Info | Tierschutz | Tipps

Was jeder tun kann.

von am Mai 28, 2018

Hallo meine lieben Leser*innen,

„wie schaffst du das alles“, „woher nimmst du die Kraft“, „warum machst du das alles“… ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich diese Fragen schon gehört habe und einige Dinge musste bzw. habe ich in den letzten Monaten auch wirklich eingestellt bzw. abgegeben, da mir meine Gesundheit sagte „mach mal bisschen langsamer“…

Meine Antwort auf die oben genannten Fragen sind allerdings sehr einfach: Ich will, dass sich etwas verändert. Und wo sollte ich anfangen, als bei mir selbst… und ehrlich gesagt, bin ich so sauer auf mich und stelle mir oft die Frage, warum mein Denken und Handeln erst mit 28 Jahren eingesetzt hat. Aber wie heißt es so schön? Besser spät als nie.

Die Gesellschaft verroht immer mehr, die Gewalttaten nehmen zu, die Tierquäler reihen sich aneinander und um einen herum leben Egoisten. Geht es so weiter wie momentan, leben in nicht weit entfernter Zukunft keine Eisbären und Nashörner mehr auf dieser Welt. Ja sogar die Bienen sind in Gefahr, weil es in sehr vielen Gärten keine Nahrung mehr gibt, weil alles zugebaut oder mit Kies zugeschüttet wird. Was aber oft vergessen wird: ohne Bienen können bzw. werden wir auch nicht mehr lange leben können… Die Massentierhaltung ist der Horror und die Tier-Exporte nehmen ebenfalls zu. Was bitte ist denn los? Die Zeit, den eigenen Hintern in Bewegung zu setzen und anzupacken ist doch schon längst da. Natürlich leben wir hier im schönen Deutschland gut. Aber ist das ein Grund, auf wirklich alles zu scheißen? Entschuldigt meine Wortwahl, aber bei diesem Thema bin ich einfach unglaublich wütend, was auch der Grund ist, weshalb ich darüber noch nicht geschrieben habe. Da sich allerdings die Fragen über Facebook, aber vor allem Instagram nach der diesjährigen Amphibienschutzaktion derart gehäuft haben, habe ich ja versprochen hierzu etwas zu schreiben.

Dieser „Appell“ richtet sich vorrangig an die lieben Mamas und Papas unter Euch. Nehmt Eure Kinder als Vorbild! Legt das Handy zur Seite, geht mit ihnen raus in die Natur und beobachtet sie. Sie werden Euch zeigen, was wichtig ist.

Aber mal zurück zum Thema. Wie ich das alles schaffe weiß ich manchmal selbst nicht. Die Anfragen die mich erreichen beantworte ich, wie ihr ja seht, meist spätabends, nachts oder am frühen morgen. Dann, wenn die Kinder schlafen. Tagsüber beschäftige ich mich mit meinen zwei Mädchen, weil ich nicht will, dass in ihrer Erinnerung „Mama ist nur am Handy“ bleibt. Eure Anfragen, vor allem aber die, die wirklich letztendlich etwas ändern, helfen und auch sich selbst reflektieren, geben mir Kraft und machen vor allem Mut, dass „wir“ doch immer mehr werden. Ich danke Euch sehr dafür. Für all die vielen Nachrichten und „Updates“.

Aktiv etwas zu bewirken ist eigentlich nicht schwer. Das Schwierigste ist das Ausbrechen aus unseren Gewohnheiten. Und dies merkt man am meisten beim Einkauf von Lebensmittel und deren Zubereitung. „Du hast die Wahl. Jeden Tag am Supermarktregal“, das ist einer meiner Lieblingssprüche, denn er sagt einfach die Wahrheit. Entscheidest du dich für deine Gesundheit und gegen das Leid vieler Tiere? Oder bleibst du bei alten Gewohnheiten? Ich hoffe ersteres. Meiner Meinung nach muss man nicht alles sofort ändern, es geht auch in kleinen Schritten. Weniger Fleisch, dafür aber bio und regional. Eier ebenfalls vom Biohof. Aber Milch, dieses Thema finde ich furchtbar und da fällt es mir wirklich schwer zu sagen „erstmal weniger“. Schweifen wir ein wenig ab: Säugetiere sind Tiere, die ihre Kinder in sich tragen und sie gebären. Menschen übrigens sind ebenfalls Säugetiere. Kühe sind schwanger wie wir, fühlen und spüren die Tritte wie wir, sind so lange schwanger wie wir und sie lieben ihr Baby. Wie wir. Sie würden ihr Baby genauso stillen wie wir, doch sie dürfen nicht, weil der Mensch Kuhmutter und Kuhkind trennt, um sich selbst die Milch zu holen. Die Mama schreit nach ihrem Kind und umgekehrt. Sie sehen sich nie wieder. Wie würde es UNS gehen? Die Kuhmutter wird immer wieder geschwängert, während das Kälbchen, sofern es männlich ist, zu Wiener Schnitzel verarbeitet wird und sehr oft in Menschenkindermägen landet. Ich finde dafür keine Worte, nur das ich dies mit Schizophrenie gleichsetze. Und das ich traurig bin, dass es so viele -vor allem Mamas gibt- die diese Empathie gegenüber anderen Müttern nicht fühlen können oder wollen oder einfach Angst haben „anders zu sein“.

