Rezepte | Weihnachten

Weihnachtsmenü

von am Dezember 30, 2017

Das köstliche Weihnachtsmenü… leider erst für 2018, da ich es vorher absolut nicht geschafft habe, es abzutippen und zu veröffentlichen. Total blöd, dass ich es angekündigt und dann doch nicht veröffentlicht habe. Deshalb danke ich Euch ganz herzlich für die vielen Emails und Nachrichten, die mich über verschiedene Wege erreicht haben. Habt ihr alle dieses Menü an Weihnachten gekocht? Berichtet mir gern wie es bei Euren Lieben angekommen ist. Von einigen weiß ich es ja schon und ich freue mich so, so sehr, dass tatsächlich die Weihnachtsgans dem Nussbraten „Platz“ gemacht hat und somit -hoffentlich- weniger Tiere sterben mussten als in den Jahren zuvor. Es ist das Fest der Liebe und ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man mit seinen Liebsten feiern kann, während andere Lebewesen niemals richtig leben durften… Aber gut, früher war ich auch nicht anders.

Hier kommt nun unser Menü:

Vorspeise:

Vogerlsalat (Feldsalat, Nüsschen,…) mit filetierten Orangen. Das Dressing kann man beliebig machen, dazu habe ich kein Rezept, da unser Dressing immer anders schmeckt.


Hauptspeise:

Nussbraten mit Kartoffelknödeln, Blaukraut und dunkler Soße

Zutaten für den Nussbraten (f. 4 Personen)

  • 80g Margarine
  • 3 Zwiebeln
  • 2TL Oregano
  • 2EL (Dinkel)Mehl
  • 100g Cashewkerne
  • 100g Haselnüsse
  • 100g Sojagranulat (fein)
  • 150g Semmelbrösel
  • 2 EL Zitronensaft
  • 250ml Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Semmelbrösel zum panieren

 

Zubereitung:

  1. Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  2. Sojagranulat für 10min in gekochtes Wasser legen, dann auspressen und würzen
  3. Zwiebeln schälen, fein hacken und in Margarine für 5 Minuten andünsten
  4. Oregano und Dinkelmehl hinzufügen und verrühren
  5. Wasser unter stetigen Rühren untermengen und ca. 10min eindicken lassen
  6. Cashewkerne und Haselnüsse klein mahlen
  7. Topf von der Herdplatte nehmen und Nüsse, Sojagranulat, Semmelbrösel, Zitronensaft, Salz und Pfeffer untermengen.
  8. Masse zu einem festen, leicht klebrigen Teig verkneten und zu einem länglichen Laib formen
  9. Laib in Semmelbröseln wälzen und in eine geölte Auflaufform (!) setzen
  10. Im Laufe des Bratvorgangs immer mal mit Öl einpinseln
  11. ca. 1,5 Stunden in den Ofen

Nachspeise:

Schichtdessert (Crumble), reicht für ca. 8 kleine Rapunzel Gläser:

Granatapfel Crumble

Zutaten:

  • 1 Vanilleschoten
  • 150ml Schlagsahne (Schlagfix rot)
  • 300g Sojajoghurt ungesüsst (Provamel)
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 Granatapfel
  • 1 Banane
  • 1 Packung Oreos
  • Schokostreusel

 

Zubereitung:

Alle Kerne des Granatapfels rausnehmen und zur Seite stellen. Banane in Mini-Stückchen schneiden, Mark der Vanilleschoten raus kratzen, Schlagsahne steif schlagen, Joghurt, Vanille, Agavendicksaft mischen, Bananenstückchen untermischen und paar Minuten kühl stellen.

Oreos gut zerbröseln.

