Amphibien | Kinder | Tierschutz

Amphibienschutz ist auch für Kinder interessant

von am März 23, 2017

Manch einer wird nun sagen „Igitt“… vermutlich hat derjenige aber noch nie eine Kröte aus der Nähe betrachtet und sie schon gar nicht angefasst.

Warum nicht? Amphibien stellen ein sehr wichtiges Glied in der Natur dar, beispielsweise vertilgen sie Insekten und ihre Larven, Spinnen, Schnecken, Würmer und dienen somit als „Schädlingsbekämpfer.“

Amphibien sind wechselwarme Tiere, dass heißt, dass ihre Körpertemperatur von der Umgebungstemperatur abhängig ist. Kälte und knappe Nahrung zwingen sie zur Winterruhe. Um überwintern zu können, benötigen sie passende Verstecke, wie zum Beispiel Wurzelbereiche von Bäumen, Erdlöcher, Felsspalten, Hohlräume unter Steinplatten oder unter totem Holz. Erst im Frühjahr werden sie erneut aktiv.

Viele sind in erster Linie nachts aktiv, um sich vor Fressfeinden zu schützen, sowie Wasserverluste durch die Haut gering zu halten. Wenn die Dämmerung einsetzt und es nach den Wintermonaten mild wird, laufen sie los. Tausende verlieren ihr Leben auf der Straße.

Bitte achtet auf die Schilder mit der Kröte und fahrt angepasst bzw. lieber noch langsamer, denn auch Kröten und Molche haben nur ein Leben…

Kinder übrigens haben absolut keine Berührungsängste. Sie wollen die Natur und die Tiere um sie herum kennenlernen. Bitte lasst sie.

Die Ortsgruppen des BUND e.V. freuen sich über Helfer!

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Ausflug | Kinder | Tierschutz

Gut Aiderbichl Iffeldorf und Starnberger See

von am Juli 7, 2016

Hach ja, mal wieder. Wundervoll.

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Ausflug | Kinder | Tierschutz

Ausflüge auf Gut Aiderbichl Iffeldorf

von am Februar 9, 2016

In den letzten Monaten waren wir oft auf Gut Aiderbichl, weil Melina gerne die Tiere besuchen wollte.

Kinder sind von Natur aus emphatisch. Sie können sich in die Gefühle von Tieren reinfühlen.

Leider ist es so, dass dieses „Verhältnis“ zu anderen Lebewesen „abtrainiert“ wird, seitens der Eltern und des Umfeldes. Es ist normal, dass man Tiere isst. Es ist normal, dass man Zirkusse mit Wildtieren besucht, in den Zoo geht… Die meisten Menschen denken nicht darüber nach, dass dies vielleicht falsch sein könnte. Habe ich ja auch nicht.

Heute weiß ich es besser. Ich möchte meinem Kind bestimmte Werte vermitteln. Respekt vor anderen Lebewesen, ich wünsche mir, dass sie ein Mädchen wird, dem Schwächere nicht egal sind. Da beziehe ich jetzt auch Menschen mit ein. Ich wünsche mir, dass sie ihre Augen nicht vor dem ganzen Leid verschließt, sondern dass sie Hilferufe wahrnehmen kann. Dass sie eingreift, wenn etwas unrechtes geschieht.

Und ich hoffe, dass der Weg wie wir ihn gehen, richtig ist und dass sie so emphatisch bleibt wie sie ist.

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Ausflug | Buchempfehlung | Info | Kinder | Tierschutz

Gut Aiderbichl Iffeldorf

von am August 14, 2014

2012 eröffnete ein neues Gut Aiderbichl in Iffeldorf, dies ist etwa 50 Minuten von uns entfernt. Ein Gnadenhof für Tiere. Mir ist wichtig, dass Melina Tiere kennenlernt, vor allem natürlich die sogenannten “ Nutztiere“. Kühe und Schweine, Ziegen, Schafe, Hühner usw. Ich möchte, dass sie sieht, dass dies empfindsame Lebewesen sind, die leben wollen. In Ruhe und Freiheit, sofern dies möglich ist. Und vor allem, dass diese Lebewesen nicht zum Essen da sind.

Das vegane Angebot ist in den letzten Jahren so groß geworden, sogar im Discounter gibt es immer mehr solcher Produkte. Niemand muss mehr zu tierischen Lebensmitteln greifen. Dann hätten wir sowieso einige Probleme weniger… Zwischendurch eine Buchempfehlung.

Da wir weder in den Zoo noch in den Zirkus gehen, ist ein Gnadenhof für uns perfekt. Hier kann ich ihr all die Tiere zeigen und wie man mit ihnen umgehen soll. Sie kann die Tiere streicheln, sofern diese das wollen. Sie sieht, dass Tiere Gefühle haben, dass sie miteinander spielen, kuscheln, Spaß haben und scherzen. Ja, all das sieht man, wenn man sich mit ihnen beschäftigt. Manche sind zurückhaltend, manche total zutraulich. Je nachdem, was sie in der Vergangenheit erlebt haben.