Aktiv sein – wie geht das? Es gibt zig verschiedene Dinge um die man sich kümmern kann.

  • Februar/März: Amphibienschutz, Retten von Amphibien. Kröten, Molche, Frösche. Allesamt sind sie ein sehr wichtiger Teil des Ökosystems und müssen geschützt werden. Ansprechpartner ist hier der BUND Naturschutz, auf deren Internetseite findet ihr Ortsgruppen in all möglichen Städten. Schreibt eine Mail oder ruft an und fragt, was ihr tun könnt. Gibt es noch keine Ortsgruppe? Dann gründet eine. Irgendwer muss ja mal anfangen. 🙂
  • September/ Anfang Herbst: Fledermaus- und Vogelnistkästen müssen überprüft und gesäubert werden. Auch hier ist Ansprechpartner der Bund Naturschutz.
  • ganzjährig: Vereine oder private Auffangstationen für Eichhörnchen, Vögel und/ oder Igel brauchen immer dringend Hilfe, googelt einfach ob es solche Stationen gibt oder fragt beim Tierheim was gebraucht wird. So viele Stellen freuen sich auch einfach „nur“ über eine Ladung Nüsse oder allgemein Futter.
  • ganzjährig: Fragt bei euch im Tierheim nach, ob sie Hilfe benötigen. Vor allem die Tierheimhunde sind auf „Gassi-Geher“ angewiesen und auch die Katzen freuen sich über Streicheleinheiten.
  • IMMER: haltet einfach Eure Augen offen und helft verunfallten Tieren. Ich habe seit Jahren eine „Tierrettungskiste“ im Auto, eine kleine Box und dazu Handschuhe, Pipetten, Zucker, Decke und Handtücher. So können zB verunfallte Vögel geborgen und sicher zum nächsten Vogelkundigen Tierarzt (oder Vogelklinik) transportiert werden. Ganz wichtig: RUHE bewahren! Den Vogel vorsichtig aufheben und in die Box (ein Karton mit Luftlöchern tut es zur Not auch!) setzen. Kein Futter, kein Wasser!
  • ganzjährig: es gibt zig Vereine, die sich für alles mögliche einsetzen. Für Tiere, gegen Tiertransporte, gegen Schächten, Naturschutz, ja sogar politische Parteien gibt es bereits. Auf Straßenfesten (Vegan Street Day, Feste im Tierheim, allgemeine Straßenfeste usw.) lernt ihr diese kennen und dort könnt ihr auch gleich schauen, ob ihr euch mit dem jeweiligen Verein identifizieren könnt und euch vorstellen könntet dort aktiv zu werden. Aktiv muss ja nicht gleich heißen, dass man ständig und überall Leute anquatschen muss. Viele Vereine brauchen auch Leute im Hintergrund, um Flyer zu entwerfen, administrative Tätigkeiten, Telefonakquise oder Vorbereitung von diversen Kostproben für Infostände. Es gibt so viel was man tun kann.
  • IMMER: habt ihr einen Garten oder Balkon? Dann bitte pflanzt Blumen, Stauden, Sträucher, die Bienen und andere Insekten anziehen. Lasst alles blühen und erfreut euch an den Insekten, die es annehmen. Vielleicht ist es auch möglich einen Platz zu lassen, wo wirklich alles frei wachsen kann, eine Wildblumenwiese oder einfach Klee. Bienen lieben es. Es muss ja nicht an einer Stelle sein, wo wir alle dauernd barfuss laufen… Es gibt nichts schöneres als im Garten zu liegen und von Vogelgezwitscher und Summen umringt zu sein (finde ich). Und bitte: füttert die Wildvögel auch im Sommer! Denn auch sie haben wirklich Probleme ausreichend Nahrung zu finden. Ist das nicht schlimm und traurig?
  • Regionalgruppen: Proveg (ehemals VEBU) hat auch in mega vielen Städten Regionalgruppen, die man einfach auf deren Seite findet. Schließt euch an, lernt Leute kennen, denen die Welt auch nicht egal ist und beginnt aktiv zu werden. Es ist so toll! Das Klischee, dass alle sich engagierenden Leute (vor allem im Tierschutz) die mega „Ökos“ sind, nur in uralt-Schlappen, mit Jutesäcken und ungepflegt und stinkend durch die Gegend laufen, ist völliger Schmarrn und ganz blödes Schubladendenken. Wie ihr ja auf Instagram seht, bin auch ich nicht überall der super mega klischeeumworbene Öko, ich liebe Spezi (inzwischen aber noch lieber Karamalz) und gezuckerte Kekse und gehe im konventionellen Laden einkaufen. Und ich esse gerne „Fleischersatzprodukte“… All das ist aber kein Grund, einfach alles was gut ist zu unterlassen. Wie gesagt, hilfreich sind auch die Kleinen Schritte und anfangen muss und sollte man immer bei sich selbst.