Gläser bereitstellen und mit dem schichten beginnen, erst Kekse, dann Creme, ein paar Granatapfel Kerne, Kekse, Creme, Kerne usw. Als letzte Schicht sollte nochmal Creme sein, diese hübsch mit ein paar Kernen und Schokostreuseln garnieren. 🙂


  • Dessert: Crumble mit Oreos, Granatapfelkernen und Banane

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Kuchen und Torten | Rezepte

Der leckere Mandarinentraum.

von am Oktober 17, 2017

Kochen lag mir nie und liegt mir bis heute nicht. Aber schon früh hat meine Oma den Grundstein für meine Liebe zum backen gelegt. Ich liebe den Geruch, der das ganze Haus erfüllt, während der Kuchen im Backofen ist. Immer schon habe ich gerne Rezepte für Kuchen und Torten ausprobiert, nach der Umstellung auf eine rein pflanzliche Ernährung war, wie ich Euch schon öfters mitgeteilt habe :), einer bzw. mein erster Gedanke, dass ich nun auf Kuchen und Torten verzichten müsse. Zu weit weg erschien mir der Gedanke, dass all das natürlich auch ohne Eier, Milch oder Butter geht… Zugegeben, es dauert eine Weile, bis man „den Dreh raus hat“, nämlich der, dass der Kuchen nicht sitzenbleibt oder zu fest ist. Für mich muss zum Beispiel ein Biskuitboden locker sein, ein Hefeteig richtig aufgehen und natürlich sollte es schmecken „wie früher“. Nicht soooo einfach, aber durchaus machbar.

Heute habe ich für Euch das Rezept von einem meiner schnellen und wirklich einfachen Lieblingskuchen aufgeschrieben. Man braucht weder Ei-Ersatz noch einen speziellen Pflanzendrink. Meine unangefochtene Nummer eins ist und bleibt zwar die Maulwurftorte, aber diese hier ist wirklich lecker und kommt auch bei Besuchern unserer Infostände mit Sunnydays immer bestens an. Mein Mandarinentraum ist angelehnt an „Fantaschnitten“, das sagt bestimmt dem Ein oder Anderen noch etwas.

Los geht’s:

Mandarinentraum (Springform 26cm)

Zutaten für den Teig:

100g Mehl (Weizen oder 630 Dinkel)
15g Speisestärke
45g Zucker (alternativ Xylit)
20g Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
20ml Raps- oder Sonnenblumenöl
10ml Zitronensaft
110ml Sprudelwasser (oder einen Teil Fanta bzw. etwas vergleichbares, dann wären es „Fantaschnitten“)

3 kleine Dosen „Mandarinen“

Zutaten Creme:

200ml Leha Schlagfix (die rote im kleinen Tetrapack)
4 Päckchen Sahnesteif
3 Päckchen Vanillezucker
3-4 EL Naturjogurt (Provamel Soja Zero)

Zimt (oder Kakao) zum bestäuben der Creme

Zubereitung:

° Die Backform fetten und einmehlen.
° Die trockenen Zutaten mischen, nacheinander Öl, Zitronensaft und Sprudel hinzugeben.
° Den Teig so kurz wie möglich rühren, bis er keine Klümpchen mehr hat.
° Bei 160° Umluft ca. 40 Minuten backen, Stäbchenprobe.

Vollendung, nachdem der Boden GUT abgekühlt ist:

° etwas Sahnesteif auf dem Boden verteilen, so wird der Boden nicht ganz so feucht.
° Mandarinen auf dem Boden verteilen
° Sahne auf den Mandarinen schön verteilen und mit Zimt bestäuben

Lasst es Euch schmecken! 

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Kuchen und Torten | Rezepte

Wer liebt ihn auch? Schokoladenkuchen!

von am Oktober 8, 2017

Ich kenne tatsächlich niemanden, der keine Schokolade mag. Manche ziehen zwar Chips an einem Couchabend vor, aber bisher hat keiner zu Schokoladenkuchen „nein“ gesagt. Hier kommt also mein liebstes Schokoladenkuchenrezept für Euch. 🙂

Saftiger Schokoladenkuchen

– auf 175° Grad, Umluft, vorheizen
– Springform 26cm, fetten und mehlen

Zutaten fest:



350 g Mehl

300g Zucker (Rohrohrzucker, alternativ Xylit)

60g Kakaopulver (Alnatura, DM)

2 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

Prise Salz

Zutaten flüssig:



150g Kakaoglasur (Pickerd)

150ml Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)

400ml Sprudelwasser



Deko:
Kakaoglasur, Skittles

Zubereitung:

Alle festen Zutaten in einer Schüssel vermischen, Kakaoglasur überm Wasserbad schmelzen lassen, alle flüssigen Zutaten mit in die Schüssel. Gut rühren!
Kuchen in Springform geben (Backpapier auf dem Boden einklemmen.) und ca. 50 Minuten backen, dann Stäbchenprobe machen. Nach Belieben mit Glasur etc. verschönern.