Oskar, das Schwein ist ihr Freund, sagt sie. Sie ist so ein emphatisches Mädchen. Sie stürmt nicht auf die Tiere zu sondern geht ganz vorsichtig und langsam zu ihnen, lässt sie an ihrer Hand riechen und sagt ihnen, dass sie lieb zu ihnen ist und sie keine Angst haben müssen…

Das Gut liegt eingebettet in der Natur, es ist ein so schöner und friedlicher Ort. Perfekt auch für uns, denn das Gut liegt direkt an den Osterseen, an denen man wunderschöne Wanderungen machen kann. Und auch der Starnberger See ist nicht weit entfernt. So sind wir immer den ganzen Tag unterwegs und verbinden baden und planschen im See mit einem Besuch bei den Tieren.

In den nächsten Monaten und Jahren werde ich die Diashow garantiert immer mal erweitern. 🙂

Anm., 2016: Ich kenne die Gerüchte um GA, kann diese allerdings nicht für voll nehmen. Ich kenne so viele Menschen, die dort arbeiten oder gearbeitet haben. Und auch Tiere, die aufgenommen wurden, obwohl diese keinen „Presserummel“ verursacht haben. Und ja, natürlich ist GA kommerziell, man kann überall etwas kaufen, Werbeartikel, Essen und Getränke, Lose und vieles mehr. Ich kann es verstehen. Es muss nunmal finanziert werden. Seit über 10 Jahren besuche ich bzw. inzwischen wir regelmäßig die verschiedenen Güter. Ab und an gibt es „Verbesserungsvorschläge“, man kann es einfach ansprechen und vor allem miteinander sprechen, anstatt hintenrum zu lästern.

 

 

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Tierrettung | Tierschutz

Rettung einer Kuh vor dem Tod.

von am April 28, 2014

 

Frieda ist 11 alt, sie hat 10 Kinder geboren. Keines durfte sie behalten. Alle wurden ihr nach der Geburt weggenommen. Warum? Weil sie eine Kuh ist. Menschen möchten die für das Kalb bestimmt Muttermilch trinken. Frieda lebte in einem Stall, sie konnte nicht nach draußen.

11 Jahre lang. Das sind 4.015 Tage.

° Kühe sind genauso lange schwanger wie Frauen.

Meine Freundin wurde auf Frieda aufmerksam. Wir beratschlagten zusammen, was wir tun können. Mit einigen anderen tierlieben Menschen kauften wir Frieda frei. Nach vielem hin- und her und bangem Warten wurde uns ein Platz auf Gut Aiderbichl Eslarn zugesprochen.

Heute war es so weit. Frieda zog um. In ein neues Leben. Grüne Wiesen, saftiges Gras, Kuh-Gesellschaft, leckeres Futter und Freiheit. Auf dem Gut darf sie sein was sie ist. Eine Kuh. Kein Ausbeutung-Objekt mehr.

Eine lange Fahrt lag vor uns, über 220km. Als sie aus dem Transporter stieg schaute sie uns an und ging dann bis zum Ende der Weide, dies war ein sehr weiter Weg, denn die Weide ist riesig. Sie blieb stehen und schaute in die Weite. Viele Minuten stand sie einfach nur da und schaute. Was wohl in ihr vorging? Woran sie dachte?

Dann kam sie zurück und muhte laut und lange. Sie stand direkt vor uns und ich bin davon überzeugt, dass dies ein „Danke“ war.

Bald werden wir sie wieder besuchen.

Es war ein schöner Tag, aber ein ganz bitterer Beigeschmack bleibt: die Tiere, die im Stall zurückbleiben und auf ihren Tod warten.

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Herzensangelegenheit | Tierschutz | Traurig

Warum vegan? Reicht nicht vegetarisch?

von am

Darum. Und nein. Es war so, SO! entsetzlich traurig. Während der Rettung von Kuhdame Frieda trafen wir auf dieses Kälbchen. Die Nabelschnur war noch dran…

Es ist noch so klein. Seine Mama steht irgendwo im Stall und muht. Sie ruft nach ihrem Kind, und er nach ihr. Sie sind getrennt, weil Menschen die für ihn bestimmte Muttermilch trinken müssen. Eine unglaubliche Ignoranz die mich dermaßen wütend und traurig macht.

Wenn ich mir vorstelle, dass mir jemand mein Kind weg nimmt… Wir saßen da, streichelten das Baby und ich erzählte Melina, dass seine MamaMuh ihn nie wieder sieht, Melina fing an zu weinen. Das tut sie sonst nicht.