So, ich hoffe, dass ihr mit diesen Infos erstmal zurecht kommt, wenn nicht oder noch was fehlt: schreibt mir. 🙂

 

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Geliebter Wallberg. Immer und immer wieder.

von am Oktober 18, 2017

„Mama, können wir heute wieder auf einen Berg gehen?“, das ist Melinas derzeitige Lieblingsfrage, sobald die Sonne am Himmel steht.

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich darüber freue und wie glücklich ich bin, dass sie Berge und vor allem aber unsere Natur so sehr liebt wie ich. Sie sieht Dinge, die für viele Menschen gar nicht bemerkenswert sind. Eine Blume am Wegrand, einen Käfer, Schneckenhäuschen und so vieles mehr. Oder sie bleibt stehen und sagt: „Schau mal, wie wunderschön!“ und damit meint sie kleine Naturschätze, ein Blatt, einen Stein oder was auch immer.

Unsere momentane Freiheit geniessen wir total, ist das Wetter bergperfekt kann ich sie spontan im Kindergarten abmelden und losfahren. Dieses Mal wurden gleich zwei Kinder abgemeldet und wir ausflügelten gemeinsam. Eine super schöne Tour an meinen Lieblingssee und den dazugehörigen Hausberg: eine Tour auf den Wallberg, hoch über dem Tegernsee. Kraxeln bis auf den Gipfel und wieder absolut perfektes Wetter.

Ich könnte dies jeden Tag tun. Oben auf dem Berg stehen, hinunterblicken, in die Ferne schauen. Die Stille genießen. Ein Gipfelkreuz ist der perfekte Platz um Kraft zu tanken, man wird sich mehr denn je bewusst, wie traumhaft unsere Natur ist und wie gewaltig die umliegenden Berge. Brotzeit ganz oben, zwei glückliche und zufriedene kleine Mädchen. Sie nahmen sich an der Hand um sich gegenseitig beim Abstieg festzuhalten. Es war so, so süß.

Info zur Tour: der Aufstieg auf den Wallberg-Gipfel gilt fast überall als „einfache Tour, die auch mit kleinen Kindern gut begangen werden kann“. Das finde ich nicht… Meine bzw. inzwischen auch unsere Wege führten uns schon auf einige Gipfel. Den Weg auf den Wallberggipfel halte ich für nicht einfach! Er ist steil und mehrere kurze Stücke sehr (!) felsig. Man kann nicht nebeneinander gehen. Trittsicher sollten auch die Kinder sein. Am besten auch noch schwindelfrei… Als „ersten, einfachen Berg für Kinder“ würde ich ihn also keinesfalls empfehlen. 

 

Wenn es Euch nicht gut geht, ihr traurig seid oder lustlos. Geht auf einen Berg. Probiert es aus. Ich bin mir sicher, dass es Euch danach besser gehen wird. Und: bitte berichtet mir davon. Danke. 

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Gipfelglück auf dem Dürrnbachhorn.

von am Oktober 15, 2017

Man steht oben und denkt, dass dies nur ein Traum sein kann. Aber es ist real und einfach WOW!

Was für ein wunderschöner Tag!

Das Wetter war perfekt gemeldet, der Gatte aber leider von früh bis spät beruflich unterwegs… Also fuhren wir Mädels gemeinsam mit meiner lieben Freundin alleine Richtung Berge. Dieses Mal war der Weg echt weit, bis nach Reit im Winkl, gute 90km und das an einem Samstag… Puh. Wir machten uns also sehr zeitig auf den Weg, um eventuelle Staus zu umgehen, was uns tatsächlich ganz gut gelang.

Am Abend zuvor überlegten wir wohin wir fahren könnten und suchten einen Berg, der auch am Wochenende nicht überlaufen ist. Das ist nicht einfach, vor allem die „Seilbahn-Berge“ sind stark frequentiert. Die Wahl unserer Tour war Schicksal, denn ich schlug mein Buch auf, es fiel mir runter und landete auf genau dieser Seite: Wanderung auf das Dürrnbachhorn. Also gut. 🙂

Mit einer alten Einsitzer Sesselbahn (die Kinder durften auf den Schoß, das Gepäck fuhr hinterher) ging es hinauf bis zur Alm und von dort aus dann zu Fuß weiter.