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Kinder | Lieblingsessen | Probleme | Rezepte

Gut, dass es Nussecken gibt…

von am Juli 30, 2017

Manchmal gibt es solche Tage, an denen man sich, mit einer großen Tafel Schokolade, einfach nur auf die Couch verkriechen möchte. Niemanden sehen und nichts hören. Bei einem -mitten in der Trotzphase steckenden- Kleinkind und einem zahnenden Baby ist sowas aber nahezu unmöglich. Man muss immer da sein, die Große in ihrer Wut begleiten und nach der Wutphase trösten, lesen und spielen. Und die Kleine umhertragen, denn komischer Weise hilft das gegen ihre Zahnschmerzen am besten.

In den letzten Wochen gab es viele solcher Tage und dazu noch Regen. Eine ganz blöde Kombi.

Es hilft alles nichts, man muss es annehmen, so wie es ist und einfach durchstehen. Es sind ja immer alles nur Phasen…

Ein Rezept, welches ich liebe und das für solche Situationen wie geschaffen ist, möchte ich mit Euch teilen.

Nussecken. Hört sich womöglich langweilig an, sind sie aber nicht. Sie sind wirklich schnell gemacht und können direkt verspeist werden. Und während man sie genießt, kommt schon wieder ein bisschen die Sonne raus…

Rezept:

Teig:

  • 225g (Dinkel-)Mehl
  • 75g Speisestärke
  • 1 Pck. Backpulver
  • 125g Zucker (Rohrzucker oder alternativ Xylit)
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 125g Margarine
  • ca. 40ml Sprudelwasser

Belag:

  • 200g Marmelade (ich liebe Mirabellen oder Aprikosen-Marmelade)
  • 200 Margarine
  • 200g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 6 EL Wasser
  • 400g gemahlene Haselnüsse
  • Kuvertüre

Zubereitung:

  • Die Teig-Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig auf ein Backpapier drücken. (Ich benutze dann noch einen Teigschaber, um die Ecken schön zu machen.)
  • Marmelade drauf streichen
  • Margarine, Zucker und Vanillezucker in einem Topf schmelzen, dann Wasser dazu und die Haselnüsse unterrühren
  • Löffelweise auf den mit Marmelade bestrichenen Teig setzen und dann leicht übers ganze Blech ziehen, so dass sich Marmelade und Haselnussmischung nicht vermischen.
  • bei 175 Grad, Ober-/Unterhitze, ca. 40 min backen (wenn es schon braun ist – raus!)
  • abkühlen lassen
  • Kuvertüre schmelzen und auf den Nussecken verteilen
  • in Dreiecke schneiden

Lasst es Euch schmecken! 

  • Teig aufs Backblech

 

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Rezepte

Dampfnudeln / Germknödel

von am Januar 12, 2012

Die Veganisierung unseres Dampfnudelrezepts ist abgeschlossen. Was soll man da sagen: KÖSTLICH!

Zutaten:

500g (Dinkel-) Mehl

250ml Soja- oder Mandelmilch

Prise Salz

2 EL Zucker

100g Margarine

 

Zubereitung:

1.) Alles mischen/kneten und eine Stunde bedeckt stehen lassen. Dann zu 9-12 Kugeln formen und nochmal 20min gehen lassen.

1.2.) Für die Variante Germknödel beim Formen den Knödel plattdrücken, in eine leichte Mulde 1-2TL Pflaumenmus einfalten, so dass kein Mus rausläuft.

2.) 2EL Rohrzucker, 1EL Alsan und eine Tasse (nicht Haferl!) Sojamilch in einer Hochrandpfanne mischen und erwärmen, dann die Kugeln in die Pfanne setzen.

3.) Deckel zu (!!!) und 20min auf mittlerer Hitze garen lassen. Den Deckel nicht anheben und nicht (!!!) öffnen, sonst fallen sie zusammen.