Es tat mir so leid. Denkt doch bitte mal darüber nach, was Kuhmilch ist. Es ist die Ernährung für ein Kuhkind. Genauso wie Giraffenmilch die Ernährung für ein Giraffenkind ist, Schafmilch für ein Lamm, Katzenmilch für Babykatzen und Muttermilch für Menschenkinder. Das ist doch eigentlich nicht schwer. Wir sind Menschen. Kuhmilch ist nicht für uns bestimmt!

Und ich frage mich: Wie kann eine MenschenMAMA Kuhmilch trinken? Sie weiß doch selbst, dass die Brust (das Euter!) nur dann Milch produziert, wenn man ein Baby erwartet. NIEMALS SONST! Spätestens eine Mama muss doch den Zusammenhang sehen und dieses Leid, die Trennung zwischen Mama und Kind, nicht weiter unterstützen. Die Mama wird viele weitere Babys bekommen, alle werden ihr genommen. Die weiblichen enden so wie sie und die männlichen werden getötet. Das ist doch -ehrlich- abartig. Jeder, der DAS weiß, muss doch bitte handeln?! Eine Kuh ist genauso lange schwanger wie eine Frau. Sie spürt ihr Kind so, wie auch wir es tun, sie entwickelt Gefühle für IHR Baby. Es gibt doch so viele Alternativen! Niemand muss die Muttermilch einer Kuh trinken, außer das Kalb. Es ist SEINE Nahrung. Und ganz davon abgesehen, ist Kuhmilch für Menschen ungesund. Vor allem für Menschen, die an Asthma oder ähnlichen Krankheiten leiden, die oftmals Bronchitis haben usw. Kuhmilch verschleimt. Kuhmilch ist nicht für Menschen gedacht.

(gilt auch bei Bio!)

Bitte fragt Euch: Würdet ihr auch Hundemilch, Katzenmilch, Giraffenmilch oder die Milch einer Menschenmutter trinken? Nein? Warum nicht? Wo ist der Unterschied?

So sollte es sein:

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Kusadasi / Türkei | Sunnydays for Animals e.V. | Tierschutz

Tiere retten! Tiere schützen!

von am Oktober 31, 2012

Der Amphibienschutz ist gut und sehr wichtig. Allerdings sind dies nur 4-6 Wochen im Jahr.

Mir sind so viele Themen wichtig geworden und ich fragte mich ernsthaft, über was für Dinge ich bisher nachgedacht hatte. Sie erschienen mir im Nachhinein völlig unwichtig.

Ich stieß auf einen Verein, der sich für Hunde und Katzen im Ausland einsetzte. Es ging vorrangig um Kastrationsaktionen. Bis dahin wusste ich zwar, dass man Tiere kastrieren sollte, vor allem im Ausland, da sie sich unkontrolliert vermehren, sich selbst überlassen werden und oftmals sehr krank sind. Ansonsten wusste ich aber nichts. Also beschaffte ich mir wieder Informationen. All dies lies mich nicht los und so flog ich im April 2012 zum ersten Mal mit einer Freundin in die Türkei, um mir alles persönlich anzuschauen. Ich wollte mir selbst ein Bild von den Umständen und auch den Menschen vor Ort machen.

Im Oktober wurde dies wiederholt.

Mein Fazit nach diesen Wochen: jeder kann, wenn er will, etwas verändern! Helfen und anpacken, das werde ich auch in Zukunft. Es gibt so viele Missstände auf der ganzen Welt, aber auch direkt vor unserer Haustür. Geht mit offenen Augen durch die Welt und helft den Schwächeren!

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Amphibien | Tierschutz

Aktiv werden!

von am April 12, 2012

Mir war nicht klar, wie viel Elan man haben kann. Früher saß ich gern auf der Couch, ohne etwas zu tun. Maximal war der Fernseher an und berieselte mich mit Unsinn. Inzwischen kann ich dies gar nicht mehr. Ich möchte aktiv etwas bewegen und nicht mehr Teil einer sich dahinschleppenden Gesellschaft sein.

Gesagt, getan. Angefangen habe ich damit, mich im Amphibienschutz zu engagieren. Der BUND Naturschutz e.V. hat in vielen Städten und auch in unserer kleinen Gemeinde Ortsgruppen, denen man sich anschließen kann.

Den ersten Einsatz hatte ich im Februar 2012. An einer stark befahrenen Straße wurden Zäune aufgestellt, die jeden Abend und jeden Morgen abgelaufen werden mussten, um dann Erdkröten, Springfrösche und Molche zu sichern und sie zu einem Teich zu bringen. 6 Wochen lang retteten wir hunderte Tiere. Eine wirklich schöne Erfahrung, die mich sicherlich auch die nächsten Jahre begleiten wird.

 

 

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