Gute 2 Stunden, durch Latschen und über Felsen, immer höher und höher. Wunderschöne Ausblicke und perfekte Fernsicht. Aber auch wieder eine Tour, die Trittsicherheit erfordert! Und Ausrüstung, mindestens Wander-/Bergschuhe sollten auf jeden Fall dabei sein. Auch für Kinder. Die müssen allerdings nicht teuer sein, denn auch auf Flohmärkten oder bei Ebay Kleinanzeigen kann man richtige Schnäppchen machen. Melinas Schuhe sind top in Ordnung, fast neu und haben 4€ gekostet…

Am Gipfel angekommen empfingen uns schon einige Bergdohlen, die mit uns die Brotzeitboxen begutachteten und auch etwas stibitzten. Bergdohlen gehören zur Familie der Rabenvögel. Sie leben oberhalb der Baumgrenze und sind die weltbesten Flugkünstler im Hochgebirge. Sie sind super intelligent und es war eine wahre Freude ihnen zuschauen zu dürfen.

Ein, mein Herzmoment: Kristina saß vor uns und schaute Richtung Berge, Melina stand auf, setzte sich zu ihr, umarmte und sagte: „Ach, meine kleine Schwester, ist das nicht wunderschön?“. Mein Herz schmilzt. Ein so wunderschöner Moment, den man tief in sich speichert.

Diese Tour war so traumhaft, dass ich sie liebend gern weiter empfehle! Um auch auf dem Heimweg die Staus zu umgehen ließen wir den Tag am Chiemsee ausklingen, wo wir direkt am See den Rest unserer Brotzeit verspeisten, um dann mit satten, entspannten und schlafenden Kindern nach Hause fahren zu können. Ein rundum gelungener Tag.

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Das Brauneck und die nicht erreichten Gipfelkreuze…

von am Oktober 9, 2017

Es war ein toller Ausflug, doch leider kam der angekündigte Wind wesentlich früher auf als erwartet, so dass wir kurz vor der Gipfelbesteigung umdrehen mussten. Wir starteten an der Brauneck Bergstation und gingen Richtung Schrödelstein über das Stangeneck bis zum vorderen Kirchstein. Den Weg zum in Sichtweite stehenden Latschenkopf konnten wir nicht laufen, da ein Weitergehen mit Kindern zu gefährlich gewesen wäre. Der Wind blies so stark, dass ich Melina festhalten musste, also gingen wir einen anderen Weg zurück, nämlich direkt runter zur Stie-Alm. Der Abstieg war nicht die beste Idee, es war steinig, felsig und wirklich steil. Mit zwei Kindern – ohne Begleitperson- würde ich diesen also wirklich nicht weiterempfehlen. Der Weg über den Latschenkopf wäre wesentlich einfacher gewesen.

Ein Traum ist dieser verwinkelte Weg allerdings, wenn man alleine oder mit nur einem, gerne gehenden, trittsicheren (!) Kind unterwegs ist. Der Weg wirkt manchmal wie verwunschen, dicke Felsen ragen aus der Erde, Fels-Tore, durch die man hindurch gehen kann, kleine Pfade und immer der Blick auf die umliegende Berge.

 

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Aufstieg zum Gipfel. Stille, Weite, Bergliebe.

von am September 28, 2017

Über ein Jahr ist es nun her. So lange stand ich nicht mehr auf einem Gipfel. Wer mich kennt, weiß, dass dies für mich absolut schlimm ist. Klar waren die letzten Monate auch wunderschön, die zweite Schwangerschaft, Kristinas Geburt, neue Erfahrungen, Erlebnisse und der Alltag mit zwei Kindern… trotzdem: die Sehnsucht blieb. Früher habe ich Melina eingepackt und wir sind einfach los. Mit zwei Kindern geht das nicht mehr bzw. nicht so einfach. Eine Wanderung mit Gipfelbesteigung ist einfach nicht drin, da mein großes Kind seit der Geburt der kleinen Schwester sehr lauffaul geworden ist und am liebsten auch getragen werden möchte. Zwei Kinder und den Rucksack tragen funktioniert blöderweise nicht. Ganz davon abgesehen wäre dies eh ein zu gefährliches Vorhaben.

Ein weiteres meiner Probleme ist, dass ich mit Kraxen nicht zurecht komme. Alle im Fachhandel erhältlichen Kraxen habe ich bereits getestet, entweder liegen sie nicht korrekt auf meiner Schulter oder sie sind mir zu schwer. Über Tipps wäre ich hier sehr dankbar!

Somit kommen für mich nur die normalen Babytragen infrage. Kristina habe ich 9 Monate in der Fräulein Hübsch auf dem Rücken getragen, damit einen Gipfelaufstieg zu wagen, war mir allerdings zu gefährlich. Inzwischen trage ich sie in der Buzzidil, wie damals schon Melina. Mit dieser Trage fühle ich mich auch auf dem Berg absolut sicher und kann diese Trage guten Gewissens empfehlen.