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Kuchen und Torten | Rezepte

Maulwurfkuchen-Veganisierung geglückt!

von am Oktober 18, 2011

Schon immer liebte ich Maulwurftorte! Schokolade mit Bananen und Sahne… Mein persönlicher Wohlfühlmoment an doofen Tagen. Wenn ich traurig war oder es mir nicht gut ging, habe ich mir diese Torte gebacken… Manchmal auch für mich alleine, natürlich dann in einer kleineren Variante.

Einer meiner erster Gedanken nach der vegan-Umstellung war tatsächlich, dass ich dann nie wieder diesen Kuchen essen darf… Ich habe dies wirklich gedacht! Zu fremd erschien mir der Gedanke, dass es auch Sahne auf einer tier-freien Basis geben könne…

In der letzten Zeit ist der Supermarkt zu einem guten Freund geworden. Immer öfter schlendere ich nach der Arbeit durch diverse Super- und Biomärkte. Mein Blick hat sich total gewandelt. Früher war ich Großkunde in der Süßwarenabteilung oder an den Tiefkühltruhen. Habe nur schnell etwas mitgenommen und bin dann nach Hause auf meine Couch… Nicht immer, aber doch schon sehr oft. Inzwischen schaue ich nach regionalem und saisonalem Obst und Gemüse und suche die Regale mit den alternativen Produkten. Immer mehr entdecke ich, was man ausprobieren kann und nehme es mit. Zuhause probieren wir dann, lernen neue Lebensmittel kennen, wir essen und danach unternehmen wir noch etwas. Biergarten, Isar oder etwas anderes schönes. Oftmals sitze ich später noch am PC und mache diverse Tierschutz-Dinge oder schreibe hier. Früher undenkbar… nach jedem Essen war ich voll und wollte mich nicht mehr großartig bewegen.

Aber zurück zur Torte: Sahne habe ich im Supermarkt leider nicht entdeckt. Dennoch fand ich schnell Abhilfe. Im Internet gab es ein paar Online Shops, die ein rein pflanzliches Sortiment anbieten. Hier wurde ich fündig. Die Lieferung konnte ich kaum erwarten. Alle anderen Zutaten hatte ich bereits besorgt und natürlich darauf geachtet, dass nichts tierisches enthalten ist. Schokoladenraspel… Wahnsinn, wie viele es gibt. Doch nur die Zartbitter Variante ist meistens (nicht immer!) ohne Milchpulver o.ä.

Jetzt konnte es losgehen.

Hier kommt das Rezept, damit ihn jeder nachbacken kann. 🙂

 

Maulwurfstorte

Trockene Zutaten:
300g Mehl
100g Zucker
50g Kakao
20g Backpulver
1 Prise Salz

Flüssige Zutaten:
150ml Öl
420ml Sprudelwasser

Zutaten für die Füllung:
400ml Pflanzensahne (zB Leha)
4 Päckchen Sahnesteif
5 EL Sojanaturjogurt (zB Provamel zero)
1 Packung Schokostreusel (zB Ulmer/Ruf)

5-6 Bananen

Zubereitung Boden und Streusel:
-Backofen vorheizen: 200 Grad, Ober/Unterhitze
-alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermengen
-Wasser und Öl mit einem Löffel unter den Teig rühren
-Teig in eine Springform geben (Backpapier einklemmen!)
-50 min backen lassen und dann eine Stäbchenprobe machen!
-abkühlen lassen!!!

Zubereitung Füllung:
-Sahne mit Sahnesteif aufschlagen
-Sojajogurt unterheben
-Schokostreusel dazu
-1 Banane in kleine Stücke schneiden und unterrühren
-kühlstellen

Vollendung:
-Sobald der Boden abgekühlt ist, das obere Drittel abschneiden und in einer Schüssel zu Streuseln zerdrücken
-Bananen längs halbieren und auf dem Boden verteilen
-Füllung auf den Bananenverteilen und zu einer Kuppel formen
-Streusel auf der Kuppel verteilen, andrücken und zurecht formen.

Viel Spaß

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