßeste Insel, die ich kenne. Liebevoll angelegte Gärten, schöne Häuschen und nette Einheimische. Wir schauten uns den Sonnenuntergang an und nahmen das letzte Schiff zurück aufs Festland.

Aufgrund der eingeschränkten Panoramafreiheit für Fotoaufnahmen kann ich Euch, um Fotos des Schlosses und der Gärten anzuschauen, leider nur die offizielle Seite der bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen geben.

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Echte Scheißtage und besondere Momente…

von am August 19, 2017

Entschuldigt die Überschrift, aber andere Worte hätten nicht gepasst.

Vermutlich kennt sie jeder: richtig beschissene Tage, an denen man einfach nur weg will, alles in Frage stellt und/oder sich verziehen möchte. Man denkt an „früher“ zurück, wo man sich verkriechen konnte und wo man auf niemanden Rücksicht nehmen musste, wo man einfach all das tun konnte, wozu man Lust hatte. Damals hat man diese „Freiheit“ nicht zu schätzen gewusst und nicht richtig (aus)genutzt.

Heute weiß ich, wie kostbar diese damalige Zeit war. Ich gehe davon aus und die Nachrichten, die ich erhalte, bekräftigen dies, dass es jeder Mama einmal so geht. Jeden Tag ist man für die Kinder da, manche Tage sind wunderbar, es gibt keinerlei Streitereien oder Trotzanfälle. An anderen Tagen wünscht man sich bereits morgens, dass dieser Tag bald zu Ende geht. Solch einen Tag hatte ich vergangenes Wochenende. Schon früh am Morgen gab es einen Wutanfall der Großen und die Kleine hat mich gefühlt die ganze Nacht auf Trab gehalten. Meine Laune war demnach im Keller und ich mit den Nerven völlig am Ende. Weil das alles noch nicht reichte, fiel mir auch noch eine volle 2l Edelstahlflasche auf den Fuss. Ich sage ja, beschissene Tage…

Immer, aber besonders an solchen Tagen, habe ich einen riesengroßen Respekt vor alleinerziehenden Mamas. Einige habe ich in meinem Umfeld, allesamt tolle Frauen, die aber in solchen Situationen und an diesen schwierigen Tagen alles alleine meistern müssen.

Sehr dankbar bin ich da für meinen Mann. Während ich also -nachdem alle Kinder wieder friedlich waren- noch immer vor mich hin fluchte und gegen den Boxsack haute, bereitete er eine Brotzeit zu, verfrachtete uns ins Auto und fuhr an eine meiner Lieblingsstellen. Zum Auftanken. Innehalten. Energie bündeln. Besondere Momente sammeln.

Zwischen Bruckmühl und Rosenheim befindet sich eine wundervolle (Fahrrad-) Strecke, die direkt an der Mangfall entlang führt. Schon früher waren wir oft dort. Während der Isarstrand in München meistens überfüllt ist, ist es dort herrlich ruhig. Unser Plätzchen haben wir irgendwo zwischen Kolbermoor und Bad Aibling gefunden. Kleine Kieselsteine, leicht rauschendes Wasser und einfach Natur. Lässt man dort die Füße ins Wasser baumeln und genießt die Sonne, merkt man, wie die Energie in den Körper zurückfließt und man auf einmal wieder glücklich ist. Über alles, über sich und die Familie. Die Kinder sind super zufrieden, Melina holt Steine und begutachtet sie gemeinsam mit Kristina. Dann fliegen die Steine ins Wasser. Ich schaue zum Himmel, direkt auf eine Herzwolke. Es ist alles wieder gut.

Ein paar Stunden verbrachten wir dort, anschließend besuchten wir noch einen zufällig entdeckten Spielplatz und aßen zum Abschluss vegane Burger in Rosenheim, bevor wir glücklich und zufrieden nach Hause fuhren. Als dann abends noch meine liebe Nachbarin und Freundin mit meiner Lieblings-Schokolade vor der Tür stand, weil sie im Gefühl hatte, dass heute nicht mein Tag ist/war, bin ich so glücklich über all die Menschen um mich herum, die genau wissen, wann es Zeit ist, da zu sein.

 

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Ausflug | Kinder

Ausflug nach Bad Wiessee/Tegernsee

von am September 22, 2015

Ausnahmsweise waren wir dieses Mal nicht in Tegernsee direkt, sondern auf der anderen Seite, in Bad Wiessee. Auch dort kann man schön am Ufer entlang spazieren, Enten beobachten, Stöcke und Steine sammeln… Was Kinder halt alles gerne tun.

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Ausflug nach Naring im Goldenen Tal

von am August 15, 2015

 

Naring war schon oft unser Ausflugsziel, weil es dort einfach wunderschön ist!

Ich empfehle hier keinen Kinderwagen mitzunehmen, da es toll ist, den Fluss zu überqueren um den kompletten Weg gehen zu können.

Geht man aber nur den Weg bis zur Flussüberquerung und dann wieder zurück, ist der Weg durchaus Kinderwagen- und auch Laufradgeeignet!

° wir starten am Parkplatz vom Wirtshaus „zum Goldenen Tal“, 83629 Weyarn

° 3km, keine Höhenmeter

° nicht Kinderwagen- oder Laufradgeeignet

° für Hunde ideal

° man muss durch die Leitzach laufen um auf die andere Seite zu gelangen

° es gibt außerdem Badestellen, die Mitnahme eines Handtuchs wäre also nicht verkehrt.

 

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