Bleibt das Problem mit dem lauffaulen Kleinkind und dem Rucksack. Man braucht also bestenfalls eine „Begleitperson“. An überfüllten Wochenenden meide ich die Berge mit Seilbahn außerdem. Wie schön ist es demnach, wenn man Freundinnen hat, die einen besuchen und begleiten. Oftmals ist es ja (leider) so, dass sich Freundschaften ändern und man sich auseinander lebt, sobald ein Part Kinder und Familie hat. Bei dieser Freundin ist dies nicht passiert. Wir kennen uns schon viele Jahre und leben noch dazu weit voneinander entfernt. Trotzdem sehen wir uns regelmäßig und ich bin sehr dankbar dafür. Auch, oder gerade weil sie uns „immernoch“ mag, obwohl es hier sehr turbolent zur Sache geht und es auch oftmals wirklich hektisch ist. Für eine allein lebende Person ist so ein Alltag mit Kindern schon krass, zumindest stelle ich es mir so vor. Ein paar Tage hatten wir also Besuch meiner lieben Freundin und das Wetter meinte es gut mit uns. Wir haben tolle Dinge zusammen unternommen und dann war er da. Der Tag auf dem Gipfel. Traumhaft und wunderschön.

Als Ziel haben wir uns den Rauhkopf auf 1.689m ausgesucht, ein kleinerer Berg oberhalb des Spitzingsees. Aufgrund des großen Kindes und meiner momentanen (noch) nicht ganz so guten Kondition sind wir mit der Taubensteinbahn ein Stück hochgegondelt und von dort aus dann auf den Gipfel des Rauhkopfes gelaufen. Und siehe da, mein großes Mädchen ist komplett selbstständig aufgestiegen. Ohne zu murren, mit voller Freude. Ihr erster eigenständig erklommener Gipfel. Sie war so stolz und ist gekraxelt wie ein Weltmeister. Am allermeisten freue ich mich darüber, dass es ihr total Spaß gemacht hat, denn ich hoffe so sehr, dass meine Kinder diese Liebe zu Bergen geerbt haben und wir noch viele gemeinsame Gipfel besteigen werden.

Einige Zeit standen wir dort oben, fühlten die Stille und die Luft. Sahen in die Weite, der Fernblick war gut und traumhaft wie so oft. Dort oben zu stehen erfüllt mich mit Glück, ich kann dieses Gefühl nur sehr schwer beschreiben. Bergmenschen kennen es und wissen genau wie es sich anfühlt. Eine Art Erfüllung, Dankbarkeit, aber auch Ehrfurcht vor dem gewaltigen Naturwunder Berg.

Der Weg an sich war steinig, teilweise etwas matschig, zwischendurch felsig, aber grundsätzlich relativ einfach zu gehen. Immer darauf achten, wohin man tritt, auf die Füße achten und manche Stellen vortasten. Bergschuhe, Stöcke und Erfahrung am Berg sollte man haben. Genauso wie einen Blick auf das (sich manchmal recht schnell wechselnde) Wetter. Das gilt aber meiner Meinung nach für jeden Berg.

Zum Abschluss und weil mein großes Kind noch immer fit war, haben wir noch den schönsten Spielplatz am ganzen Schliersee besucht. Ein Spielplatz für Kleinkinder, größere Kinder und sogar mit einem Wasserspiel. Direkt am See. Besser geht es nicht. Wunderwunderschön.

Ganz in der Nähe des Spielplatzes befindet sich übrigens das kleine, süße Café „glückSeelig“, welches aber leider immer nur bis 18 Uhr geöffnet hat.

 

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Echte Scheißtage und besondere Momente…

von am August 19, 2017

Entschuldigt die Überschrift, aber andere Worte hätten nicht gepasst.

Vermutlich kennt sie jeder: richtig beschissene Tage, an denen man einfach nur weg will, alles in Frage stellt und/oder sich verziehen möchte. Man denkt an „früher“ zurück, wo man sich verkriechen konnte und wo man auf niemanden Rücksicht nehmen musste, wo man einfach all das tun konnte, wozu man Lust hatte. Damals hat man diese „Freiheit“ nicht zu schätzen gewusst und nicht richtig (aus)genutzt.

Heute weiß ich, wie kostbar diese damalige Zeit war. Ich gehe davon aus und die Nachrichten, die ich erhalte, bekräftigen dies, dass es jeder Mama einmal so geht. Jeden Tag ist man für die Kinder da, manche Tage sind wunderbar, es gibt keinerlei Streitereien oder Trotzanfälle. An anderen Tagen wünscht man sich bereits morgens, dass dieser Tag bald zu Ende geht. Solch einen Tag hatte ich vergangenes Wochenende. Schon früh am Morgen gab es einen Wutanfall der Großen und die Kleine hat mich gefühlt die ganze Nacht auf Trab gehalten. Meine Laune war demnach im Keller und ich mit den Nerven völlig am Ende. Weil das alles noch nicht reichte, fiel mir auch noch eine volle 2l Edelstahlflasche auf den Fuss. Ich sage ja, beschissene Tage…

Immer, aber besonders an solchen Tagen, habe ich einen riesengroßen Respekt vor alleinerziehenden Mamas. Einige habe ich in meinem Umfeld, allesamt tolle Frauen, die aber in solchen Situationen und an diesen schwierigen Tagen alles alleine meistern müssen.

Sehr dankbar bin ich da für meinen Mann. Während ich also -nachdem alle Kinder wieder friedlich waren- noch immer vor mich hin fluchte und gegen den Boxsack haute, bereitete er eine Brotzeit zu, verfrachtete uns ins Auto und fuhr an eine meiner Lieblingsstellen. Zum Auftanken. Innehalten. Energie bündeln. Besondere Momente sammeln.

Zwischen Bruckmühl und Rosenheim befindet sich eine wundervolle (Fahrrad-) Strecke, die direkt an der Mangfall entlang führt. Schon früher waren wir oft dort. Während der Isarstrand in München meistens überfüllt ist, ist es dort herrlich ruhig. Unser Plätzchen haben wir irgendwo zwischen Kolbermoor und Bad Aibling gefunden. Kleine Kieselsteine, leicht rauschendes Wasser und einfach Natur. Lässt man dort die Füße ins Wasser baumeln und genießt die Sonne, merkt man, wie die Energie in den Körper zurückfließt und man auf einmal wieder glücklich ist. Über alles, über sich und die Familie. Die Kinder sind super zufrieden, Melina holt Steine und begutachtet sie gemeinsam mit Kristina. Dann fliegen die Steine ins Wasser. Ich schaue zum Himmel, direkt auf eine Herzwolke. Es ist alles wieder gut.

Ein paar Stunden verbrachten wir dort, anschließend besuchten wir noch einen zufällig entdeckten Spielplatz und aßen zum Abschluss vegane Burger in Rosenheim, bevor wir glücklich und zufrieden nach Hause fuhren. Als dann abends noch meine liebe Nachbarin und Freundin mit meiner Lieblings-Schokolade vor der Tür stand, weil sie im Gefühl hatte, dass heute nicht mein Tag ist/war, bin ich so glücklich über all die Menschen um mich herum, die genau wissen, wann es Zeit ist, da zu sein.

 

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Info | Obstfliegen | Tipps

So wird man Obstfliegen / Fruchtfliegen los!

von am August 4, 2017

Eigentlich gar nicht mein Thema, aber gerade zur jetzigen Jahreszeit mega interessant!

Vermutlich kennen wir es alle. Je wärmer es wird, umso schneller sind sie da und nerven. Obstfliegen. Oder auch Fruchtfliegen und Taufliegen genannt.

Kommt man nur in die Nähe eines Obstkorbes fliegen sie auf einmal überall herum. In der ganzen Küche oder auch gern dort, wo mein Kindlein ein Stück Obst „vergessen“ hat, am und im Mülleimer sowieso. Ich habe es gehasst, mich aufgeregt und sie -total böse- eingesaugt… Trotzdem verschwanden nicht alle. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass eine Obstfliege bis zu 500 Eier pro Tag (!) legt. Und auch mein Einfall, sämtliches Obst im Kühlschrank zu lagern, war wenig sinnvoll. Denn so wurde der Reifeprozess gestoppt…

Da Obstfliegen aber, im Gegensatz zu Mücken und Zecken, niemanden schaden, habe ich lange nach etwas gesucht, womit man sie fangen kann, aber nicht töten muss. Das Internet ist voll mit Tipps zum „richtigen Töten“. Nee…

Ein paar Jahre ist es jetzt schon her, seitdem ich dieses kleine Etwas entdeckt habe. Ich hätte nie geglaubt, dass es tatsächlich funktioniert. Tut es aber. Es ist mit 6,95 € relativ günstig und effektiv. Und: die kleinen Tierchen können weiterleben und man spart sich einiges an Nerven.

Bei uns steht der Behälter mitten im Obstkorb, er kann aber natürlich auch daneben stehen. Jeden Tag (oder manchmal auch alle zwei Tage) leere ich den Behälter aus, schicke die Obstfliegen nach draußen und mache ein paar „frische“ Obstreste wieder rein. Am Beliebtesten sind Pfirsich und Birne. So können sie essen und wir haben Ruhe! Warum ich das schreibe? Weil ich von zig Leuten weiß, dass sie Obstfliegen nicht leiden können…

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Info | Kinder | Nachhaltigkeit | Stoffwindeln | Tipps | Wegwerfwindeln | Windeln

Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln?

von am Juli 28, 2017

Inzwischen erreichen mich viele Fragen zu unterschiedlichen Themen. Nach und nach werde ich jetzt darüber schreiben. Ich möchte mit den Fragen anfangen, die sich in den letzten Monaten gehäuft haben. Eine davon war, welche Windeln wir nutzen.

Hätte man mir vor einigen Jahren gesagt, dass ich mal mit Stoffwindeln wickeln würde, dann hätte ich demjenigen wahrscheinlich einen Vogel gezeigt, denn a. wollte ich früher keine Kinder und b. mit Sicherheit nicht mit Stoff wickeln. Gedanken habe ich mir darüber aber nie gemacht.

Auch als ich schwanger war, war das Thema „Windeln“ überhaupt nicht relevant. Für mich war klar, dass ich keine Produkte von Firmen kaufe, die zum Beispiel Tierversuche durchführen, aber an Stoffwindeln habe ich tatsächlich nie gedacht, nicht mal ansatzweise.

Als ich dann in Melinas ersten Lebensmonaten eine Freundin besser kennenlernte sah ich diese hübschen bunten Windeln an ihrer Tochter und fragte sie, was das sei. Stoffwindeln… Krass. Ich weiß noch, wie ich nach unserem Treffen lange darüber nachdachte und zu dem Schluss kam, dass ich mit Stoffwindeln hässliche weiße Mulltücher in Verbindung gebracht hätte. Völlig falsch gedacht…

Es vergingen allerdings noch viele Monate, bis ich mich wieder mit dem Thema beschäftigte. Melina war inzwischen 1,2 Jahre alt und ich sah zufällig ein Stoffwindel-Angebot auf Ebay. Ich fragte dann meine Freundin kleinlaut, ob es überhaupt sinnvoll wäre, „jetzt noch“ auf Stoffwindeln umzusteigen. Ein klares „auf jeden Fall“ war ihre Antwort. Also orderte ich die Stoffwindeln und wickelte Melina ab diesem Zeitpunkt mit Stoff. Ich hätte es ja echt nicht für möglich gehalten, aber es war toll!

Es fühlte sich richtig gut an, keine Windeln mehr in den Abfall zu werfen. 400 Jahre benötigt eine einzige Windel um zu verrotten. Über den Müllberg, den ein Kind verursacht, habe ich nie nachgedacht… Blöd eigentlich.

Bei Melina fing ich mit einem All-in-One-System mit einknöpfbaren Einlagen an. Close Pop In ist der Name. Auch Papas und Omas kommen durchaus mit so einem System zurecht. Die Windel wird nicht in den Abfall, sondern in den Wäschekorb geworfen. Waschen tut ja eh Mama… klar macht es Mehrarbeit, aber die war es mir wert.

Durch die Stoffwindeln merkte Melina nun schnell, wenn es nass war und wollte natürlich aus der Nässe raus. Sie zeigte also an, dass sich etwas in der Windel befindet. Es vergingen nur ein paar Wochen und sie ging aufs Töpfchen. Nur nachts trug sie noch eine Windel. Mit 2 Jahren war sie komplett trocken, tags und nachts. Dass das Windelthema so schnell erledigt sein würde hätte ich nie gedacht. Ich fand es absolut klasse. Auch für Melina war dies ein ganz neues und tolles Gefühl und es gefiel ihr sichtlich gut, nun aufs große Klo gehen zu können.

Für Kristina besorgte ich noch weitere Stoffwindeln, da ihr die Pop Ins nicht ganz so gut passten wie Melina. Ich probierte einige Windelsysteme aus, bzw. las darüber auf diversen Stoffwindelseiten, verglich die Passform mit Kristinas Form und landete letztendlich bei Bambino Mio. Hier gibt es zwei verschiedene Systeme.

1.) Die All-in-One Windel: Überhose und Einlage sind miteinander vernäht. Die Windel wird benutzt wie eine Wegwerfwindel, nur, dass sie eben im Wäschekorb statt im Müll landet. Für das große Geschäft legt man ein dünnes Windelvlies rein, was dann mit im Klo entsorgt werden darf.

2.) Zweiteilige Windel: das bedeutet Überhose +  Mullwindel + Einlage. Einlagen gibt es zig verschiedene. Aus Baumwolle, Bambus, Hanf, Viskose etc. Verschiedene Formen und Größen gibt es sowieso.

Momentan mache ich es so, dass ich unterwegs die AiO’s dabei habe. Zuhause dagegen „arbeite“ ich am liebsten mit Überhose, Mullwindel und Einlage. Den Tipp hat mir meine Freundin gegeben und es funktioniert echt hervorragend.

Bei der Überhosen-Variante sehe ich außerdem viele Vorteile:

° viel günstiger! Mullwindeln gibt es für minimales Geld und Einlagen kosten auch nicht die Welt, oftmals wird man auch auf Ebay Kleinanzeigen schnell fündig. Überhosen benötigt man 2-3, diese kosten wesentlich weniger als die AiOs.

° die Einlagen und Mullwindeln kann ich auf 95 Grad waschen und beides darf in den Trockner, somit ist die Wäsche schnell erledigt und beides wieder einsatzklar. Die Überhose muss man nur bei Verschmutzung oder halt ab und zu mal waschen.

Das AiO System ist nicht trocknergeeignet und außerdem nur bei 40 Grad waschbar. Und die Windeln sind wesentlich teurer.

Von Bambino Mio sind auch unsere Schwimmwindeln. Diese gibt es inzwischen sogar im DM! Wer lieber eine mit Klett möchte, dem kann ich Tots Bots empfehlen, haben wir auch. 🙂

Und noch ein weiterer Vorteil:

° Stoffwindeln kann man gut wieder verkaufen!

Diese Seite gibt super Auskunft über Stoffwindeln. Hier könnt ihr euch informieren, bestellen und testen.

 

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Info | Kinder | Nachhaltigkeit | Second Hand

Alles neu oder lieber Second Hand?

von am Juli 19, 2017

Früher, bevor ich anfing mir Gedanken über Tiere, Natur und Umweltschutz zu machen, hatte ich -im Nachhinein gesehen- echte Luxusprobleme. Gesehen und gesehen werden… Welches Kleidungsstück passt zu welchen Schuhen, der passende Gürtel, die passende Tasche… Alle 3 Wochen ein Besuch beim Friseur, ins Nagelstudio und und und. Jedes Wochenende feiern, natürlich mit Champagner. Jede Woche war ich shoppen… Ich schreibe das und denke mir „oh Gott, was für eine Tussi…“ Ja, genau.

Nunja, aber Zeiten ändern sich, man sieht und begreift, dass es weitaus wichtigere Sachen gibt. Was nicht heißt, dass man nicht weiterhin auf sich achten kann. Seit über 7 Jahren liebe ich nun Flohmärkte. Den Mädelsflohmarkt im Feierwerk zum Beispiel. Kinderflohmärkte oder Kleidertauschpartys mit tollen Mädels oder Freundinnen…

Da meine Familie sehr Allergie-vorbelastet ist, war es mir vor allem bei den Kindersachen wichtig, keine neue Kleidung zu kaufen, allein schon wegen den vielen Schadstoffen, die sich nunmal erst mit der Zeit rauswaschen. Es gibt in unserem Umkreis zig Flohmärkte, wo man perfekt shoppen kann. Es ist nicht überlaufen wie in München und die Sachen sind weder aufgetragen noch hässlich. Im Gegensatz: oftmals sind es Sachen, die maximal 2 Jahre alt sind. Oder Spiele, Bücher und vieles mehr.

Die einzigen Dinge, die wir nach Melinas Geburt neu angeschafft haben, waren Maxi Cosi, Hochstuhl, den Autokindersitz und meine geliebte „Fräulein Hübsch“ Babytrage. Später kamen dann noch ein Buzzidil und ein Onbuhimo hinzu.

Inzwischen ist Melina fast 4 Jahre alt und sucht sich durchaus in Geschäften auch mal etwas aus, allerdings gehen wir in keinster Weise so exzessiv shoppen, wie ich es damals getan habe. Sie beschwert sich aber auch nicht, denn auch sie versteht meine Umweltgedanken. Davon abgesehen kosten uns Sachen auf Flohmärkten nur einen Bruchteil von eventuellen Neuanschaffungen und so bleibt einfach auch mal -wenn auch wenig- Geld übrig…

Einen Leseausweis für unsere Gemeinde-Bücherei haben wir auch. Hier gibt es Kinderbücher, Sachbücher, Zeitschriften, Hörspiele für Kinder und Erwachsene, aber auch Koch- und Wanderbücher. Ich finde es toll, wenn man diese Sachen nicht alle selbst kaufen muss.

Büchereien gibt es übrigens in München zuhauf und auch in den umliegenden Gemeinden.

 

 

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Grillen | Info | Tipps

Grillen – geht natürlich auch vegan. Heute: die perfekten Grillos.

von am Juli 9, 2017

Sie sind köstlich, der Renner auf allen Grillpartys… und dazu noch vegan und selbst kreiert.

Unsere „Grillos“. Die bekannten Soja Big Steaks werden aufgekocht, in einer extra Presse ausgepresst und anschließend mariniert und vakuumiert. Das Auspressen deshalb, damit sie den typischen Soja Geschmack verlieren und somit die Marinade gut aufsaugen können.

Inzwischen findet man in vielen Lebensmittelläden, ob Bioladen oder Discounter veganes Grillgut. Vieles schmeckt okay, mich hat bisher aber nichts überzeugt. Noch dazu sind einige der Sachen echt teuer. Vor ein paar Jahren also entstanden die ersten Grillos. Erst testete und probierte mein Mann alleine verschiedene Varianten und später dann mit zwei Freunden gemeinsam. Inzwischen treffen sich die Herren zur Groß-Grillo Grillo-Produktion, so dass wir immer den ganzen Sommer über genügend Grillgut eingefroren haben.

Natürlich isst man die Grillos nicht ohne alles. Salate, Gemüse, Soßen, Kräuter“Butter“ uvm. Hier füge ich mal einige Bilder von früher ein. Neue werden folgen, dazu muss das Wetter allerdings erstmal wieder besser werden…

 

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